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Unsere RAM Meldungen

Ram 1500 TRX (2021): Der neue Pick-up in der Wüste (Frontansicht)

Ram 1500 TRX (2021): Über 700 PS starker Pick-up startet Ende 2020

Monster-Truck soll auch zu uns kommen - AEC arbeitet daran
Ram stellt den neuen 1500 TRX vor. Der über 700 PS starke Pick-up mit Hellcat-V8-Motor soll gegen den bislang unangefochtenen Ford F-150 antreten.
RAM 1500 Laramie (2020) im Test

Test Ram 1500 Laramie Sport (2020): #Truckyeah oder Big Trouble?

Was kann der 2020er Pickup im neuesten Euro-Trimm?
Importeur AEC bringt den neuen Ram 1500 im beliebten Sport-Trimm zurück nach Deutschland. Ob sich der 2020er-Pickup verbessert hat, klärt der Test.
Autos mit krassem Grill: RAM 1500

RAM in: Mächtig gewaltig: Die krassesten Kühlergrille

Ist der neue 7er-BMW vielleicht doch nicht so schlimm?
Am neuen 7er-BMW und seinem riesigen Kühlergrill scheiden sich die Gemüter. Doch auch andere Hersteller mögen es an der Frontpartie großformatig.
RAM 1500 Rebel Concept

SEMA 2018: Mopar zeigt umgebaute RAM-1500-Modelle

Zwei Pick-up-Studien auf der SEMA Show 2018 in Las Vegas
Mopar zeigt umgebaute RAM-1500-Modelle. Die beiden Pick-up-Studien sind demnächst auf der SEMA Show 2018 in Las Vegas zu sehen
FCA-Chef Marchionne hat die Konzern-Pläne bis 2022 vorgestellt. Am meisten passiert bei Jeep

Das plant FCA bis 2022

Konzern zeigt Zukunft von Fiat, Jeep, Maserati und Ram
Der FCA-Konzern hat seine Pläne bis 2022 dargelegt. Vor allem mit Jeep und Maserati hat man viel vor. Es wird elektrischer. Fiat spielt nur eine Nebenrolle
Das ist der neue Ram 1500, der heute auf der Detroit Motor Show 2018 vorgestellt wurde

Das ist der neue Ram 1500

2019er Ram-Pickup wird stärker, leichter und effizienter
In Detroit zeigt sich der neue Ram 1500 moderner, leichter und effizienter. Außerdem wird er noch praktischer. Auch im Interieur tut sich "Großes"
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

RAM Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Ram 1500 TRX (2021): Über 700 PS starker Pick-up startet Ende 2020

Monster-Truck soll auch zu uns kommen - AEC arbeitet daran

Bereits 2016 zeigte Ram eine Designstudie des 1500 TRX, mit dem kürzlich vorgestellten Hellcat-Kompressor-V8 und einem verbesserten Fahrwerk. Damals bestätigte die Marke aber noch nicht, dass der Rivale des Ford F-150 Raptor in Serie gehen würde. Doch im Frühjahr 2019 gab es Hinweise auf eine Serienproduktion, und nun ist er da, der Ram 1500 TRX.

Basierend auf dem aktuellen Ram 1500 (früher Dodge Ram 1500 genannt) erhält der TRX eine lange Liste von mechanischen und optischen Modifikationen, die den Wagen zu einem echten Rivalen des bisher unangefochtenen Ford F-150 Raptor machen. Der TRX soll Anfang 2021 bei den US-Händlern stehen und ab 69.995 US-Dollar erhältlich sein. Aber auch bei uns in Deutschland könnte es den über 700 PS starken Pick-up geben, wie der Autoimporteur AEC nun mitteilt. Der Anbieter arbeitet derzeit an der Adaption für den europäischen Markt.

Überblick

Ram nennt den TRX "den Spitzen-Prädator in der Truck-Welt". Angesichts der Daten scheint das nicht völlig abwegig. Der legendäre 6,2-Liter-V8 "Hellcat" von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) bringt hier 712 PS und 881 Newtonmeter Drehmoment. Damit ist es das schwächste Mitglied der Hellcat-Modelle. Laut Ram verringern die längeren Einlass- und Auslasskanäle die Leistung etwas. Aber auch so ist der Wagen immer noch der stärkste Pick-up (abgesehen von Tuning-Versionen wie dem Hennessey Maximus auf Basis des Jeep Gladiator mit über 1.000 PS, hier der englischsprachige Artikel von Motor1.com USA).

