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Skoda Enyaq Gebrauchtwagen

Bild: Skoda Enyaq  Gebrauchtwagen

Gebrauchte Skoda Enyaq auf automobile.at

Aktuell werden 7 Skoda Enyaq Gebrauchtwagen auf automobile.at zu Preisen von 49.990,- bis 69.990,- Euro angeboten.

Neben gebrauchten Fahrzeugen gibt es bei uns zudem 8 Skoda Enyaq Neuwagen-Angebote ab 68.931,- Euro.

Die Erstzulassung der angebotenen Gebrauchtwagen reicht von Juni 2021 bis September 2022.

Der Kilometer-Stand der Skoda Enyaq Gebrauchtwagen variiert von 10 bis 10.000 km. Die durchschnittliche Laufleistung beträgt 5.530 km pro Jahr.

Die Motorisierung der Gebraucht-Fahrzeuge beginnt bei 95 PS und geht bis maximal 265 PS.

Mit Automatik-Getriebe sind 100 Prozent der Skoda Enyaq ausgestattet, mit Allrad-Antrieb 25 Prozent.

Das Team von automobile.at wünscht Ihnen viel Erfolg beim Kauf Ihres gebrauchten Skoda Enyaq beim Händler oder von Privat-Personen - übrigens: Ihren alten Gebrauchten können Sie kostenlos bei uns inserieren!

Aktuelle Skoda Enyaq Gebrauchtwagen-Angebote

 Bild zum Fahrzeug: Skoda ENYAQ iV 80
Das WeltAuto.

Skoda ENYAQ iV 80

Tempomat  ABS  ZV 
09/2022
10.000 km
95 PS (70 kW)
€ 68.000,-
3390 Melk
3390 Melk
Händlerangebot | Leasingfähig
Elektro | 17,0 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
Gebrauchtwagen | 5 Türen
Automatik
weiss
Elektro | 17,0 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
 Bild zum Fahrzeug: Skoda ENYAQ iV SPORTLINE 80x
Das WeltAuto.

Skoda ENYAQ iV SPORTLINE 80x

Tempomat  ZV 
04/2022
5.500 km
105 PS (77 kW)
€ 62.383,-
7100 Neusiedl am See
7100 Neusiedl am See
Händlerangebot | Leasingfähig
Elektro | 18,1 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
Gebrauchtwagen | 5 Türen
Automatik | Allrad
blau
Elektro | 18,1 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
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 Bild zum Fahrzeug: Skoda ENYAQ iV 80
Das WeltAuto.

Skoda ENYAQ iV 80

Tempomat  ABS  ZV 
09/2022
4.500 km
95 PS (70 kW)
€ 59.900,-
8605 Kapfenberg
8605 Kapfenberg
Händlerangebot | Leasingfähig
Elektro | 16,8 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
Gebrauchtwagen | 5 Türen
Automatik
weiss
Elektro | 16,8 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
 Bild zum Fahrzeug: Skoda ENYAQ iV 60
Das WeltAuto.

Skoda ENYAQ iV 60

Tempomat  ZV 
09/2021
5.482 km
95 PS (70 kW)
€ 49.990,-
2500 Baden
2500 Baden
Händlerangebot | MwSt. ausweisbar
Elektro | 16,0 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
Gebrauchtwagen | 5 Türen
Automatik
grau
Elektro | 16,0 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
 Bild zum Fahrzeug: Skoda ENYAQ iV 80
Das WeltAuto.

Skoda ENYAQ iV 80

Tempomat  ZV 
06/2021
10.000 km
95 PS (70 kW)
€ 63.529,-
6300 Wörgl
6300 Wörgl
Händlerangebot | Leasingfähig
Elektro | 18,0 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
Gebrauchtwagen | 5 Türen
Automatik
silber
Elektro | 18,0 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
 Bild zum Fahrzeug: Skoda ENYAQ iV 80
Das WeltAuto.

Skoda ENYAQ iV 80

Tempomat  ZV 
08/2022
750 km
95 PS (70 kW)
€ 68.980,-
6380 St. Johann in Tirol
6380 St. Johann in Tirol
Händlerangebot | Leasingfähig
Elektro | 17,0 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
Gebrauchtwagen | 5 Türen
Automatik
grau
Elektro | 17,0 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
 Bild zum Fahrzeug: Skoda ENYAQ iV 80
Das WeltAuto.

