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Unsere VW Nivus Meldungen

VW Nivus

VW Nivus in: 10 SUV-Neuheiten des Jahres 2021, auf die wir uns freuen können

Die Auswahl reicht von klein bis groß, von Benziner bis Elektro
Auch im Jahr 2021 nimmt das SUV eine wichtige Rolle bei den Herstellern ein. Wir stellen 10 neue Modelle vor, einige davon mit Elektroantrieb.
VW Nivus Highline (2020) im brasilianischen Supertest

VW Nivus Highline (2020) im brasilianischen Supertest

Unsere Kollegen sind 1.000 Kilometer mit dem Polo-Cousin gefahren
Der neue VW Nivus soll 2021 auch nach Europa kommen. In Brasilien ist er schon auf dem Markt. Unsere dortigen Kollegen sind ihn gefahren.
VW Nivus in: VW Nivus (2020): Der schicke Brasilien-Bruder des T-Cross

VW Nivus (2020): Der schicke Brasilien-Bruder des T-Cross

Die Europa-Version des SUV kommt 2021 zu uns
Volkswagen stellt offiziell den neuen Nivus vor. Dabei handelt es sich um einen in Brasilien gebauten Ableger des T-Cross. Erste Infos zu Preis und Motor!
Volkswagen Nivus 2020 (Offiziell)

VW Nivus (2020): SUV-Coupé zeigt sich offiziell mit Tarnung

Der schicke Bruder des T-Cross kommt auch zu uns
Volkswagen Brasilien gibt einen konkreteren Ausblick auf den Nivus. Unter diesem Projektnamen läuft ein schicker Ableger des T-Cross.
VW Nivus in: VW Nivus (2021): Neues Bild zeigt Front und Seite des Crossovers

VW Nivus (2021): Neues Bild zeigt Front und Seite des Crossovers

Polo-Derivat soll 2021 nach Europa kommen
VW-Chef Diess zeigte auf der heutigen Jahrespressekonferenz ein neues Bild vom VW Nivus. Der Crossover auf Polo-Basis soll 2021 in Europa starten.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

VW Nivus Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

VW Nivus in: 10 SUV-Neuheiten des Jahres 2021, auf die wir uns freuen können

Die Auswahl reicht von klein bis groß, von Benziner bis Elektro
Der SUV-Trend wird auch im Jahr 2021 nicht aufhören. Doch in diesem Bereich tut sich einiges: Viele Hersteller bringen SUVs mit Elektroantrieb. Einige Modelle fahren ausschließlich elektrisch, bei anderen wie dem neuen Opel Mokka steht Strom als Option zur Verfügung. Weitere Trends sind SUVs im Kleinformat oder welche mit coupéartigem Heckabschluss.Wir zeigen Ihnen 10 ausgesuchte Modelle, auf die man im Jahr 2021 gespannt sein darf. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie!

VW Nivus Highline (2020) im brasilianischen Supertest

Unsere Kollegen sind 1.000 Kilometer mit dem Polo-Cousin gefahren

VW baut sein SUV-Angebot weiter aus: Ende 2021 kommt der Nivus nach Europa, ein schnittiger Ableger des T-Cross. In Brasilien wird er bereits gebaut und verkauft. Unsere dortigen Motor1-Kollegen haben ihn im Rahmen eines "Supertests" über 1.000 Kilometer ausführlich unter die Lupe genommen. Hier sind ihre Eindrücke.

Eine Anmerkung noch: Unter der Haube steckte der bekannte 1.0 TSI mit 116 PS Leistung. Mit dem in Brasilien populären Ethanol-Kraftstoff kommt der Dreizylinder auf 128 PS. Aufgrund der lokalen Fertigung ist der Nivus zudem recht preiswert, die Europa-Version wird teurer sein.

Volkswagen ist nicht gerade für die Kühnheit seiner Autos bekannt, besonders wenn es um das Design geht. Im Allgemeinen sind die Modelle der deutschen Marke nüchtern. Dieser Konservatismus wird im Polo-Trio ganz deutlich: Das Schrägheck, die Limousine Virtus und der SUV T-Cross sind stilistisch ganz traditionell. Aber der brasilianische VW-Zweig sah eine Lücke in dieser Familie.

