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Unsere Opel Kadett Meldungen

Opel Kadett A (1962-1965) im Test

Opel Kadett A (1962-65): 60 Jahre echt O.K.

Wie fährt sich der Urahn des Astra heute? Wir haben es ausprobiert
Ohne Kadett und Astra wäre Opel nicht das, was es heute ist. Zum 60. Geburtstag des Kadett A sind wir den Kult-Oldtimer aus Bochum gefahren.
Opel Kadett GSi

Opel Kadett in: 5 legendäre Auto-Duelle der 1980er-Jahre

Welche Modelle sind Ihre Sieger der Herzen?
In dieser Liste lassen wir fünf mythische Duelle aus den 1980er-Jahren Revue passieren. Dabei sind spektakuläre Autos aus verschiedenen Segmenten.
Auto-Neuheiten 1979: Opel Kadett D

Opel Kadett in: Die 10 wichtigsten Auto-Neuheiten des Jahres 1979

Vor 40 Jahren dominierten noch Ecken und Kanten
Wir blicken zurück auf die Auto-Neuheiten von 1979: Ob Mercedes G oder VW Golf Cabriolet, vor 40 Jahren erschienen einige Legenden auf vier Rädern.
Opel Kadett B Rallye: "Schwarzer Sarg"

Opel Kadett in: Die berühmtesten Auto-Spitznamen

Von Enten, Laubfröschen und Nasenbären
Ente oder Käfer kennen fast alle. Doch was ist eigentlich ein "Laubfrosch" oder der "Nasenbär"? Wir zeigen Ihnen die berühmtesten Auto-Spitznamen
Opel Kadett GSi 16V

Opel Kadett in: Die Stars des Autojahres 1988

Endlich Oldtimer: Diese Typen sind reif fürs H-Kennzeichen
Einst Gebrauchtwagen, heute Oldtimer: Der Auto-Jahrgang 1988 kann jetzt das H-Kennzeichen bekommen. Wir zeigen, was vor 30 Jahren neu auf den Markt kam
Premiere vor 80 Jahren: 1936 debütierte der erste Opel Kadett

Hessischer Volkswagen

Vor 80 Jahren erschien der erste Opel Kadett
Gut 30 Jahre lang stand der Name Kadett bei Opel für die Massenmotorisierung. Doch schon vor dem Krieg hatte man in Rüsselsheim einen Kadett im Programm. Enthüllt wurde er vom späteren VW-Chef
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Opel Kadett Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Opel Kadett A (1962-65): 60 Jahre echt O.K.

Wie fährt sich der Urahn des Astra heute? Wir haben es ausprobiert

Quadratisch, praktisch, gut. Die Rede ist aber nicht von einer bekannten Schokolade. Sondern von einem kaum minder berühmten Auto, das seinen Besitzern meist genauso gut geschmeckt hat: Der Opel Kadett A. A wie Anfang. Grundstein einer großen Familientradition, die bis zum heutigen Astra führt.

Ohne den 1962, also vor 60 Jahren, vorgestellten Kadett A wäre die Marke Opel nicht das, was sie heute ist. Natürlich gab es auch Manta, Rekord, Diplomat und vieles mehr. Der Kadett A und seine Nachfolger waren das, was ihr ärgster Konkurrent im Namen trug: Wagen des Volkes. Schon der spätere Bundesaußenminister Joschka Fischer musste als junger Mann am Opel-Band feststellen: Der Arbeiter will nicht die Weltrevolution, sondern einen neuen Opel Kadett.

Dazu passte ein Werbemotiv des Kadett A als Traumwagen des kleinen Mannes vor dessen neuem Häuschen. Gehen wir zurück in die späten 1950er-Jahre: Opel merkt, das im Modellprogramm etwas in der 1,2-Liter-Klasse fehlt. Der VW Käfer verkauft sich wie geschnitten Brot, auch Ford macht mit dem Taunus 12M gute Umsätze. Gleichzeitig steigen viele potenzielle Kunden vom Motorrad oder Kleinstwagen auf.