Skoda ENYAQ iV 80

Tempomat  ZV 
07/2022
8.000 km
95 PS (70 kW)
€ 62.600,-
5204 Straßwalchen
5204 Straßwalchen
Händlerangebot | Leasingfähig
Elektro | 16,8 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
Gebrauchtwagen | 5 Türen
Automatik
schwarz
Elektro | 16,8 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *

Unsere Skoda Enyaq Meldungen

Skoda Enyaq iV Live-Bild

Tatsächlicher Verbrauch: Skoda Enyaq iV 80 im Test

Wie viel Strom braucht der Elektro-Skoda im realen Verkehr, und wie groß ist die Reichweite?
Wir haben den Skoda Enyaq iV 80 in unseren wöchentlichen Verbrauchstest geschickt und den Stromverbrauch sowie die Reichweite ermittelt.
Skoda Enyaq in: Skoda Enyaq Coupé RS iV (2022) im Test: Der schwere Nöter

Skoda Enyaq Coupé RS iV (2022) im Test: Der schwere Nöter

Kann der tschechische Hersteller mehr als Simply-Clever-Elektroautos?
Beim Skoda Enyaq Coupé RS iV stehen alle Anzeichen auf E-Performance-SUV. Aber ist dem auch so? Wir haben den leistungsstärksten Neuzugang im Lineup getestet.
Skoda Enyaq Coupé: Das Exterieur

Skoda Enyaq: Ladeleistung erneut erhöht ? nun bis zu 135 kW

Außerdem nennt Skoda zwei neue Reichweiten-Werte fürs Coupé
Die neue Softwareversion ME3 steigert Reichweite und Ladeleistung beim Skoda Enyaq und Enyaq Coupé, und auch sonst wird einiges verbessert.
Skoda Enyaq in: Skoda plant drei Elektroautos unterhalb des Enyaq

Skoda plant drei Elektroautos unterhalb des Enyaq

Modell auf Plattform des VW ID.Life soll "in Kürze" präsentiert werden, so Markenchef Schäfer
Skoda plant drei Elektroautos unterhalb von Enyaq und Enyaq Coupé. Ein Modell auf der verkürzten MEB-Plattform soll in Kürze präsentiert werden.
Skoda Enyaq Coupé: Das Exterieur

Skoda Enyaq Coupé kommt auch als RS-Version mit 220 kW

Serienmäßig mit dunkel getöntem Glasdach, das optisch in die Heckscheibe übergeht
Skoda stellt die Coupé-Version des Enyaq vor. Zu den Unterschieden gehört neben der besseren Aerodynamik auch ein optisch interessantes Glasdach.
Skoda Enyaq Coupé (Teaserbild)

Skoda Enyaq Coupe iV: Teaser zeigt scharf geschnittenes Design

Das tschechische VW ID.5-Derivat debütiert am 31. Januar
Die Premiere des Skoda Enyaq Coupe iV gibt's am 31. Januar, jetzt zeigt der offizielle Teaser den sportlicheren Look des VW ID.5-Derivats.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Skoda Enyaq Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Tatsächlicher Verbrauch: Skoda Enyaq iV 80 im Test

Wie viel Strom braucht der Elektro-Skoda im realen Verkehr, und wie groß ist die Reichweite?

Abgesehen vom längst ausgelaufenen Citigo iV war der Enyaq der erste Elektro-Skoda, und abgesehen von seiner Coupé-Variante ist er auch der einzige. Das 4,65 Meter lange SUV basiert auf der Plattform MEB, die auch etliche andere Elektroautos des Volkswagen-Konzerns trägt.

Wir schickten das Auto jetzt in der Version 80 iV in unseren wöchentlichen Verbrauchstest. Auf unserer 350 km langen Standardstrecke verzeichneten wir bei nahezu idealen Temperaturen einen ausgezeichneten Durchschnittsverbrauch von nur 13,30 kWh/100 km.

Bei 0,32 Euro pro Kilowattstunde Haushaltsstrom ergibt das Stromkosten von 4,26 Euro auf 100 Kilometer. Wer an einer Schnellladesäule von Ionity Gleichstrom für 0,79 Euro/kWh lädt, zahlt natürlich deutlich mehr, nämlich 10,51 Euro pro 100 km.

Niedriger Stromverbrauch führt zu gutem Ranking

Der Skoda Enyaq iV 80 mit dem 150 kW (204 PS) starken Elektromotor an der Hinterradachse und der großen 77-kWh-Batterie landet mit den genannten 13,30 kWh/100 km weit oben im Ranking unserer Testergebnisse für Elektroautos. Er wird knapp vom Nissan Leaf 40 kWh übertroffen (13,1 kWh/100 km). Vor dem Enyaq iV landet auch noch der kompaktere Hyundai Kona Electric 64 kWh der ersten Generation mit 12,0 kWh/100 km.

Andere elektrische SUVs schlägt unser Enyaq, zum Beispiel den BMW iX3 (13,8 kWh/100 km), das Tesla Model Y Long Range AWD (15,8 kWh/100 km) und den Kia e-Soul 64 kWh (15,9 kWh/100 km), wobei die beiden letzteren allerdings bei niedrigeren Temperaturen getestet wurden.

Viel Platz und Ladekapazität bei null Emissionen

Bei dem getesteten Fahrzeug handelte es sich um einen Skoda Enyaq iV 80 mit der italienischen Executive-Ausstattung. Sie bietet unter anderem serienmäßig einen Abstandstempomaten, einen Spurassistenten, eine Metallic-Lackierung und eine Navigation. Zusammen mit den schönen 21-Zoll-Leichtmetallrädern und der "Eco Suite"-Innenausstattung liegt der italienische Listenpreis bei knapp 54.000 Euro. In Deutschland gibt es nur eine Einheitsausstattung; hier geht es bei knapp 45.000 Euro los. Derzeit ist der Enyaq 80 iV die einzige Version, die bei uns konfigurierbar ist.