Ram hat aber nicht nur einen Hellcat-Motor in den Ram 1500 eingebaut. Auch der Leiterrahmen wurde mit hochfestem Stahl und dickeren Trägern aufgerüstet. Er stimmt nur noch zu 25 Prozent mit dem des Ram 1500 überein, was Torsionssteifigkeit und Festigkeit erhöht. So sollen wiederholte Sprünge und extremer Geländeeinsatz möglich sein, ohne dass der TRX "im Gegensatz zu einigen Konkurrenten" auseinanderbricht, so ein Ram-Sprecher.

Der TRX bekommt das gleiche Achtganggetriebe von ZF wie der Jeep Grand Cherokee Trackhawk. Ein Teilzeit-Allradsystem leitet die Kraft auf alle vier Räder. Das Verteilergetriebe wurde verstärkt, so dass es das enorme Drehmoment bewältigen kann. Die Dana-60-Hinterachse ist mit einem elektronischen Sperrdifferential ausgestattet.

Preise

Den Ram 1500 TRX gibt es in den USA ab 69.995 US-Dollar zuzüglich Überführung (1.695 US-Dollar). Eine auf 702 Stück (die PS-Zahl in bhp) limitierte TRX Launch Edition für 90.315 Dollar anbieten. Zur umfangreichen Ausstattung gehören Beadlock-fähige Räder, eine Audioanlage von Harman Kardon mit 19 Lautsprechern, ein Panoramadach und eine Lackierung in Anvil Grey:

Zum Vergleich: Den Ford F-150 Raptor gibt es in den USA ab 53.455 Dollar (mit SuperCab-Karosserie) oder ab 56.440 Dollar für die SuperCrew-Version. Der Ford ist also ein bisschen billiger, aber mit rund 450 PS hat der Ford auch deutlich weniger Leistung.

Motor, Fahrleistungen und sonstige Technik

Der Hellcat-V8 liefert wie erwähnt 712 PS und 881 Nm. Gekühlt wird er je zur Hälfte über den Grill und eine große Hutze. Der Monster-Pick-up soll in nur 4,5 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 100 km/h) sprinten, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei umgerechnet 190 km/h. Das sind Rekordwerte in dieser Klasse. Für noch bessere Zahlen muss man sich an einen Tuner wenden.

Eine 15 Zentimeter breitere Spur bietet mehr Stabilität bei hohem Tempo. Die Kotflügel erhöhen die Karosseriebreite um 20 Zentimeter gegenüber dem Ram 1500. Der etwas längere Radstand bietet mehr Platz für große Reifen der Dimension 325/65 R18 mit einer Höhe von 89 Zentimetern. Die Reifen wurden von Goodyear exklusiv für den Ram TRX entwickelt. Der Kautschuk soll zusammen mit dem speziellen Profil außergewöhnliche Leistungen in nassem, staubigem und schlammigem Gelände bieten. In Sand und Schnee dürften die 33 Zentimeter breiten Reifen den TRX zuverlässig am Einsinken hindern.

Alle vier Räder sind mit adaptiven Stoßdämpfern von Bilstein (Blackhawk E2) ausgestattet, die die Dämpfungskraft zwischen 10 und 900 Kilogramm variieren können. Reservoirs für die mit Stickstoff gefüllten Stoßdämpfer verbessern die Leistung der Stoßdämpfer und reduzieren den Fading-Effekt bei schnellen Fahrten durch die Wüste oder anderen extremen Offroad-Fahrten. Die Hinterradaufhängung bekam spezielle Befestigungspunkten, um ein besseres Fahrverhalten und eine längere Lebensdauer im Gelände zu gewährleisten.

Andere Federn vorne und hinten führen zu einer Bodenfreiheit von 30 Zentimetern. Die Hinterachs-Federn sind die längsten, die in den USA für nicht gewerbliche Fahrzeuge angeboten werden. Laut Ram liegt der Federweg vorne bei 33 Zentimeter, hinten bei 36 Zentimeter. Damit bietet er minimal bessere Werte als der Raptor (33 und 35 Zentimeter Federweg, 29 Zentimeter Bodenfreiheit). Die Wat-Tiefe von 81 Zentimeter ist bei beiden identisch.