Halbherzig versucht man in Rüsselsheim, den Rekord zum Opel 1200 abzuspecken. Aber solch eine Magerversion kommt nicht an. Otto Normalverbraucher will nicht offensichtlich im automobilen Sparbrötchen umherfahren, sondern es klein und anständig haben. Und so fangen die Ingenieure quasi beim weißen Blatt Papier an.

Eine Bezeichnung mit Tradition

Der Name für den neuen Einstiegs-Opel liegt nahe: Von 1936 bis 1940 gab es bereits einen kompakten Wagen der unteren Mittelklasse. Doch nach 1945 nahmen die Sowjets den Kadett und seine Produktionsanlagen mit und bauten ihn als Moskwitsch weiter. Was wohl passiert wäre, wenn man diesen ersten Kadett behalten hätte?

Aber der Nachteil wird sogar zum Vorteil: Opel verdient in den 1950ern gutes Geld mit Rekord, Kapitän und Nutzfahrzeugen wie dem Blitz. Beim neuen Kadett müssen die Ingenieure keine Rücksicht auf bestehende Technik nehmen. 1957 startet das Projekt "TL 700" als Anti-VW. 700, denn das Ziel war, unter 700 Kilogramm Leergewicht zu bleiben. Das sollte mit 670 kg klappen.

Bei meinem Kontakt mit dem Kadett A in der Gegenwart merke ich, was das bedeutet: Das Auto lässt sich spielend leicht schieben. Unter der Haube hängt der neu konstruierte Motor fast verloren im restlichen Raum. Mit typischem Klang geht er an die Arbeit: 1,0 Liter Hubraum, 40 PS Leistung (48 PS bei der S-Version), ein Fallstromvergaser, dazu OHV-Ventiltechnik.

Ein solides, technisch nicht aufwendiges Aggregat, dessen Grundzüge sich noch 20 Jahre später im ersten Opel Corsa wiederfinden. Viel wichtiger aber mit Blick auf den VW Käfer: Wasserkühlung und immer ein vollsynchronisiertes Viergang-Getriebe.

Zweckmäßiger Zweitürer

Optisch folgt die Form der Funktion. Kastig wirkt sie, aber mit heutigem Nostalgie-Bonus auch knuffig. Mit hinteren Türen gab es den Kadett A nie, sie gab es erst beim B. Was aber Käfer-Umsteiger trotzdem schnell merkten: Ein anständiger Kofferraum und Platz für vier Personen. Auch dank kleiner 12-Zoll-Reifen.

Klar, so üppig wie im neuen Astra geht es im Kadett A nicht zu. Aber der ist mit 3,94 Meter auch kürzer als heute ein Corsa. Und mit nur 1,47 Meter richtig schmal. Klein, aber gemütlich. Da ich gerade über das Design rede: Bei der Präsentation vor GM-Führungskräften ließ einer die US-Manager die vordere Stoßstange kurzerhand um fünf Zentimeter höherlegen.

Damit nicht genug: Clare M. MacKichan, der als erster echter Opel-Designchef 1962 antrat, urteilte zum Kadett A hart. Dieser sei kein Design, sondern ein Verbrechen. Auftrag an den späteren GT-Designer Erhard Schnell: Entwurf einer neuen Frontpartie. Gesagt, getan: Sie zierte ab 1963 das Kadett Coupé und ab Anfang 1964 auch "meine" Limousine in L-Ausführung.

Optisch nimmt das geänderte Gesicht bereits die Grundzüge des Kadett B vorweg, der nach nur drei Jahren den Kadett A ablöste. Vermutlich stand Mister MacKichan der Sinn nach mehr Ästhetik, wenngleich die recht hohe Gürtellinie blieb. Natürlich ist der Kadett A mit seinen schmalen Dachpfosten licht und luftig, bleibt aber ohne Aquarium-Aussicht wie einige damalige Konkurrenten. Toll aber: Die hinteren Peilkanten machen das Einparken zum Kinderspiel.

Neues Auto, neue Fabrik

Wie ein Kinderspiel mutete auch der Bau der Kadett-Fabrik in Bochum an. Mitten im Strukturwandel des Ruhrgebiets konnte Opel günstig an viel Gelände kommen. In nur zwei Jahren entstand das Werk, in dem bis 2014 Millionen von Autos entstanden. Quasi die Tesla-Gigafactory des Wirtschaftswunders.