Wirklich bemerkenswert am Skoda Enyaq iV ist das große Platzangebot für Passagiere und Gepäck. Die Alltagstauglichkeit ist bei Skoda traditionell gut, ebenso wie die Ergonomie des Fahrersitzes und der wichtigsten Bedienelemente. Der 150 kW (204 PS) starke Motor ist für jede Fahrsituation stark genug, ohne es zu übertreiben. Die Ausstattung ist ausgezeichnet; Verarbeitung, Materialien und Assistenzsysteme sind gut.

Reichweiten um die 500 km und schnelles DC-Laden

Im täglichen Fahrbetrieb erweist sich der Skoda Enyaq iV stets als sparsam. So sorgt die nutzbare Batteriekapazität von 77 kWh fast immer für eine Reichweite von 400 bis 500 km. Das Minimum liegt bei etwa 300 km (auf der Autobahn), auf Landstraßen, die ideal fürs Stromsparen sind, schafften wir auch mehr als 600 km .

Mit Wechselstrom lässt sich der Enyaq maximal mit 11 kW Leistung laden, mit Gleichstrom sind bis zu 135 kW möglich. Für einen Ladehub von 5 auf 80 Prozent brauchten wir an einer Ionity-Säule 36 Minuten.

Verbrauch und Reichweite in verschiedenen Fahrsituationen

  • Stadtverkehr (Rom): 18,0 kWh/100 km, 423 km Reichweite
  • Stadt-Umland-Mix: 16,2 kWh/100 km, 469 km Reichweite
  • (Italienische) Autobahn: 23,2 kWh/100 km, 331 km Reichweite
  • Stromspartest: 10,7 kWh/100 km, 716 km Reichweite

Aus dem offiziellen Datenblatt

Daten des Testfahrzeugs

Fahrzeug: Skoda Enyaq iV 80 Executive (Ausstattung in Deutschland nicht angeboten)
Deutscher Listenpreis: 44.750 Euro
Testdatum: 26. Mai 2022
Wetter (Abfahrt/Ankunft): heiter, 33 Grad / heiter, 23 Grad
Während der Tests insgesamt gefahren: 1.035 km
Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke Rom-Forlì: 75 km/h
Reifen: Bridgestone Turanza Eco Enliten - 235/45 R21 vorne - 255/40 R21 hinten

Verbrauch und Kosten

Bordcomputer-Anzeige: 13,30 kWh/100 km
An der Ladesäule bestimmter Verbrauch: -
Mittel aus diesen Werten: 13,30 kWh/100 km
Strompreis: 0,32 Euro/kWh
Stromkosten: 4,26 Euro/100 km

Und so ermitteln wir den Verbrauch

Wenn Sie einen Freund nach dem Verbrauch seines Autos fragen, nennt er Ihnen wahrscheinlich einen Wert, der keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt. Vielleicht hat er den Wert vom Bordcomputer abgelesen, oder er hat seine Tankrechnungen aufbewahrt und sich daraus einen Verbrauch errechnet.

Ähnlich ermitteln wir unseren Testverbrauch: Er ergibt sich als Mittel aus Bordcomputer-Wert und dem an der Tankstelle ermittelten Verbrauch. Die Testautos werden stets von Fabio Gemelli von Motor1.com Italien gefahren. Der Journalist fährt häufig fürs Wochenende von der Redaktion in Rom in seine Heimat Forlì (in der Emilia-Romagna).

Dabei bewegt er die Autos bewusst sparsam: Er bleibt knapp unter der Höchstgeschwindigkeit (auf der italienischen Autobahn: 130 km/h), vermeidet abruptes Beschleunigen und Bremsen und fährt vorausschauend. Die Teststrecke Rom-Forlì ist etwa 360 Kilometer lang und umfasst 65 Prozent Superstrada (autobahnähnliche Schnellstraße, Tempolimit zwischen 90 und 110 km/h), 25 Prozent Autostrada (Autobahn, Tempolimit 130 km/h), fünf Prozent Strada Statale (Bundesstraße, Tempolimit 90 km/h) und fünf Prozent Stadtverkehr.

Dabei wird der Apennin überquert, die Strecke enthält also durchaus auch Steigungen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt in der Regel bei 70 bis 80 km/h. Am Ende der Strecke notiert unser Tester die Bordcomputer-Anzeige und berechnet (bei Autos mit Verbrennungsmotor) den Verbrauch an der Zapfsäule. Dabei wird "von voll bis voll" gemessen, wobei voll bedeutet: Das Tanken wird beim ersten Klick der Zapfpistole beendet. Dann berechnet Fabio den Mittelwert.

Die Kosten berechnen wir jedoch anhand der deutschen Preise (Durchschnittskosten laut ADAC zum Zeitpunkt der Veröffentlichung). Bei Elektroautos verwenden wir den Bordcomputer-Verbrauch und einen durchschnittlichen Strompreis von 32 Cent pro kWh (gerundeter Durchschnittspreis für 1 kWh Haushaltsstrom in Deutschland im Jahr 2020 mit 19% Mwst. laut Bundeswirtschaftsministerium). Bei Erdgas- und Autogas-Fahrzeugen wird der Durchschnittspreis von www.gas-tankstellen.de in Anschlag gebracht.