Interieur

Die Kabine bietet gegenüber dem Ram 1500 zahlreiche Kontrastnähte sowie verschiedene Ausstattungs- und Optionspakete. Außerdem ersetzt ein Automatikhebel das Drehrad des Ram 1500. Unsere Meinung zu dieser Änderung sind zwiespältig: Das Drehrad ermöglicht viel Stauraum in der Konsole, aber der Wahlhebel lässt sich wohl intuitiver nutzen und passt besser zur sportlichen Auslegung des Ram TRX.

Die Basisausstattung TR macht dort weiter, wo der Ram 1500 Rebel aufhört; so gibt es hier Sitze aus Stoff und Vinyl mit dunkelroten Akzenten. Der TR1 und der TR2 besitzen eine komplett schwarze Leder- und Wildlederausstattung sowie belüftete Vordersitze. Beide bieten graue Nähte und Innendetails in Metalloptik, der TR2 hat optional rote Nähte und Carbon-Elemente.

Wie andere SRT-Modelle verfügt auch der Ram 1500 TRX über ein dickes, unten abgeflachtes Lenkrad. Große Schaltwippen aus Aluminium sollen das manuelle Schalten selbst bei gedrehtem Lenkrad erleichtern. Für den TR2 ist ein Head-up-Display erhältlich - eine Premiere für die Marke Ram. Die Novität könnte im nächsten Modelljahr auch für die höherwertigen Versionen des Ram 1500 angeboten werden.

Sonstige Features

Neben dem Head-up-Display gibt es optional einen kamerabasierten Rückspiegel. Erstmals in der 1500er-Familie bietet der TRX eine Moduswahl für das Verteilergetriebe. Zu den Einstellungen gehören: Normal, Wet/Snow, Offroad und Baja. Eine weitere Ram-Premiere ist die Launch Control - ziemlich bemerkenswert für einen Pick-up.

Wie man es von einem Offroad-Pick-up mit Raptor-Ambitionen erwarten kann, verfügt der TRX auch über eine Sprung-Erkennung: Der Ram erkennt mithilfe von Raddrehzahlsensoren und Beschleunigungsmessern, wann er in der Luft ist. So werden Leistungsspitzen im Antriebsstrang verhindert. Außerdem kann sich der Ram schon während des Sprungs mit optimierter Gangwahl, Drehmomentangebot und Dämpfungsraten auf die Landung vorbereiten.

Wenn ein Hindernis höher als die Bodenfreiheit ist, schützen insgesamt fünf Schutzplatten am Unterboden die Vorderachse, das Verteilergetriebe, den Kraftstofftank und die Getriebewanne. Eine weiterer Unterfahrschutz vorne dient auch optischen Zwecken.

Zug- und Nutzlast

Der TRX kann bis zu 3,7 Tonnen ziehen, die Nutzlast liegt bei knapp 600 Kilo. Das sind ähnliche Werte wie beim Raptor, der 3,6 Tonnen ziehen kann und 545 Kilo Nutzlast bietet.

Der Ram 1500 TRX hat auch eine Rangierhilfe fürs Rückwärtsfahren mit Anhänger. Im Gegensatz zu Fords Pro Trailer Backup Assist erfasst das System von Ram die Anhängerlänge automatisch, es ist keine Eingabe der Anhängerdaten nötig, was ds Handling deutlich benutzerfreundlicher machen soll.

Spritverbrauch

Der Spritverbrauch des Ram 1500 TRX wurde noch nicht von der US-Umweltbehörde EPA gemessen. Sparsam wird der Wagen aber wohl nicht sein. Wir erwarten Werte von 12 Meilen pro Gallone in der Stadt, 18 MPG auf der Autobahn und 15 MPG insgesamt.

Marktstart

Der 2021 Ram 1500 TRX wird im Ram-Werk in Sterling Heights (Michigan) gebaut, bestellbar ist er ab dem heutigen 18. August. Die Auslieferungen sollen Ende des Jahres erfolgen.


Test Ram 1500 Laramie Sport (2020): #Truckyeah oder Big Trouble?

Was kann der 2020er Pickup im neuesten Euro-Trimm?