Und wie fährt sich der Kadett A heute? Die Gänge wollen mit Gefühl per langem Schaltstock sortiert werden, denn sie liegen eng beieinander. Mir kommt es so vor, als hätten die Opel-Techniker einst eine Lenkradschaltung zwischen die Sitze montiert. Fröhlich gehen Auto und Fahrer ans Werk getreu dem Motto: Ein alter Mann ist kein D-Zug. Gelassen steigt der Balken im Tacho von Grün (bis 50 km/h) auf Orange (bis 100 km/h, dann rot), mehr als Tempo 80 muss heute nicht sein.

21,5 Sekunden braucht die L-Limousine mit ihren 48 PS auf 100 km/h, bei 130 ist Schicht im Schacht. In ihrem Baujahr 1964 hat das niemanden schockiert, schließlich war ein VW Käfer auch keine Rakete. Damalige Tester lobten die Laufruhe des Motors und fanden ihn sehr elastisch. Straßenlage? Verarbeitung? Mit Blick auf das zumeist positive Presseecho log die groß ausgerollte Werbung nicht: Opel Kadett - Kurz gesagt O.K.!

5.075 Mark kostete der Basis-Kadett vor 60 Jahren, der L bot für gut 500 DM eine feinere Ausstattung. Das lag nur unwesentlich über dem Käfer und die Kunden griffen zu: Bereits nach acht Monaten lief der 100.000ste Kadett vom Band. Insgesamt sollten es bis zum Wechsel zum Kadett B im August 1965 exakt 649.512 Exemplare werden.

Leider rottete der Rost den Bestand beim A fast komplett aus. Ab Werk hatte Opel keinen Rostschutz vorgesehen. Heute einen frühen Kadett, zumal einen guten, zu finden, ist schwierig geworden. Coupé und der Caravan genannte Kombi sind extrem selten, ordentliche Limousinen kratzen an der 10.000-Euro-Marke. Hinzu kommt eine überschaubare Ersatzteillage, hier helfen aber Clubs von Opel und/oder Kadett A.


Opel Kadett in: 5 legendäre Auto-Duelle der 1980er-Jahre

Welche Modelle sind Ihre Sieger der Herzen?
Jeder wird seine eigene Meinung haben, aber jeder, der in den 1980er-Jahren aufgewachsen bin, ist, dass dieses Jahrzehnt wirklich etwas Besonderes und Einzigartiges in der Welt des Automobils war. Als Kinder haben wir Aufkleber und kleine Modelle von Autos gesammelt, die heute zu wahren Mythen geworden sind. Denken Sie nur an Ferrari F40 gegen Porsche 959!Aus diesem Grund wollen wir mit dieser Liste, bestehend aus 10 Modellen, die die Protagonisten von 5 historischen Duellen innerhalb der Automobilindustrie waren, liebevoll an diese Epoche erinnern. Im Hinterkopf haben natürlich noch viel Modelle wie den Ferrari Testarossa, den Lamborghini Countach, den Peugeot 205 GTi, den Ford Escort XR3i ... aber das würde den Rahmen sprengen!Wenn Sie nicht länger warten wollen, um die Youngtimer zu entdecken, die diese Auswahl ausmachen, dann fangen Sie jetzt an zu lesen. Viel Spaß!

Opel Kadett in: Die 10 wichtigsten Auto-Neuheiten des Jahres 1979

Vor 40 Jahren dominierten noch Ecken und Kanten
1979: Die Welt tanzt zu "YMCA" von Village People oder "Heart of Glass" von Blondie. Im Iran wird der Schah gestürzt, die Sowjetunion marschiert in Afghanistan ein. Und der HSV wird deutscher Fußballmeister (sie lesen richtig ...). Schon daran merkt man, was sich in den letzten 40 Jahren alles getan hat. Im automobilen Bereich regierten Ecken und Kanten. Die Auto-Neuheiten von 1979 folgten dem Motto "Mehr Kunststoff, weniger Verbrauch". Aber es war ein gutes Geburtsjahr für Legenden: Ob Mercedes G oder VW Golf Cabriolet, einige Modelle von damals sind heute Kult. Wir zeigen Ihnen in unserer Bildergalerie die zehn wichtigsten Neuheiten des Jahres 1979.