Im Wissen um den Erfolg von SUV-Coupés im Premium-Segment, wie dem BMW X6 und Porsche Cayenne Coupé, entwickelte das hiesige Team mit dem Nivus einen Crossover, der Elemente von Polo und T-Cross vereint und in ein Coupé-Format verpackt. Oha, ein VW kühn in Konzept und Aussehen?

Für den ersten Test haben wir uns nicht für einen normalen Fahrbericht mit technischen Daten entschieden, sondern für einen Supertest mit Stadt, Autobahn, Schnellstraßen, kurvigen Hügeln und sogar einer Art Geländestrecke von über 40 Kilometer, insgesamt eine Distanz von über 1.000 km für den neuen VW.

In der Stadt

Im Grunde genommen ist der Nivus eher ein Polo-Crossover als ein T-Cross-Coupé. Er nutzt den Radstand des Polo (2,56 Meter) mit einem verlängerten Heck, um einen größeren, gut 415 Liter fassenden Kofferraum zu bieten - und übertrifft damit nicht nur den 300-Liter-Polo, sondern auch die 373 Liter des T-Cross. Im Innenraum ist der Nivus sehr nah am Polo. Aber die Insassen sitzen höher, einschließlich des Fahrers. Selbst in der niedrigsten Sitzposition hat man im Nivus eine bessere Sicht nach vorne. Das dritte, breitere Seitenfenster im Vergleich zum Polo verbessert ebenfalls die Übersicht, ebenso wie die größere Heckscheibe.

Motor und Getriebe sind vom Polo und T-Cross bekannt: 1.0 TSI, ein Dreizylinder-Benziner mit Turbo und Direkteinspritzung, der (mit Ethanol) 128 PS Leistung und 200 Nm Drehmoment liefert, gekoppelt an eine 6-Gang-Automatik. Neu ist, dass der VW das Getriebe umprogrammiert hat, so dass es sich besser mit dem Motor versteht. Für eine Wandlerautomatik schaltet es recht agil, auch bei den manuellen Schaltvorgängen über die Wippen am Lenkrad. (Anmerkung der deutschen Redaktion: In Europa wird sehr wahrscheinlich ein DSG zum Einsatz kommen.) Das Lenkrad ist übrigens neu und cooler als das von Polo und T-Cross.

Die elektrische Lenkung erweist sich als gut kalibriert wie bei den Brüdern. Beim Einparken konnten wir in der getesteten Highline-Version auf die Hilfe der Rückfahrkamera und der Heck- und Frontsensoren zählen. Das Fahrwerk ist 10 Millimeter höher als beim Polo, die Räder mit 17-Zoll-Felge sind mit Reifen der Dimension 205/55 bestückt (gegenüber 195/50 bei der 16-Zoll-Version), was insgesamt 17,7 cm Bodenfreiheit ergibt.

Als der aktuelle Polo 2017 auf den Markt kam, fiel vielen auf, dass er weicher ist als die meisten VWs, vor allem im Vergleich zu Gol und Fox. Jetzt kommt der Nivus mit einer ähnlichen Abstimmung, ist aber immer noch ein wenig komfortabler als der Polo.

Der innerstädtische Verbrauch lag bei 8,1 km/Liter Ethanol, gegenüber 8,5 km/Liter beim Polo, was unter anderem mit dem höheren Gewicht (52 kg) und den breiteren Reifen begründet wird.

Autobahn

Nach einer Rundfahrt durch São Paulo fuhren wir auf dem Ayrton-Senna-Highway in Richtung Campos do Jordão. Bei gutem Asphalt und freier Strecke stellten wir fest, dass der Nivus das Tempolimit der Straße (120 km/h) mühelos hält, wobei der Motor im sechsten Gang mit etwa 2.500 U/min dreht. Dennoch, die höhere Bodenfreiheit, die breiteren Reifen und die geringere Aerodynamik ließen den Crossover hier mehr verbrauchen als den Polo: durchschnittlich 11,6 km/Liter gegenüber 12,1 km/Liter beim Polo.

