Pagani hat seine dreijährige Feierlichkeiten-Serie zu Ehren des Firmengründers mit einer letzten, spektakulären Enthüllung abgeschlossen. Dabei erweist sich das neueste Fahrzeug als das außergewöhnlichste des gesamten Trios: Der Huayra 70 Anima feierte am 31. Oktober 2026 im Rahmen des renommierten Concours at Wynn Las Vegas seine Weltpremiere.
Damit findet eine dreiteilige Modellreihe ihren krönenden Abschluss: Der Anima bildet das dritte und letzte Einzelstück dieser Serie, nachdem zuvor bereits der Trionfo und der Derecho vorgestellt worden waren. Beim Event in Las Vegas waren erstmals alle drei Fahrzeuge der Huayra-70-Reihe gemeinsam in der Öffentlichkeit zu bewundern.
Pagani Huayra 70 Anima
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Der Anima vollendet die Jubiläums-Trilogie
Der Name Anima stammt aus dem Italienischen und bedeutet übersetzt "Seele". Pagani bezeichnet den Supersportwagen treffend als die in physische Form gegossene Seele seines hauseigenen Ateliers.
Das Fahrzeug bildet einen äußerst gelungenen Schlusspunkt der Serie. Der Huayra 70 Trionfo eröffnete die Reihe als Auftragsarbeit für die Barchetta Collection mit Zielort Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio. Der Huayra 70 Derecho hingegen feierte seine Weltpremiere im Juli 2026 beim traditionellen Goodwood Festival of Speed.
Horacio Pagani enthüllte den Anima im Wynn Las Vegas persönlich. Dies verlieh dem Debüt eine besonders intime und persönliche Note, da der Wagen nur zehn Tage vor seinem 71. Geburtstag am 10. November präsentiert wurde. Für den Firmengründer war es nach eigenen Angaben ohnehin ein denkwürdiges Jahr: Im Sommer 2026 erfüllte er sich einen Kindheitstraum und erwarb einen Ferrari 275 GTB4.
Der Concours in Las Vegas markiert das erste bestätigte Event, bei dem die gesamte Trilogie Seite an Seite zu sehen war. Wann und wo der Anima seinen ersten Auftritt auf europäischem Boden haben wird, hat Pagani bislang noch nicht bekannt gegeben.
Eigentlich sollte die Modellreihe des Huayra vier Jahre nach der Präsentation des Utopia im Jahr 2022 keine Schlagzeilen mehr bei Neuerscheinungen schreiben. Durch maßgeschneiderte Sondereffekte und hochexklusive Einzelstücke wird die Lebensspanne dieser Ikone jedoch immer wieder eindrucksvoll verlängert.
Diamantstaub-Lackierung und manuelles Schaltgetriebe
Visuell präsentiert sich der Anima als das extremste Fahrzeug des Trios. Die Karosserie kombiniert frei sichtbare Kohlefaser-Elemente mit einer maßgeschneiderten Metallic-Lackierung, die mit echtem Diamantstaub angereichert ist. Zierstreifen aus Platinflinternal sowie Akzente im Farbton Inky Blue runden das äußere Erscheinungsbild ab. Das Chassis selbst basiert auf einer hochfesten Struktur aus Carbonfaser und Aluminium.
Auch das Aerodynamik-Paket geht noch einen Schritt weiter als bei den Schwestermodellen: Ein ausladender Lufteinlass mit integrierter Finne hinter dem Cockpit, individuelle Überrollbügel, ein feststehender Heckflügel, ein gewaltiger Diffusor sowie speziell belüftete Heckpartien prägen das Design. Am Heck sorgt zudem eine maßgeschneiderte Keramikauspuffanlage mit sechs Endrohren in weißem Finish für Aufsehen, ein sichtbarer Beweis für den dahinter liegenden Biturbo-V12-Motor.
Im Innenraum trifft weiße Lederpolsterung auf blaue Akzente, präzise fräsbearbeitetes Metall und die für Pagani typischen, aufwendig gestalteten Schalter. Das wahre Highlight befindet sich jedoch genau zwischen den Sitzen.
Wie schon beim Huayra Epitome aus dem Jahr 2024 setzt Pagani auch beim Huayra 70 Anima auf ein manuelles Siebengang-Schaltgetriebe. Die offene Schaltmechanik liegt offen da und bietet zusammen mit den drei Pedalen ein kompromissloses, analoges Fahrerlebnis für Liebhaber echter Handarbeit.
Zur genauen Motorleistung des Anima schweigt Pagani bislang. Der von Mercedes-AMG entwickelte 6,0-Liter-V12-Biturbo im Epitome leistet offiziell 852 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 1.100 Newtonmetern zur Verfügung. Werte, die gemeinhin auch dem Derecho zugeschrieben werden.
Spezifische Leistungswerte oder Drehmomentangaben für den Anima hat der Hersteller jedoch nicht veröffentlicht. Auch zum Preis hüllt sich Pagani in Schweigen, was der üblichen Praxis bei derartigen Einzelanfertigungen entspricht.