Was ist das?

Der neueste Ram 1500. Haben Sie selbst schon erkannt, ne? Und Sie fragen sich sicher, warum wir mit dem Test des Trumms jetzt erst ums Eck kommen. In den USA gibt es den komplett überarbeiteten, deutlich leichteren Truck mit den schmalen Schlafzimmerblick-Scheinwerfern schließlich schon fast zwei Jahre.

Nun, das hier ist eine ganz neue und recht spezielle Version des 1500ers. Offiziell hört dieses KFZ auf den Namen AEC Ram 1500 Laramie Sport. Ersonnen wurde sie von Groß-Importeur AEC und das ganz speziell für die Bedürfnisse der deutschen/europäischen Kundschaft. Dort war der "Sport" immer das beliebteste Ram-Modell, weil er vergleichsweise viel Ausstattung bot, gleichzeitig aber weitgehend auf fancy Schnickschnack verzichtete und deshalb zu überaus erfreulichen Preisen angeboten werden konnte.

Das Problem: Fürs neue Modell, den Ram DT, gab es bisher keinen "Sport". Also in Kanada schon, aber das hilft Ihnen jetzt nicht unbedingt weiter. Grund genug für AEC, den großen Ram-Baukasten anzuzapfen, sich ein passendes Modell quasi "custom" zusammen zu zimmern und eine vernünftige Gewährleistung oben drauf zu packen. Kriegen können Sie den neuen Laramie Sport bei den insgesamt 37 deutschen Händlern des Unternehmens.

Was kann der Sport, was andere nicht können?

Er basiert auf der Basis-Ausstattung "Laramie" und kombiniert diese mit einem deutlich knallefektigeren Erscheinungsbild. Als wäre ein 5,92 Meter langer, 2,08 Meter breiter Pickup nicht schon knallefektig genug. Das sogenannte Sport-Appearance-Paket umfasst in Wagenfarbe lackierte Schürzen und Spiegel, spezielle 20-Zöller sowie eine rabiatere Motorhaube mit schwarzen Lufteinlässen und fettem Hemi-Aufsatz links und rechts vom angedeuteten Powerdome. Darf und soll schließlich jeder wissen, dass hier noch acht Zylinder stolz ihr Unwesen treiben.

Der gute alte Fünfsiebener dürfte hinreichend bekannt sein. Auch hier gibt er 401 PS und 556 Nm über eine ZF-Achtgang-Automatik an zwei oder vier Räder (je nach Fahrmodus) weiter. Auch hier süffelt er aufgrund von 2,5 Tonnen Fahrzeuggewicht gerne und viel, was AEC auf Wunsch durch eine eigens mit Prins entwickelte LPG-Anlage abzumildern weiß. Also weniger den Durst, aber den Preis der Zeche. Der 122-Liter-Gastank sitzt, wo einst das Reserverad lümmelte und reduziert die eher überschaubare Bodenfreiheit von 210 Millimeter weiter. Allerdings rechnet sich der Umbau laut AEC trotz Kosten von etwa 5.000 Euro bereits nach 30.000 Kilometern. 70 Prozent der Kunden würden das Teil ordern, sagt man mir. Vermutlich auch aufgrund der kombinierten Reichweite von bis zu 1.000 Kilometer.

Die "aufs nötigste reduzierte Ausstattung" kommt mir beim Blick in die Broschüre eher wie das Gegenteil vor, bedeutet aber schlicht den Verzicht auf teuren Firlefanz wie ein Luftfahrwerk, eine beheizbare Rückbank, ein Panorama-Schiebedach oder elektrische Trittbretter. AEC bringt feste, aber dafür längere Einstiegs-Planken an. Hilft, wenn man mal irgendwas aus der hinterste Ecke der Ladefläche fischen muss. Weitere Importeurs-Dreingaben sind eine vernünftige Laderraumwanne sowie Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung.

Eine Anhängerkupplung ist natürlich ebenfalls Serie. Der Laramie Sport darf übrigens bis zu 3.500 Kilo an den Haken nehmen. Modellabhängig sind es in den USA teils deutlich mehr, aber seis drum. Die Zuladung beträgt hüben wie drüben 1.000 Kilo.

Das war sehr viel Information. Können wir jetzt endlich hören, wie er fährt?