Obwohl er etwas höher als der Polo ist, kommt der Nivus diesem beim Fahrverhalten sehr nah. Die Lenkung gewinnt mit zunehmender Geschwindigkeit an bemerkenswerter Straffheit und die Karosserie bleibt gut auf der Straße, mit großer Stabilität auf geraden Strecken. Auch die Bremsen folgen denen des Polo, mit Scheiben an allen vier Rädern und einem festen Pedal, das Sicherheit vermittelt.

Der Dreizylinder-Motor ist nicht der laufruhigste in seiner Klasse, aber, wiederum im Vergleich zum Polo, haben wir festgestellt, dass der Nivus besser isoliert ist, was Geräusche und Vibrationen angeht, die sowohl vom Motor als auch von der Fahrbahn kommen. Auf der Straße ist der Crossover spürbar leiser.

Der Sitzkomfort ist derselbe wie beim Polo, auch nach ganztägiger Fahrt gibt es keine Beschwerden. Gut: Es gibt exklusive Belüftungsdüsen für die Insassen der Rücksitze.

Der "ruhigere" Teil unserer Reise diente auch dazu, das neue Multimedia-Center "VW Play" zu testen, das zusammen mit dem Nivus in Brasilien debütiert. Es zeichnet sich durch einen großen 10,1-Zoll-Bildschirm und eine hervorragende Auflösung aus, außerdem kann es Anwendungen wie Waze verwenden. Außerdem verfügt es über eine kabellose Apple Carplay- und Android Auto-Verbindung. Allerdings fehlt dem Nivus eine kabellose Handy-Ladeschale, denn auf langen Fahrten müssen Sie das Kabel benutzen, damit der Akku des Telefons nicht leer wird.

Bergauf (und bergab)

Der Anstieg nach Campos do Jordão (Eine Stadt auf 1.628 Metern Höhe gegenüber den 760 Meter der Hauptstadt São Paulo) stellte den Atem und die Stabilität des Crossovers auf die Probe. Wie bereits aus anderen Anwendungen bekannt, hat der 1.0 TSI-Motor als Highlight ein Drehmoment von 200 Nm, das von 2.000 bis 3.500 U/min anliegt. (Weshalb auch 200 TSI am Heck steht.) Mit anderen Worten: Es braucht nicht viel Druck afs Gaspedal, damit der Nivus trotz seiner 1.199 Kilogramm zufriedenstellend reagiert. Er zeigte eine gute Überholfähigkeit und erlaubte es uns mit zwei Personen an Bord, ein gutes Durchschnittstempo zu fahren.

Die Fahrleistungen liegen erwartungsgemäß zwischen dem Polo und dem T-Cross - aber näher am zweiten. Tage später, auf der Teststrecke, dauerte die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h 10,3 Sekunden, die von 80 auf 120 km/h erfolgte in 7,2 Sekunden. Das Bremsverhalten war hervorragend, mit nur 36,1 Metern bei 100 km/h bis zum völligen Stillstand.

Auch die Dynamik des T-Cross erinnert stark an den Polo. Sowohl im Anstieg des Campos-Gebirges als auch in der Abfahrt südlich von Minas Gerais war das SUV in blitzschnellen Kurven und bei verschiedenen Geschwindigkeiten sehr gefordert und zeigte stets ein ausgewogenes Verhalten.

Die etwas höhere Aufhängung beeinflusst die Stabilität nicht negativ, so dass die Karosserie gut eingedämmt abrollt, während die 17-Zoll-Felgen mit 205/55-Bereifung reichlich Grip bieten. Bei Bedarf kommt die elektronische Differenzialsperre (XDS) ins Spiel. Die Bremsen haben sich auch bergab als effizient erwiesen, ohne Anzeichen von Fading.