Skoda Enyaq Coupé RS iV (2022) im Test: Der schwere Nöter

Kann der tschechische Hersteller mehr als Simply-Clever-Elektroautos?

Mit Allradantrieb, jeweils einem Motor an der Vorder- und der Hinterachse, insgesamt 220 kW sowie 460 Nm, der sportlich-abfallenden Dachlinie und dem sportiven Namenszusatz stehen wir bei unserem mambagrünen Skoda Enyaq Coupé RS iV-Testwagen eigentlich alle Anzeichen auf elektrisches Performance-SUV. Aber ist dem auch so? Wir haben den leistungsstärksten Neuzugang im Skoda-Programm einem ersten Test unterzogen.

Sportliche Unterschiede

Während die Frontgestaltung keine großen Unterschiede zu einem normalen Enyaq macht, sieht das Heck doch deutlich eleganter und weniger klobig aus als bei dem Modell, dass bereits seit Anfang 2021 auf dem Markt ist und sich im Skoda-Universum zu einem Elektro-Beststeller gemausert hat.

Aber was schön ist, muss nicht immer praktisch sein und für eine Marke, die sich mit Regenschirmen in der Tür, Eiskratzern in der Heckklappe und praktischen Taschen und Schwämmchen für Ladekabel "Simply Clever" auf die Fahnen schreibt, ist solch eine Gestaltung natürlich etwas kontraproduktiv.

Trotzdem hat es Skoda geschafft, mit einem serienmäßigen Panorama-Glasdach die Kopffreiheit im Fond auch für Menschen über 1,80 Meter zu bewahren. Der Kofferraum hinter der riesigen Fließheck-Klappe fasst 570 Liter und damit nur 15 Liter weniger als der des Standard-Enyaq.

Das RS-Modell erkennt man dann im speziellen an spezifischem Zierrat mit zwei entsprechenden Plaketten, dem beleuchteten und schwarz gerahmten Grill namens "Crystal Face", den serienmäßigen Matrix-LED-Leuchten und den gewaltigen 21-Zoll-Felgen. Emotional entscheidend sind diese eher technischen Features aber noch nicht und deshalb ist es nur fair, dass Skoda mit der bereits erwähnten Lackierung "Mamba Green" ein farbliches Highlight setzt.

Wer aber den Mut hat, einen 4,65 Meter langen, 1,88 Meter breiten und 1,61 Meter hohen (die RS-Ausführung ist rund ein Zentimeter flacher als die normalen Coupé-Modelle) SUV-Coupé-Brocken in diesem auffällig-grellen Ton zu bestellen, bleibt abzuwarten.

RS-Interieur mit bequemen Sportsitzen

In den Innenraum des Enyaq Coupé RS iV schraubt Ihnen Skoda ebenfalls die RS-typischen Insignien. Neben dem sportlich-perforierten Lenkrad, Bauteilen in Carbon-Optik, den Ziernähten, die in verschiedenen Farben ausgeführt werden können, und einem teilweise mit Alcantara (oder anderen Stoffen) überzogenen Armaturenbrett, fallen besonders die Sportsitze mit integrierter Kopfstütze (und natürlich den entsprechenden Logos) auf.

Die Seitenwangen sehen extrem fett aus, sind aber so weich gepolstert, dass hier der Seitenhalt ein wenig ins Hintertreffen gerät. Besser als die normalen Sitze halten einen die Sportstühle aber trotzdem in Position.

Hinter dem Lenkrad sitzt wie bei allen MEB-Modellen des VW-Konzerns das kleine Kombiinstrument. In der Windschutzscheibe visualisiert uns ein Head-up-Display mit AR-Funktion zusätzliche Infos und zwischen Fahrer- und Beifahrerplatz thront der freistehende und 13 Zoll große Infotainment-Bildschirm, der jetzt mit einem Update (intern ME3 genannt) läuft.

Ein Bediengenuss ist der Enyaq durch die Überarbeitung zwar noch nicht geworden, aber zumindest gibt man sich bei den Aktualisierungen Mühe und sobald ME3 in allen auch bereits ausgelieferten Modellen am Start ist, sind Over-the-Air-Auffrischungen möglich.

Schnell. Aber nicht sehr schnell

Aber jetzt zur Gretchenfrage ... hat sich das Enyaq Coupé den RS-Zusatz verdient und macht das Modell wirklich Sinn? Um dies zu beantworten, waren wir auf den kurvigen und teilweise seeehr schlechten Straßen in der Toskana unterwegs ...

Wie bereits erwähnt arbeiten wie auch in den 80x-Modellen von Skoda zwei E-Motoren im RS. An der Vorderachse sitzt ein Asynchron-Elektromotor (wegen Verbrauch und so) an der Hinterachse arbeitet eine stärkere PSM-Maschine. Die dadurch erreichbare Systemleistung befördert das Enyaq Coupé RS in 6,5 Sekunden auf Tempo 100. Abgeregelt wird bei 180 km/h. Das ist schon schnell, aber nicht wirklich sportlich. Sowohl beim Thema Höchstgeschwindigkeit als auch bei der Beschleunigung.