Im Vergleich zum Vorgänger, den wir 2015 als kürzeren Single Cab testen konnten, fällt auf, dass er selbst mit dem Stahlfahrwerk deutlich geschmeidiger federt, ruhiger liegt und insgesamt wesentlich geschliffener fährt. Knapp 100 Kilo konnten durch die Nutzung hochfester Stähle eingespart werden. Ich bilde mir ein, dass man das merkt. Auch das Lenkgefühl und die Wankneigung wirken gefühlt näher an einem gewöhnlichen PKW. Alles im Rahmen des Möglichen, versteht sich. Auch beim 2020er Ram 1500 steht nie zur Debatte, was für ein Monstrum Sie da gerade dirigieren.

Nichtsdestotrotz muss auch ein ungeübter Fahrer nicht mehr an den Ausmaßen verzweifeln, das fährt schon alles relativ easy und gar nicht mal so undynamisch. Der limitierende Faktor sind eher die Reifen. Klar werden Sie fluchen, wenn Sie in der Innenstadt auf Parkplatzsuche gehen oder rangieren müssen, aber Parkpiepser und Rückfahrkamera helfen genau wie der Toter-Winkel-Warner, der auch mit bis zu 12 Meter langen Anhängern funktioniert.

Mehr denn je empfiehlt sich der Dicke als ultimatives Reise- und Langstreckenmobil (wir ignorieren an dieser Stelle einfach mal seine horrenden Trinksitten). Entspannter kann man dank der Laufruhe von 3,67 Meter Radstand, der urgemütlichen Sessel und der in sich ruhenden, gutmütig blubbernden Urgewalt des Hemi-V8 kaum unterwegs sein.

Der Motor selbst erweist sich einmal mehr als Oldie but Goldie. Der Antritt überrascht in Anbetracht der zu bewegenden Masse bei jedem Tritt aufs Gaspedal von Neuem. Kraft ist wirklich im Überfluss vorhanden. Das alles entspannt und kompetent dirigiert von der ZF-Achtgang-Box und untermalt von einer herrlich subtilen aber vollen Achtzylinder-Note, die beim Cruisen weitgehend im Hintergrund verschwindet. Sollten Sie finden, dass Ihr Truck durchaus etwas mehr Rock'n'Roll im Abgastrackt vertragen kann, dann installiert AEC auf Wunsch auch einen NAP-Sportauspuff.

Wie ist er innen?

In allen Belangen gewaltig, erfreulich feudal und technologisch absolut in Ordnung. Die Platzverhältnisse des Crew Cab haben auf allen Plätzen Lagerhallen-Format. Merken Sie sich bitte, wo genau Sie ihre Kinder hingesetzt haben, nicht, dass Sie sie danach nicht mehr finden. Vorne ist es vor allem die immense Breite mit der massiven Mittelkonsole, die den Ram 1500 so extrem von kleineren Trucks wie einem Ford Ranger oder Mitsubishi L200 unterscheidet. Die Ladefläche misst 1,71 Meter in der Länge und 1,69 in der Breite. Zwischen den Radhäusern beträgt die Breite 1,30 Meter.

Gefühlt verbessert sich der Qualitätseindruck von Jahr zu Jahr. Hier gibt es wirklich keinen Grund mehr zu meckern. Die Instrumente sind liebevoll gestaltet und verströmen taffes Industrie-Flair. Da möchte man am liebsten gleich anfangen, Holz zu hacken oder irgendetwas Riesiges aus Stahl zu bauen.

In der Mitte wird man vom neuen 12-Zoll-Infotainmentscreen förmlich erschlagen. Auch er nutzt FCAs UConnect, wenn Sie also schon mal mit Fiat oder Jeep das Vergnügen hatten, dürften Sie sich schnell zurecht finden. Der Bildschirm ist teilbar, kann also beispielsweise oben die Navigation und unten die Klimatisierung anzeigen. Für letztere sind aber auch noch richtige Knöpfe vorhanden. Ich persönlich komme mit dem System relativ gut zurecht. Manch anderer kritisiert die teils verwirrende Menüsteuerung, aber im Großen und Ganzen gibt es viele weitaus schwächere Lösungen auf dem Markt.

