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Unsere Lotus Emira Meldungen

Lotus Emira in: Lotus Emira Teaser zeigt Schaltwippen und digitale Instrumente

Lotus Emira Teaser zeigt Schaltwippen und digitale Instrumente

"Der andere Sportwagen", wie Lotus ihn nennt, ist in die Vorserien-Produktion gestartet
Lotus hat einen kurzen Clip des Emira veröffentlicht, der uns einen ersten Blick auf das Interieur gibt. Er ist das letzte Auto der Briten mit Verbrenner.
Lotus Emira Teaser

Der neue Lotus Sportwagen heißt Emira

Und er ist kein Hybrid. Plus: Vier neue Plattformen für eine große Lotus-Zukunft
Der Emira ist der letzte Lotus mit Verbrenner. Vier neue Plattformen, darunter wohl eine für ein E-SUV, sollen die Briten in eine große Zukunft führen.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Lotus Emira Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Lotus Emira Teaser zeigt Schaltwippen und digitale Instrumente

"Der andere Sportwagen", wie Lotus ihn nennt, ist in die Vorserien-Produktion gestartet

Jaguar, Volvo, Ford Europa, Bentley, Fiat und weitere Marken haben bereits verkündet, in den nächsten Jahren schrittweise auf ein reines Elektro-Portfolio umzustellen. Einige werden das Ziel früher erreichen als andere, aber es gibt noch einen weiteren Hersteller, den wir in dieser Hinsicht nicht vergessen dürfen - Lotus.

Das Hypercar Evija gab ja bereits auf ziemlich beeindruckende Weise einen Vorgeschmack auf die rein elektrische Lotus-Zukunft. Die lässt aber noch ein bisschen auf sich warten und bis dahin wird der Emira den Benziner noch ein letztes Mal hochleben lassen.

Nach einem Teaser Ende April hat der Sportwagenhersteller aus Norfolk heute eine weitere Vorschau auf seinen letzten Verbrenner unters Volk gebracht. Sie zeigt die obere Hälfte des in Alcantara gehüllten Lenkrads. Selbiges verfügt über Nähte und eine 12-Uhr-Markierung in Gelb. Das leicht modernisierte Lotus-Emblem, das erstmals beim Evija auftauchte, wird von diversen Knöpfen flankiert, aber interessanter sind sicher die Schaltwippen dahinter.

Ganz offensichtlich wird der Emira mit Automatikgetriebe verfügbar sein. Allerdings hoffen wir, dass man auch noch selber kuppeln und rühren darf.

Ursprünglich unter dem Codenamen "Type 131" bekannt geworden, zeigt der Emira auch ein digitales und konfigurierbares Instrumentendisplay. Einer der Screens stellt ein G-Meter in den Vordergrund, die anderen beiden sind für die Fahrmodi "Tour" und "Sport" reserviert. Ist letzterer aktiviert, rückt der rote Bereich leicht nach hinten auf die 7.000-U/min-Marke.

Begleitend zum neuesten Teaser gibt es die Nachricht, dass der Emira im Stammwerk in Hethel in die Vorserien-Produktion gestartet ist. Zuvor wurden mehr als 100 Millionen Pfund (etwa 116 Millionen Euro) in britische Anlagen investiert. Die Geely-Tochter wird mehr als 200 neue Mitarbeiter anheuern, die für den Rollout des "anderen Sportwagens" vonnöten sind.

Der Emira ersetzt mit Elise/Exige und Evora gleich drei in die Jahre gekommene Lotus-Ikonen. Den Antrieb soll Gerüchten zufolge ein 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder übernehmen. Von wem er kommt, ist bis jetzt noch nicht bekannt. Wie zu hören ist, soll auch der bewährte 3,5-Liter-Kompressor-V6 von Toyota verfügbar sein. Elektrifizierung ist offenbar bei beiden Aggregaten kein Thema.

Lotus wird die Weltpremiere des Emira am 6. Juli in Hethel über die Bühne bringen, bevor das Auto ein paar Tage später auf dem Goodwood Festival of Speed zu sehen sein wird.