Trotzdem macht der Kick beim Anfahren natürlich Spaß und sorgt für gewisse Emotionen. Ein Kia EV6 (ohne Allrad mit "nur" 168 kW und 350 Nm) ist mit 185 km/h aber schneller und mit rund 7 Sekunden auf Tempo 100 auch bei der Beschleunigung nur unwesentlich langsamer. Und dabei handelt es sich bei dem Kia nicht um ein speziell auf Sportlichkeit ausgelegtes Modell.

Das Fahrwerk wird zum Knackpunkt

Beim Fahrwerk im Enyaq Coupé RS setzt Skoda gegen 500 Euro Aufpreis auf das adaptive DCC, das sich über die bekannten Modi regeln lässt. So kann man in "Comfort" noch verstehen, dass Bodenwellen sanft weggeschaukelt werden. Bei ambitionierterer Herangehensweise in "Sport" verschwindet dieses Schaukeln aber nicht und das rund 2,3 Tonnen schwere Coupé gerät immer noch mächtig ins Wanken.

Und wenn Sie jetzt erwarten, dass sich daraus in normalen Fahrsituationen wenigstens ein hoher Komfort ergibt, müssen wir Sie enttäuschen. In Verbindung mit den 21-Zoll-Felgen werden Schlaglöcher und Querfugen nämlich immer unsanft ins Interieur übertragen.

Bei gutem Straßenbelag fährt sich der neue Skoda aber butterweich. Die Assistenzsysteme sorgen für weitere Entspannung. Genau wie das Canton-Soundsystem. Aber das machen alle Modelle so gut. Egal ob RS oder nicht.

Wir vermissen gerade beim RS aber die Sportlichkeit. Die Straffheit. Oder ein direktes Fahrverhalten. So gibt sich die Lenkung zwar große Mühe und der hecklastige Allrad würde ab und zu auch gerne mal das Hinterteil ausschwenken lassen.

Doch die Elektronik weiß um das Fahrzeuggewicht und das hohe Gefahrenpotenzial bei zu schnellen Kurven (sowie allzu viel Spaß) und greift schnell ein bevor es zu wild wird. So ist man zwar bequem, aber immer etwas abgekoppelt von der Straße unterwegs.

Am Stecker wird es flotter

Dafür wird es bei der Ladegeschwindigkeit schneller. Mit 135 kW lassen sich die neuen Enyaqs mit der neuen Software jetzt laden. Damit soll unter perfekten Bedingungen eine 10-bis-80-Prozent Ladung des 82 kWh-Akkus in etwa einer halben Stunde realisieren lassen. Die Kapazität könnte dann laut WLTP für 505 km reichen - was einem theoretischen Verbrauch 17,2 kWh/100km entspräche.

Das diese Zahlen nicht nur beim RS keinen Sinn machen, sollte klar sein. Mit mindestens 20 kWh/100km sollten Sie also schon rechnen. Wirklich repräsentativ war unsere kurze Testfahrt dafür aber nicht. Die 400-km-Marke bei der Reichweite sollte dennoch machbar sein.

57.700 Euro möchte Skoda für das Coupé RS iV mindestens haben. Viel Geld für wenig Sportlichkeit. Aber wenig Geld für viel Optik. Trotzdem sind das immer noch 10.700 Euro mehr, als man für einen Enyaq 80x iV zahlt. Und ein EV6 mit ungewollt und nicht extra propagierter Sportlichkeit ist bei Kia in der 239 kW starken Allradversion auch noch 5.000 Euro günstiger. Allerdings gibt es dieses Modell halt nicht in "Mamba Green".

Fazit: 6,5/10 Punkte

Mit dem Coupé iV bekommt man den besser und sportlicher aussehenden Enyaq. Das steht außer Frage. Und das ohne in Sachen Geräumigkeit oder Komfort große Abstriche machen zu müssen. "Simply Clever" eben.

Das RS-Modell hat die Insignien allerdings nur teilweise verdient. Vortrieb und Optik passen und die sportlichen Details im Innenraum auch. Wenn Sie aber wirklich hohe Ambitionen an die Sportlichkeit haben, könnten Sie enttäuscht werden. Der erzwungene Restkomfort bleibt einfach immer zu hoch. Hier wäre mehr gegangen.


Skoda Enyaq: Ladeleistung erneut erhöht ? nun bis zu 135 kW

Außerdem nennt Skoda zwei neue Reichweiten-Werte fürs Coupé

Eine verbesserte Software erhöht Reichweite und Ladeleistung beim Skoda Enyaq. Beim Coupé wird die neue Software ab Produktionsbeginn im Februar 2022 eingesetzt, beim normalen Enyaq soll sie ebenfalls aufgespielt werden, und zwar, wenn wir Skoda richtig verstehen, bei allen ab jetzt gebauten Autos: "Neue Softwareversion ME3 ab sofort in allen neuen Enyaq iV und Enyaq Coupé iV", schreibt der Hersteller.