Ein ziemlich cooles Gimmick links und rechts vor der klappbaren Rückbank sind die beiden "Bierfächer" (Name von der Redaktion geändert). Natürlich geht in die Dinger auch allerhand Krimskrams wie Kabel, Werkzeug oder Spielsachen, aber fürs echte Südstaaten-Flair bitte einmal mit Eis vollmachen und ordentlich mit Gerstensaft vollstopfen. Dann noch den Grill auf die Ladefläche packen und die Party startet, wann und wo immer Sie wollen.

Soll ich ihn kaufen?

Wer sich hierzulande für einen Ram 1500 interessiert, muss in der Regel nicht mehr wirklich überzeugt werden. Er weiß, was er tut und worauf er sich einlässt. Dieses Fahrzeug mit irgendetwas zu vergleichen, was deutsche Hersteller anbieten, ist ohnehin relativ sinnlos.

AEC bietet dieses monumentale Gesamtpaket für gute 60.000 Euro an und nicht nur beim Blick auf die paar deutschen SUVs mit mehr als 5 Meter Länge muss man attestieren: Mehr Auto kriegen Sie nicht für die Kohle.

Argumente wie "viel zu groß und sperrig und durstig für unsere Infrastruktur" spielen für die Ram-Klientel keine Rolle. Über den ganzen Rest - den geilen V8, den grandiosen Komfort, die gewaltige Praktikabilität und den inzwischen echt guten Innenraum - darf sich die Kundschaft beim neuesten Modell wirklich freuen.

Fazit: 8/10


RAM in: Mächtig gewaltig: Die krassesten Kühlergrille

Ist der neue 7er-BMW vielleicht doch nicht so schlimm?
Stein des Anstoßes: Die Monster-Niere an der Frontpartie des neuen BMW 7er. Zugegeben, nicht nur wir hacken oft auf ihr herum. Aufmerksame Leser jedoch finden durchaus zu Recht, dass auch andere Hersteller (Audi, um ein Beispiel zu nennen) in Sachen Kühlergrill ganz schön dick auftragen. Also gleich mal nachgeschaut: In unserer Bildergalerie zeigen wir (ganz subjektiv natürlich) einige der aktuell krassesten Frontpartien.

SEMA 2018: Mopar zeigt umgebaute RAM-1500-Modelle

Zwei Pick-up-Studien auf der SEMA Show 2018 in Las Vegas

Zwei individualisierte Pick-ups vom Typ RAM-1500 sind auf der SEMA Show 2018 (Specialty Equipment Market Association Show in Las Vegas, 30. Oktober bis 2. November) zu sehen. Die Pick-ups sind nur zwei von 14 individualisierten Fahrzeugen, die man auf dem Stand von Mopar, der Tuning-Abteilung des FCA-Konzerns, bewundern kann.

Für die erste Studie wählte Mopar aus seinen mehr als 200 Teilen und Zubehörartikeln für den neuen RAM 1500 geeignete Stücke aus. Auch ausgewählte Konzeptprodukte wurden montiert, um die Geländetauglichkeit des RAM 1500 Rebel hervorzuheben. Der Wagen ist in einem neutralen Blau namens "Rebel Smoke" lackiert. Ein Höherlegungs-Kit hebt das Auto um fünf Zentimeter an, die Optik sollen schwarze Geländetrittbretter aus Aluminiumguss optimieren. Ein Hingucker sind auch die 18 x 8 Zoll großen Aluminiumguss-Beadlock-Räder in Satinschwarz mit "Rebel Smoke"-Farbakzenten mit 35 Zoll großen Reifen. Graue Unterfahrschutzplatten sorgen für zusätzliche Offroad-Fähigkeiten. Den 5,7-Liter-V8-Hemi-Motor bedeckt eine Konzept-Motorhaube mit Powerdome und Frischlufteinlass. An dem Bügel auf der Ladefläche sind fünf große LED-Scheinwerfer montiert. Auf der Ladefläche finden sich außerdem ein Konzept-Reserveradträger, eine Mopar-Trittstufe zur Ladefläche und eine schwarze Spritzbeschichtung des Ladebodens.