Ein Hauch von Gelände

In Monteiro Lobato angekommen, fuhren wir nach dem Abstieg von Campos nach São Francisco Xavier, von wo aus die Landstraße nach Joanópolis abzweigt. Es ist ein Weg ohne größere Hindernisse, aber mit vielen Steinen, die manchmal Vorsicht erfordern, um die Reifen nicht zu beschädigen - obwohl sie ein höheres Profil als der Polo haben, haben die Pirelli Cinturato P7 do Nivus ein Design, das ganz auf Asphalt ausgerichtet ist.

Die Bodenfreiheit von 17,7 cm reichte aus, um das SUV ohne Aufsetzer zu fahren, während der Kontakt zur Straße sicher und mit einem Hauch von Spaß blieb und sogar kontrolliertes Schleudern auf dem Kieselsteinboden erlaubte.

Die Aufhängung absorbierte den Großteil der Stöße, die vom Boden kamen, gut und ließ nur die größten Schlaglöcher in die Kabine durch, während die Abdichtung der Türen und des Kofferraums effizient genug war, um das Eindringen von Staub in das Innere des Fahrzeugs zu ermöglichen. Während der mehr als 40 km langen Schotterstrecke wurden einige Abrollgeräusche wahrgenommen, die aber verschwanden, sobald wir wieder auf den befestigten Boden kamen.

Fazit:

Rechnet man diese Fahrt plus die Stadtstrecken und die Fahrt zur Teststrecke hinzu, so haben die insgesamt 1.000 km mit dem VW Nivus gezeigt, dass er eine interessante Alternative für diejenigen ist, die in Sachen Kofferraum und Ausstattung aufsteigen wollen, aber den T-Cross zu konventionell im Design finden. Uns gefällt auch die größere Vielseitigkeit im Vergleich zum Polo, die vor allem durch die höhere Bodenfreiheit gegeben ist. Aber was den Nivus beliebt machen sollte, ist das Design. Bei den Reisestopps hörte ich am häufigsten die als Kompliment gemeinte Frage: "Ist der importiert?".

Fotos: Autor/Motor1.com Brasilien


VW Nivus (2020): Der schicke Brasilien-Bruder des T-Cross

Die Europa-Version des SUV kommt 2021 zu uns

Das Warten hat ein Ende. Endlich können wir den Volkswagen Nivus in offizieller Pracht bewundern. Der Crossover mit Coupé-Design wird Ende Juni 2020 in Brasilien auf den Markt kommen. Später in diesem Jahr folgt Argentinien und 2021 dann Europa eintreffen.

Ab 2021 werden dann weitere Märkte in Südamerika den Nivus erhalten. Perspektivisch wird das neue Modell auch international durchstarten und in einer europäischen Version in den Handel kommen.

Damit ist der Nivus ein VW, der in Südamerika entwickelt wurde, aber auch in anderen Regionen produziert und verkauft werden soll. Die Euro-Version wird im spanischen Pamplona parallel zum Polo vom Band laufen.

Der Nivus ergänzt nicht nur das SUV-Angebot von VW, sondern zeigt auch die Vielseitigkeit der MQB-A0-Plattform, die beim Polo, dessen Stufenheck-Ableger Virtus und dem T-Cross eingesetzt wird. Hinzu kommen viele Derivate von Audi, Seat und Skoda.

Formal besonders auffällig ist natürlich das schräge Heck im Stil eines BMW X4. Kein Wunder also, dass der hintere Überhang deutlich länger ausfällt als beim T-Cross. Sehen wir uns die Abmessungen im Detail an:

Auf dem brasilianischen Markt soll die Einstiegsversion des VW Nivus 79.990 Real kosten, umgerechnet knapp 13.700 Euro. Unter der Haube ist dann ein 1,0-Liter-Turbobenziner mit 128 PS und 6-Gang-Automatikgetriebe.