Bereits ausgelieferte Enyaq werden in der zweiten Jahreshälfte beim Händler kostenlos auf den neuen Software-Stand gebracht - ein Over-the-Air-Update ist offenbar nicht möglich.

Durch eine verbesserte Batterie-Temperierung steigt die Reichweite. Die erhöhten Reichweiten für den normalen Enyaq gibt Skoda nicht an. Die derzeit im Konfigurator genannten Werte liegen sogar etwas unterhalb der Reichweiten von Anfang Dezember. Für das Coupé nennt der Hersteller zwei neue Reichweiten-Werte (gefettet). Außerdem wurden nun die DC-Ladeleistungen für zwei Versionen genannt. Nach wie vor ist bislang nur der Preis für den RS bekannt; dieser ist auch konfigurierbar.

Beim Laden mit Gleichstrom verbessern sich die Ladeleistungen. Damit dauert der DC-Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent nun nur noch 35 Minuten - bei beiden Batteriegrößen. Skoda erwähnt nur den Enyaq 60 mit 120 kW Ladeleistung und der Enyaq 80x mit 135 kW Ladeleistung, doch für die übrigen Autos mit gleich großer Batterie und das Coupé dürften die neuen Werte ebenfalls gelten:

  • 58-kWh-Akku: bisher 100, jetzt 120 kW
  • 77-kWh-Akku: bisher 125, jetzt 135 kW

Für den Enyaq wurde die Ladeleistung zuletzt Anfang Dezember erhöht, knapp drei Monate später folgt nun die nächste Erhöhung. Offenbar tastet sich Skoda hier langsam an größere Werte heran. Für den ID.5 GTX versprach VW Mitte Dezember 150 kW, doch bislang gibt der Konfigurator auch für das VW-Topmodell nur 135 kW an. Gerüchteweise war sogar schon einmal von 170 kW Ladeleistung bei den MEB-Modellen die Rede.

Zu den weiteren Verbesserungen gehört der Batteriepflege-Modus (der von VW schon Mitte Dezember angekündigt wurde, siehe oben). Darin wird nur noch bis auf 80 Prozent aufgeladen. Außerdem wird die maximale Ladeleistung begrenzt, um Leistungsspitzen zu vermeiden. Beides erhöht die Lebensdauer der Batterie. Noch nicht die Rede ist von der ebenfalls versprochenen Einführung des bidirektionalen Ladens und von Plug and Charge.

Die Allradversionen (also der 80x und der RS) bekommen den neuen Fahrmodus Traction für unbefestigte Wege oder glatten Untergrund. Dabei wird der Wagen bis 20 km/h ständig über beide Achsen angetrieben und die Antriebsschlupfregelung (ASR) bremst die Räder beim Anfahren weniger herunter.

Erleichtert wird auch die Ladeplanung auf längeren Routen. So kann im Navi eine alternative Ladestation einfach über eine Schaltfläche "Hinzufügen" in die aktuelle Route integriert werden. Für alle geplanten Ladestopps werden die verbleibende Batteriekapazität und die vorgesehene Ladedauer detailliert angegeben.

Die neue Software bringt auch Verbesserungen bei den Anzeigen. Unter anderem wird der Ladestand nun nicht mehr nur grafisch sondern auch in Prozent angezeigt; außerdem erscheint er nun auch im Head-up-Display. Zudem gibt es Detailverbesserungen bei der Anzeige der Rückfahrkamera, bei der Bedienung des Abstandstempomaten, bei Skoda Connect und mehr.


Skoda plant drei Elektroautos unterhalb des Enyaq

Modell auf Plattform des VW ID.Life soll "in Kürze" präsentiert werden, so Markenchef Schäfer

Mit dem Enyaq Coupé hat Skoda erst sein zweites Elektroauto vorgestellt - während sich bei Volkswagen schon deutlich mehr Modelle abzeichnen, und zwar zunächst mal auf Basis der aktuellen Elektro-Plattform MEB. Doch auch Skoda plant drei weitere E-Autos, so nun ein Bericht in Autocar.

Die drei Elektroautos sollen sämtlich kleiner sein als Enyaq und Enyaq Coupé, so Skoda-Markenchef Thomas Schäfer gegenüber dem britischen Automagazin. Größere Elektrofahrzeuge sind nicht ausgeschlossen, haben aber offenbar keine Priorität.  

Zuerst sei eine Stufenhecklimousine ("saloon-style car") in der Größe des VW ID.3 zu erwarten, so der Bericht. Allerdings hatte Skoda-Vertriebschef Martin Jahn im Dezember gegenüber der gleichen Zeitschrift von einer Art Elektro-Octavia (samt Kombi-Version) gesprochen. Damals hatte Autocar vermutet, dass es sich um eine Skoda-Version des Aero B handelt.