Das zweite Concept Car mit der Bezeichnung RAM 1500 Big Horn "Low Down" (Bilder oben) ist mit Mopar-Zubehör tiefer gelegt und mit schlichten, monochromatischen Verzierungen gestaltet. Der "Low Down" baut auf dem RAM 1500 Big Horn auf. Das Concept Car zeigt eine "Brassphault"-Farbpalette: Der obere Teil der Karosserie inklusive der Mopar-Motorhaube und der Ladeflächenabdeckung aus Glasfaser ist in Glanzschwarz lackiert, der untere Teil in Billet-Silber. Dazwischen umläuft den RAM ein schmaler Farbstreifen in "Monkey Bronze". Der Wagen rollt auf 22-Zoll-Rädern in Glanzschwarz mit Messing-Akzenten. Auch hier arbeitet der 5,7-Liter-V8 unter der Haube, die wie bei der ersten Designstudie einen Powerdome und einen Frischlufteinlass besitzt.


Das plant FCA bis 2022

Konzern zeigt Zukunft von Fiat, Jeep, Maserati und Ram
Balocco, 1. Juni 2018 - Als erstes platzte heute in Balocco die Alfa-Bombe. Der 700-PS-Mittelmotor-Supersportler 8C, ein 600-PS-BMW-M4-Gegner, der den Namen GTV aufleben lässt, dazu zwei neue SUVs, alles teilelektrisiert - das sind schon große Pläne fürs Cuore Sportivo. Aber natürlich legte FCA-Chef Sergio Marchionne auch für seine übrigen Konzern-Marken detaillierte Zukunftspläne dar. Naja, zumindest für fast alle Konzernmarken. Fiat und Chrysler mussten ohne eigene Präsentation auskommen. Entscheiden Sie selbst, was das über den Stellenwert der beiden aussagt.

Elektrischer 500 auch als Kombi
Neuigkeiten zu Fiat gab es trotzdem. Ein frischer 500e ist auf dem Weg. Und der elektrische Cinquecento kriegt sogar eine Kombiversion, die den Namen Giardiniera wieder aufleben lässt. Als Antrieb dient beiden ein neuer FCA-Elektroantrieb, der speziell für Kleinwagen entworfen wurde. Nähere Details sind noch unbekannt. Der Giardiniera wird allerdings nicht wie früher ein Dreitürer, sondern bekommt wohl fünf Türen. Außerdem wird man die Modelle 500X und 500 L mit einem Hybridantrieb versehen.

Jeep wird elektrisiert
Deutlich größere Pläne hat der Konzern mit seiner derzeit unangefochtenen Cash Cow Jeep. Von 2018 bis 2022 will der Offroad-Hersteller jährlich zwei neue Modelle bringen. Bis dahin soll das Portfolio auch zehn Plug-in-Hybride und vier rein elektrische Fahrzeuge beinhalten. Bis 2021 soll es von jedem Jeep-Modell auch eine elektrisierte Variante geben. Zur gleichen Zeit will Jeep auch Level-3-Autonomie einführen. Der Diesel wird auf Raten sterben, einen genauen Zeitplan dafür gibt es aber nicht.

Mini-Crossover von Jeep
Innerhalb der nächsten vier Jahre bringt Jeep darüber hinaus einen neuen Renegade, einen vollelektrischen Wrangler sowie einen facegelifteten Compass. Wichtig für den europäischen Markt: Unterhalb des Renegade kommt ein weiteres Crossover, das dann gegen Seat Arona, VW T-Cross und Co. antreten könnte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Spektrums plant Jeep einen neuen Pick-up-Truck, einen Siebensitzer im Grand-Cherokee-Format sowie die Besetzung der absoluten Luxus-Nische. Für den ganz großen Reibach möchte man den Namen Wagoneer/Grand Wagoneer neu beleben.

"Hellcat"-Ram kommt
Etwas überschaubarer geht es bei FCAs Truck-Marke Ram zu. Erstmals seit 2011 (mit dem Dakota) möchte man wieder einen Pick-up unterhalb des Ram 1500 anbieten, um gegen Ford Ranger und Chevrolet Colorado anzutreten. Außerdem wurde die langersehnte Performance-Variante des Ram 1500 bestätigt. Der Ram TRX wird wohl den 717 PS starken 6,2-Liter-V8 aus den Dodge-Hellcat-Modellen bekommen und soll dem Ford F-150 Raptor Kundschaft abjagen. Außerdem will Ram zwei neue Heavy-Duty-Modelle, den 2500 und den 3500, auf den Markt bringen. 2021 soll der Ram 1500 Level-2-Autonomie beherrschen.