Der Motor ist der sogenannte 200 TSI (EA211-Familie) mit drei Zylindern, Flexfuel und direkter Kraftstoffeinspritzung. Dieser Motor liefert ein Drehmoment von 200 Newtonmeter (daher der Name), wenn er mit dem in Brasilien populären Ethanol betrieben wird. Das Getriebe ist ein Automatikgetriebe mit sechs Gängen. Der 200 TSI-Motor wird im Werk in São Carlos (SP) hergestellt und kommt in Brasilien in den Modellen Polo, Virtus und T-Cross zum Einsatz.

Volkswagen do Brasil plant im Jahr 2020 mit insgesamt 20 Neueinführungen die größte Produktoffensive der Marke in Südamerika.

Mit einem Kofferraumvolumen von 415 Liter gehört der Nivus zu den Größten im Kleinwagensegment. Er basiert auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) und wird nach modernsten Produktionsprozessen im Werk Anchieta (São Bernardo do Campo, Brasilien) gebaut.

Eine weitere Premiere wird das Multimediasystem VW Play sein. Es wurde vollständig in Brasilien entwickelt und verwendet einen 10,1-Zoll-Bildschirm, wobei darauf gesetzt wird, dass das, was angezeigt wird, nach dem Geschmack des Benutzers angepasst werden kann. Man kann verschiedene Nutzerprofile erstellen, eine Verbindung mit Android Auto und Apple CarPlay und einen eigenen Anwendungsspeicher. Es wird der neue Standard der Marke in Brasilien sein und nach und nach auch die anderen Autos dort ausstatten.

Im Angebot sind drei Ausstattungslinien namens 200 TSI, Comfortline und Highline. Nach der von den dortigen Händlern offengelegten Ausstattungsliste bekommt der Nivus serienmäßig sechs Airbags, Klimaanlage, Stabilitäts- und Traktionskontrolle, LED-Rückleuchten, Einparksensor hinten, Tempomat, Composition Touch Multimedia-Center, Multifunktionslenkrad und mehr. Er kann mit einer Rückfahrkamera, elektrisch verstellbaren Spiegeln, Regen- und Lichtsensoren und einigen weiteren Optionen ausgestattet werden.

Die Comfortline-Variante bietet zusätzlich eine Klimaautomatik, eine Rückfahrkamera, eine LED-Innenbeleuchtung, einen Reifendrucksensor sowie ein digitales Cockpit mit Active-Info-Display.

In der Topversion Highline bekommt der Nivus 17-Zoll-Räder, das Multimedia-Center Discover Media, Regen- und Dämmerungssensoren, Lederausstattung und Chromdetails an Interieur und Karosserie. Optional sind das R-Line-Paket mit schwarzer Hochglanzlackierung und das Tech & Beats-Paket mit adaptivem Tempomat, Voll-LED-Scheinwerfern und Beats-Soundsystem erhältlich. Das Multimediacenter VW Play ist eine Option für alle Versionen.

Fotos: Volkswagen do Brasil


VW Nivus (2020): SUV-Coupé zeigt sich offiziell mit Tarnung

Der schicke Bruder des T-Cross kommt auch zu uns

Die offizielle Vorstellung des VW Nivus rückt immer näher, wenn man den neuesten Verlautbarungen aus der brasilianischen Abteilung des Unternehmens Glauben schenken darf. Neben weiteren Details über das subkompakte SUV-Coupé enthüllte das Unternehmen auch Bilder eines leicht getarnten Nivus.

Die Ingenieure und Designer von Volkswagen Südamerika übernahmen die gesamte Entwicklung des Nivus, der in Brasilien gebaut werden soll. Die europäischen Volkswagen-Händler werden den coupéhaften Crossover ab 2021 verkaufen, da er dann auch dort lokal produziert wird. Brasilien wird den VW Nivus im Juni 2020 offiziell präsentieren, andere lateinamerikanische Märkte folgen bis Ende des Jahres.

Der Nivus ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil er ein coupéhaftes Styling in eine der günstigsten Automobilklassen bringt. Anders als der konventionell gestylte T-Cross und Tiguan zeichnet sich der Nivus durch eine Dachlinie und eine Heckpartie aus, die dem Porsche Macan fast nachempfunden ist. Die Form der LED-Rückleuchten erinnert hingegen stark an den T-Cross, 17-Zoll-Leichtmetallräder füllen die Radhäuser des kleinen Crossover gut aus.