Das liest sich zunächst wie ein Widerspruch, denn der Aero B wird oft als Elektro-Passat bezeichnet. Ein Passat tritt in der Mittelklasse an und ist 4,77 Meter lang, während der ID.3 mit seinen 4,26 Meter Länge in die untere Mittelklasse (Golfklasse) gehört. Aber ein ID.3 mit hinten angeklebtem Stufenheck könnte durchaus 50 Zentimeter länger sein; damit hätte er die Länge eines Passat.

Neben der Stufenhecklimousine plant Skoda auch ein Äquivalent zum VW ID.Life und Cupra UrbanRebel. Diese beiden Studien wurden im September im Umfeld der IAA präsentiert. Sie bieten einen Ausblick auf 2025 startende Serienmodelle, hieß es damals. Dabei wurde der kantige und recht hoch wirkende VW als Crossover bezeichnet, während Cupra sein mit großem Heckflügel bewehrtes Auto als sportlichen Kleinwagen anpries. Beide Modelle basieren auf einer verkürzten MEB-Plattform.

"Were coming shortly with an announcement on this one, but rest assured it will be differentiated from our sister brands and a beautiful concept that really fits Skoda." (Skoda-Chef Schäfer zum ID.Life-Äquivalent)

Skoda hat bisher keine solche Studie gezeigt. Gefragt, wann das passieren wird, antwortete Schäfer, die Partnermarken drängten da "etwas stärker nach vorne." Man wolle in Kürze ein Auto ankündigen, das sich aber deutlich von den Studien der Schwestermarken unterscheiden und exakt zu Skoda passen soll.

Zu den Aussichten auf ein größeres Siebensitzer-SUV oder einen Van im Stil des VW ID. Buzz sagte Schäfer: "Sag niemals nie. Wir machen einen Schritt nach dem anderen - aber wir haben versprochen, dass die drei Modelle unterhalb des Enyaq vorerst Priorität haben."


Skoda Enyaq Coupé kommt auch als RS-Version mit 220 kW

Serienmäßig mit dunkel getöntem Glasdach, das optisch in die Heckscheibe übergeht

Nach etlichen Teasern und gewaltigem Marketing-Aufwand stellt Skoda nun sein Enyaq Coupé vor. Die Überraschung: Die Allradversion mit 220 kW ist der erste Elektro-Skoda mit dem RS-Signet. Auch beim normalen Enyaq hatte Skoda schon eine RS-Version angekündigt, die allerdings bisher nicht konfigurierbar ist.

Beim Coupé fehlt gegenüber dem normalen Enyaq dafür die 50er-Version mit kleiner 52-kWh-Batterie und 109 kW Antriebsleistung. Mithin gibt es zwei Batteriegrößen (58 und 77 kWh) sowie vier Leistungsstufen: 132, 150, 195 und 220 kW.

Die Reichweite gibt Skoda bisher nur für die reichweitenstärkste Version 80 iV an: Hier liegt sie mit 545 km genau 16 km höher als beim entsprechenden normalen Enyaq (aktuelle Angabe im Konfigurator: 529 km). Zur maximalen DC-Ladeleistung gibt es ebenfalls noch keine Angaben. Den normalen Enyaq kann man seit Kurzem serienmäßig mit 100 kW laden, die große Batterie kann mit 125 kW aufgeladen werden.

Zur Ladedauer sagt Skoda, dass sich der iV 80 in 29 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen lässt, beim 80x- und RS-Modell dauere es 36 Minuten. Das ist seltsam, denn alle drei haben die große 77-kWh-Batterie.

Serie beim Enyaq Coupé ist ein dunkel getöntes Panoramaglasdach, das optisch "nahtlos in die Heckscheibe übergeht" - der Blechsteg dazwischen fällt durch die dunkle Verglasung kaum auf. Das Glasdach soll dünner als das normale Blechdach sein. Von der guten Kopffreiheit hinten konnten wir uns bereits in einer getarnten Version selbst überzeugen.

Der cW-Wert des Enyaq Coupé liegt bei 0,234 und ist damit deutlich niedriger als beim normalen Enyaq (0,258 bis 0,280 beim Enyaq iV 80). Zu diesem Wert tragen ein aktives Kühlrollo im unteren Lufteinlass, optimierte Schürzen, ein flacher Unterboden sowie Air Curtains bei. Eine Wärmepumpe ist nur optional erhältlich.

Das RS-Modell bekommt eine eigenständige Frontschürze und ist mit 20-Zöllern sowie einem tiefer liegenden Sportfahrwerk ausgerüstet. Charakteristisch sind zudem schwarze Akzente sowie eine rote Reflektorleiste hinten. Beim RS zum Serienumfang gehört das Crystal Face, eine illuminierte Version des Grills mitsamt einer horizontalen Lichtleiste. Exklusiv für den RS ist auch die Lackierung in Mamba-Grün erhältlich.

Innen gibt es bei allen Enyaq-Coupé-Versionen einen 13-Zoll-Touchscreen und ein 5,3-Zoll-Instrumentendisplay; optional gibt es das bekannte Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion.

Immer an Bord sind eine 2-Zonen-Klimaautomatik, ein Multifunktionslederlenkrad sowie der schlüssellose Start. Bei den Modellen mit der größeren Batterie kommen unter anderem eine Lenkradheizung und Wippen am Lenkrad hinzu, mit denen sich die Rekuperationsstärke einstellen lässt.