Opel Kadett in: Die berühmtesten Auto-Spitznamen

Von Enten, Laubfröschen und Nasenbären
Sei es privat, in der Firma oder bei Autos: Spitznamen gibt es häufig. Doch meistens weiß man nicht mehr so recht, woher diese überhaupt kommen. Einige sind naheliegend, wie etwa "Laubfrosch" für einen grünen Opel der 1920er-Jahre. Doch was verbirgt sich hinter dem "Nasenbär" oder dem "Cremeschnittchen"? Wir zeigen Ihnen in unserer Galerie die berühmtesten Auto-Spitznamen.

Opel Kadett in: Die Stars des Autojahres 1988

Endlich Oldtimer: Diese Typen sind reif fürs H-Kennzeichen
Lockerbie, Ramstein, Olympia, Fußball-EM: Das Jahr 1988 bleibt hauptsächlich durch Katastrophen und Sportereignisse im Gedächtnis haften. Und wie sah es im automobilen Bereich aus? Was waren die 1988er-Neuheiten? Nun, aufsehenerregende Premieren blieben weitgehend aus, die Mehrheit der Neuvorstellungen bewegte sich im bürgerlichen Milieu. Einige Modelle sind inzwischen schon gefragte Klassiker, andere warten noch auf den Durchbruch. Wir stellen ihnen die Kandidaten für das H-Kennzeichen 2018 vor.

Hessischer Volkswagen

Vor 80 Jahren erschien der erste Opel Kadett
Rüsselsheim, 24. Oktober 2016 - Wir schreiben das Jahr 1936: In Berlin finden die Olympischen Spiele statt und irgendwo in Stuttgart laufen die ersten Versuche eines kugeligen "Volkswagen". Doch die Frage der Volksmotorisierung treibt alle deutschen Autofirmen um, seitdem die braunen Machthaber dieses Ziel unter anderem mit der Abschaffung der Kfz-Steuer forcieren. Opel kann mit dem günstigen P4 punkten. Dessen Nachfolger wird 1936 vorgestellt und führt einen Namen ein, der zur Legende wird. Kadett.

Der VW-König enthüllt den Kadett
Das Tuch vom Kadett zieht vor 80 Jahren Heinrich Nordhoff, damals technischer Berater der Opel-Verkaufsleitung. Ganz genau: Jener Nordhoff, der nach dem Krieg für den Aufstieg des VW-Konzerns verantwortlich ist. Das Know-how der Massenfertigung bringt er von der General-Motors-Tochter Opel mit. Beim 3,81 Meter langen Kadett kommen Dinge zum Einsatz, die uns heute sehr bekannt vorkommen. Etwa ein Baukastensystem: Das Fahrwerk mit blattgefederter Hinterachse stammt vom größeren Olympia, dem der Kadett optisch ähnelt. Den seitengesteuerten Grauguss-Vierzylinder mit 23 PS erbt der Kadett vom P4. Fast 100 km/h ist der kleinste Opel schnell, damals mehr als ausreichend.

Befehls-Empfänger
In anderen Bereichen ist der erste Kadett sehr modern: Er weist eine selbsttragende Karosserie auf, die in Rüsselsheim gefertigt wird, seinerzeit das größte Presswerk Europas. Zu haben ist der Opel als Limousine oder "Cabrio-Limousine", die Preise beginnen ab 2.100 Reichsmark. Dafür bekommt der Kunde einiges serienmäßig, was uns heutzutage eher kurios vorkommt: Eine hydraulische Vierradbremse, Fahrtrichtungsanzeiger oder auch ein staubdichter, von innen zugänglicher Gepäckraum. Die Presse zeigt sich angetan: Der Kadett reagiere "genauso flink, wendig und gehorsam auf alle Befehle des Fahrers wie man es von karierremachenden Kadetten erwartet", schreibt die "Kölnische Zeitung" ziemlich zackig.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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