Der neue Lotus Sportwagen heißt Emira

Und er ist kein Hybrid. Plus: Vier neue Plattformen für eine große Lotus-Zukunft

Lotus baut einen brandneuen Sportwagen alter Schule. Heutzutage geht das ja fast schon als Sensation durch. Die offizielle Enthüllung ist für den 6. Juli terminiert und der Name des Autos lautet "Emira".

Warum alte Schule? Weil der Emira - man mag es kaum glauben - nicht elektrisch ist. Er ist noch nicht einmal ein Hybrid. Stattdessen handelt es sich bei ihm um den allerletzten Verbrenner- Sportwagen, den Lotus je bauen wird. Zur Erinnerung: Die Elise, die Exige und der Evora werden ja alle zeitnah beerdigt.

Die Last auf den etwa Evora-großen Schultern des Emira ist also beträchtlich. Laut Lotus erhält der Emira eine Auswahl an Benzinmotoren, inklusive einer "hocheffizienten" Einheit, die "abgestimmt ist, um das einzigartige Lotus-Gefühl zu liefern".

Lotus sagt auch, dass der neue Emira auf einer komplett neuen und flexiblen Leichtbau-Aluminium-Plattform sitzt, die intern als "Elemental" bezeichnet wird. Optisch soll er sich an seinem vielbeachteten Bruder, dem rein elektrischen Hypercar Evija orientieren. Der neue Chef Matt Windle erwartet, dass der Emira das Produktionsvolumen drastisch in die Höhe treiben wird, von derzeit 1.500 auf 5.000 und mehr Einheiten pro Jahr.

"Elemental" ist nur eine von gleich vier neuen Plattformen, auf denen Lotus ein komplett neues Modellprogramm aufbauen möchte. Die zweite Basis nennt sich "Extreme". Sie ist die Grundlage für das lautlose Über-Biest Evija, das die Sportwagen-Welt noch in diesem Jahr mit seinen vier Elektromotoren und 2.000 PS in Aufruhr versetzen wird. Laut Lotus sprintet das Ungetüm in neun Sekunden von 0-300 km/h. Zumindest, wenn es der Fahrer schafft, bis dahin noch bei Bewusstsein zu sein.

Darüber hinaus werden die Briten mit Alpine einen betont leichten elektrischen Sportwagen bauen. Wenn zwei Hersteller wissen, wie man Gewicht vernichtet, dann sind es wohl diese beiden. Das könnte spannend werden. Die Plattform dafür nennt sich "E-Sports", aber keine Sorge, die Autos sollen wirklich auf der Straße fahren, nicht nur auf dem heimischen Bildschirm. Windle möchte, dass dieser Lotus nicht mehr wiegt, als ein vergleichbares Auto mit Verbrenner.

Und dann wäre da noch die "Evolution"-Plattform, die unter einer neuen Reihe von "Lifestyle"-Autos stecken soll. "Diese Autos werden Lotus in eine neue Ära höherer Absatzzahlen und signifikanter Gewinne führen", heißt es. Riecht extrem nach SUV, finden Sie nicht? Ein elektrisches Lotus-SUV ... selbst das kann uns irgendwie nicht mehr überraschen.

Wie erwähnt, markiert der Emira das Ende der Verbrenner-Ära bei Lotus. Laut Windle soll sein Lebenszyklus bis in die späten 2020er anhalten. Jeder Lotus nach dem Emira wird elektrisch sein. "Unsere Transformation ist auf einem guten Weg", sagt er, "und dieses Jahr nimmt sie durch eine Produktoffensive richtig Fahrt auf".

"Evija geht in Produktion, Emira ist gelauncht und eine neue Reihe an speziell zugeschnittenen Fahrzeugarchitekturen ist bestätigt, um Lotus weiter in neue Märkte, neue Segmente und neue Wachstums-Territorien zu katapultieren."

Mal sehen, ob der Plan für Lotus dieses Mal aufgeht.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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