Mit dem Coupé führt Skoda die neue Software-Version ME 3 ein. Sie bringt neben verbesserten Anzeigen bei Touchscreen und Head-up-Display ein verbessertes Batteriemanagement. So gibt es nun auch einen Batterie-Pflegemodus und die Kühlung des Akkus setzt früher ein als bisher. Sie wird auch nicht mehr nur ein- und ausgeschaltet, sondern kontinuierlich angepasst.

Nachträgliche Freischaltung von Navigation und Abstandstempomat möglich

Auch Over-the-air-Updates sind möglich, wobei nicht nur Aktualisierungen, sondern auch Upgrades möglich sind. Ab der zweiten Hälfte 2022 kann man so die Navigationsfunktion, zusätzliche Farben für die Ambientebeleuchtung, der Abstandstempomat und der Fernlichtassistent freischalten - optional auch zeitlich befristet. Der Einparkassistent kann künftig auch den Parkvorgang bei häufig angesteuerten Plätzen abspeichern. Der Travel Assist 2.5 unterstützt bei der Längs- und Querführung, wobei sich der Spurhalteassistent nun auch in den "Favoriten" ausschalten lässt.

Gebaut wird das Coupé wie der normale Enyaq im tschechischen Mladá Boleslav. Damit sind die beiden Skodas die einzigen europäischen MEB-Modelle, die außerhalb von Deutschland vom Band rollen. Zum Datum des Marktstarts hat sich Skoda noch nicht geäußert. Den normalen Enyaq gibt es als 60 iV ab knapp 40.000 Euro. Wie hoch der Aufschlag für das Coupé sein wird, verrät Skoda noch nicht.

Technische Daten des Skoda Enyaq Coupé

  • Antrieb: 1 oder 2 E-Motoren
  • Systemleistung: 132, 150, 195 oder 220 kW
  • Akku: 58 oder 77 kWh netto
  • Reichweite: bis zu 545 km WLTP
  • Aufladen: AC bis 11 kW, DC noch nicht bekannt
  • Maße: 4.653 mm Länge / 1.879 mm Breite / 1.622 mm Höhe / 2.765 mm Radstand
  • Kofferraum: 570 Liter, Maximalwert nicht bekannt
  • cW-Wert: 0,234
  • Anhängelast: Hecktriebler 1.000 kg, Allradler 1.200 kg (12 Prozent Steigung)

Skoda Enyaq Coupe iV: Teaser zeigt scharf geschnittenes Design

Das tschechische VW ID.5-Derivat debütiert am 31. Januar

Auch wenn es sicher nicht jeder gleich vermuten würde - Skoda ist in Sachen Coupéifizierung von SUVs fast schon ein alter Hase. Immerhin sind der Kodiaq GT und der Kamiq GT in China schon seit Jahren erhältlich.

Jetzt könnte man argumentieren, ein derartiger Karosseriestil stehe im krassen Kontrast zu allem, was für ein Auto aus Mladá Boleslav spricht. Schließlich sind Skodas in erster Linie noch immer eins - verdammt praktisch. Schneidig-flache Dachlinie? Schön und gut, aber will man wirklich mit dem weniger an Kopffreiheit im Fond leben?

Oder mit den Einschränkungen beim Kofferraumvolumen? Wobei - da können wir Sie beruhigen, denn die Coupé-Version des Enyaq bringt es noch immer auf 570 Liter. Das sind nur 15 Liter weniger als beim herkömmlichen Enyaq.

Vorgestellt wird die schnittigere Version des Skoda-E-SUVs übrigens am 31. Januar. Davor machen uns die Tschechen mit zwei Teaser-Bildern noch ein bisschen den Mund wässrig. Die Designskizzen zeigen das Enyaq Coupé neben einem ebenfalls sehr geschwungenen Popular Monte Carlo aus den 1930ern.

Einen kleinen Vorteil bietet der rundere der beiden Enyaqs erwartungsgemäß beim cW-Wert. Hier steht es künftig 0,234 zu 0,247 zu Gunsten des Coupés. Das könnte sich möglicherweise auch im ein oder anderen Kilometer mehr Reichweite niederschlagen.

Ob das Auto wirklich den Begriff "Coupé" im Namen tragen wird, ist noch nicht raus. Dafür wissen wir, dass es tatsächlich einen Millimeter höher (!) und vier Millimeter länger ist als der konventionelle Enyaq.

Bereits zu einem früheren Zeitpunkt wurde angekündigt, dass das Enyaq Coupé iV in drei Leistungstufen mit 179, 204 und 265 PS angeboten wird. Dazu gibt es die Wahl zwischen einem Akku-Paket mit 62 oder 82 kWh. Wir gehen fest davon aus, dass eine RS-Version folgen wird, die auf dem Leistungsniveau des 306 PS starken VW ID.5 GTX ist.

Nach der digitalen Premiere, die Ende des Monats in Prag über die Bühne geht, wird der coupé-isierte Enyaq in Europa wohl gegen Mitte 2022 auf den Markt kommen.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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