Kleineres Maserati-SUV
Und dann wäre da noch Maserati. Dafür, dass die Luxusmarke seit Jahren mehr oder weniger vor sich hindümpelt, ist die Wertschätzung im Konzern nach wie vor sehr groß. So soll dann auch die komplette Modellfamilie innerhalb der nächsten vier Jahre aufgefrischt oder neu aufgesetzt werden. Bis 2022 erwarten uns nach Plan ein komplett neuer Levante und Quattroporte sowie ein Facelift für den Ghibli. Außerdem wird es - und das ist wirklich eine Maserati-Sensation - ein neues SUV unterhalb des Levante geben. Es dürfte dann gegen BMW X3 und Co. antreten. Maserati verspricht klassenbestes Leistungsgewicht, überlegenes Handling und eine Plug-in-Hybrid-Variante.

Alfieri kommt
Insgesamt verspricht der Hersteller acht neue Plug-in-Hybride und vier rein elektrische Autos. Dafür vorgesehen sind der Levante sowie der Quattroporte, die genauso unter einem neuen "Blue"-Label laufen werden wie die wohl schönste Dreizack-Nachricht des Tages: Maserati macht nämlich endlich bei seinem bildschönen Sportwagen Alfieri ernst. Und das gleich als Coupé und Cabrio. Der Alfieri wird Gran Turismo und Gran Cabrio ablösen und das ausschließlich rein elektrisch. Das Setup besteht aus drei E-Motoren, Allradantrieb, Torque Vectoring und einer 800-Volt-Batterie-Technologie.

Das ist der neue Ram 1500

2019er Ram-Pickup wird stärker, leichter und effizienter
Detroit, 15. Januar 2018 - Ja, der neue Ram 1500 sieht außen wie innen deutlich smarter und moderner aus. Allerdings ist die schicke Schminke bei weitem nicht die einzige wichtige Neuerung am beliebten Pickup-Truck. Bei genauerem Hinsehen wird klar: Die Ingenieure haben so gut wie keinen Stein auf dem anderen gelassen und nahezu jedes mechanische Teil angefasst, um den Ram leichter, stärker und sicherer zu machen. Außerdem konnte man die Zuladung erhöhen.

100 Kilo leichter
Was uns und Ihnen bei einem Ram wohl als erstes einfallen würde? Klar, Diät. Der neue Ram (in den USA als 2019er-Modell aufgeführt) verliert als Crew Cab gut 100 Kilo Gewicht. Verantwortlich dafür: Ein Rahmen, der nun zu 98 Prozent aus hochfesten Stählen (und ein paar Brocken Aluminium) besteht. Der Großteil der Karosserie ist aber nach wie vor aus herkömmlichem Stahl. Ram folgt also nicht der Ford F-Series und ihrer Idee einer komplett aus Alu gefertigten Karosse. Begründet wird dies mit einer besseren Langzeit-Haltbarkeit, auf die Ram-Kunden offenbar besonderen Wert legen.

Hybridisierung auch für V8
Weitere Schritte in Richtung einer dringend benötigten Effizienzsteigerung umfassen die neunprozentige Verbesserung des cW-Werts auf 0,357 (unter anderem ist der neue Ram 1500 gut 2,5 Zentimeter flacher und kriegt einen ausfahrbaren Spoiler unter der Frontschürze) sowie die Einführung neuer Hybrid-Antriebe. Das "E-Torque" genannte System umfasst einen optimierten 48-Volt-Startergenerator und eine 0,43-kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die in der Rückwand der Kabine Platz findet. Im nach wie vor 305 PS und 365 Newtonmeter starken 3,6-Liter-V6 ist das System serienmäßig integriert und soll beim Beschleunigen mit zusätzlichen 122 Newtonmeter boosten. Optional ist die leichte Elektrifizierung auch für den 5,7-Liter-V8 erhältlich. Hier wird mit 176 Extra-Newtonmetern unterstützt. Die Leistung des Achtzylinders beträgt 395 PS und 556 Newtonmeter. Zu einem bisher nicht näher spezifierten Zeitpunkt soll auch der 3,0-Liter-V6-Diesel ins Ram-Aufgebot zurückkehren.
Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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