Aufbauend auf der gleichen MQB-Architektur, die auch bei vielen anderen VW-Modellen zu finden ist, wird der Nivus in Brasilien ausschließlich von einem 1,0-Liter-Dreizylinder angetrieben, der 128 PS (94 Kilowatt) und 200 Newtonmeter leistet. Eine Sechsgang-Automatik schickt die Kraft an die Vorderräder, da ein Allradantrieb nicht verfügbar sein wird. Auf den europäischen Märkten erwarten wir hingegen die Turbomotoren aus dem T-Cross mit bis zu 150 PS.

Obwohl er eine ähnliche Grundfläche wie der Polo hat, verfügt der Volkswagen Nivus über einen Laderaum von 415 Litern. Diese Zahl sticht im Vergleich zu den 285 Litern des Polo positiv heraus, was den Nivus für kleine Familien attraktiver machen könnte.


VW Nivus (2021): Neues Bild zeigt Front und Seite des Crossovers

Polo-Derivat soll 2021 nach Europa kommen

Von dem neuen VW-Modell namens Nivus wissen wir seit Dezember 2019, als ein erstes Teaser-Video auftauchte. Es zeigte die Silhouette, aber wirklich zu erkennen war das neue Auto nicht. Nun präsentierte VW-Chef Herbert Diess auf der heutigen Jahrespressekonferenz ein besseres Bild, auf dem die Front und die Dachlinie zu erkennen ist.

Der VW Nivus ist ein Modell für Südamerika, das angeblich 2021 auch nach Europa kommen soll. Er basiert auf dem MQB, wie Diess nun bestätigte. In Südamerika baue man auf neue Modelle auf dieser Plattform, so Diess. Als Beispiele nannte der Konzernchef den VW Polo, "die kompakte Limousine Virtus" und den T-Cross.

Wenn Diess das Auto als Limousine bezeichnet, heißt das nicht, dass er ein Stufenheck besitzt, denn der Konzern bezeichnet auch den Golf als (Schrägheck-)Limousine. Ob das Wörtchen "kompakt" auf die untere Mittelklasse (alias Golf-Klasse alias C-Segment) schließen lässt, darf man ebenfalls bezweifeln. Wir bleiben bei unserer Einstufung als "Crossover auf Basis des Polo", also einem B-Segment-SUV.

Der Grill mit der einzelnen Chromlamelle erinnert an den T-Cross. Doch die Umgebung der Nebelleuchten ist beim T-Cross wesentlich dezenter.

Die nach hinten sanft abfallende Dachlinie passt zu einem Crossover oder einem Coupé-SUV, ähnlich, wie es unser Rendering vorwegnahm.

Ein kürzlich veröffentlichtes VW-Video zeigte, dass es im Cockpit des Nivus ein Instrumentendisplay und einen großen Infotainment-Touchscreen geben, ähnlich wie im T-Cross:

In Südamerika soll der Wagen einen 114 PS starken 1.0 TSI in Kombination mit Handschaltung oder einen 1.0 TSI mit 126 PS und Automatik bekommen. In Europa dürfte noch der 1.5 TSI mit 150 PS und ein Diesel hinzukommen, ähnlich wie beim T-Cross.

Offiziell enthüllt werden soll der Nivus angeblich im Frühjahr 2020. Man darf annehmen, dass das in Brasilien stattfinden wird, wenn die Corona-Epidemie dem nicht entgegensteht. Gebaut wird das Auto dann ebenfalls zunächst in Brasilien, bevor im Jahr 2021 im spanischen Werk Pamplona auch die Produktion für Europa anläuft. Dort werden auch der Polo und der T-Cross gebaut. Ob der Neuling bei uns ebenfalls Nivus heißt, ist noch nicht bekannt. Besser in die hiesige Modelllandschaft würde ein Name mit "T" am Anfang passen (analog zu T-Cross und T-Roc).

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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