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 Bild zum Fahrzeug: Skoda ENYAQ iV 80
Das WeltAuto.

Skoda ENYAQ iV 80

09/2021
17.500 km
95 PS (70 kW)
€ 59.990,-
7100 Neusiedl am See
7100 Neusiedl am See
Händlerangebot | Leasingfähig
Elektro | -/- (kWh/100km) | 0 g CO2/km (komb.) *
Gebrauchtwagen | 5 Türen
Automatik
weiss
Elektro | -/- (kWh/100km) | 0 g CO2/km (komb.) *
 Bild zum Fahrzeug: Skoda ENYAQ iV 80
Das WeltAuto.

Skoda ENYAQ iV 80

Schiebedach  Parkhilfe  Navi  Tempomat  Klima-Autom.  LM-Felgen 
06/2021
1 km
95 PS (70 kW)
€ 63.529,-
6300 Wörgl
6300 Wörgl
Händlerangebot | Leasingfähig | MwSt. ausweisbar
Elektro | 15,5 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
Gebrauchtwagen | 5 Türen
Automatik
silber
Elektro | 15,5 kWh/100 km (komb.) * | 0 g CO2/km (komb.) *
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Unsere Skoda Enyaq Meldungen

Skoda Enyaq in: Skoda Enyaq Coupé RS iV (2022) im Test: Der schwere Nöter

Skoda Enyaq Coupé RS iV (2022) im Test: Der schwere Nöter

Kann der tschechische Hersteller mehr als Simply-Clever-Elektroautos?
Beim Skoda Enyaq Coupé RS iV stehen alle Anzeichen auf E-Performance-SUV. Aber ist dem auch so? Wir haben den leistungsstärksten Neuzugang im Lineup getestet.
Skoda Enyaq Coupé: Das Exterieur

Skoda Enyaq: Ladeleistung erneut erhöht ? nun bis zu 135 kW

Außerdem nennt Skoda zwei neue Reichweiten-Werte fürs Coupé
Die neue Softwareversion ME3 steigert Reichweite und Ladeleistung beim Skoda Enyaq und Enyaq Coupé, und auch sonst wird einiges verbessert.
Skoda Enyaq in: Skoda plant drei Elektroautos unterhalb des Enyaq

Skoda plant drei Elektroautos unterhalb des Enyaq

Modell auf Plattform des VW ID.Life soll "in Kürze" präsentiert werden, so Markenchef Schäfer
Skoda plant drei Elektroautos unterhalb von Enyaq und Enyaq Coupé. Ein Modell auf der verkürzten MEB-Plattform soll in Kürze präsentiert werden.
Skoda Enyaq Coupé: Das Exterieur

Skoda Enyaq Coupé kommt auch als RS-Version mit 220 kW

Serienmäßig mit dunkel getöntem Glasdach, das optisch in die Heckscheibe übergeht
Skoda stellt die Coupé-Version des Enyaq vor. Zu den Unterschieden gehört neben der besseren Aerodynamik auch ein optisch interessantes Glasdach.
Skoda Enyaq Coupé (Teaserbild)

Skoda Enyaq Coupe iV: Teaser zeigt scharf geschnittenes Design

Das tschechische VW ID.5-Derivat debütiert am 31. Januar
Die Premiere des Skoda Enyaq Coupe iV gibt's am 31. Januar, jetzt zeigt der offizielle Teaser den sportlicheren Look des VW ID.5-Derivats.
Skoda Enyaq IV (Founders Edition) in Hellgrün

Skoda Enyaq: Mehr Ladeleistung, aber auch höhere Preise

Schnellladen jetzt serienmäßig mit 100 kW, Preise größtenteils um 800 Euro höher
Skoda erhöht die Preise bei den meisten Enyaq-Varianten um 800 Euro. Dafür kann man schneller laden ? beim Basismodell mit 100 statt 50 kW.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Skoda Enyaq Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Skoda Enyaq Coupé RS iV (2022) im Test: Der schwere Nöter

Kann der tschechische Hersteller mehr als Simply-Clever-Elektroautos?

Mit Allradantrieb, jeweils einem Motor an der Vorder- und der Hinterachse, insgesamt 220 kW sowie 460 Nm, der sportlich-abfallenden Dachlinie und dem sportiven Namenszusatz stehen wir bei unserem mambagrünen Skoda Enyaq Coupé RS iV-Testwagen eigentlich alle Anzeichen auf elektrisches Performance-SUV. Aber ist dem auch so? Wir haben den leistungsstärksten Neuzugang im Skoda-Programm einem ersten Test unterzogen.

Sportliche Unterschiede

Während die Frontgestaltung keine großen Unterschiede zu einem normalen Enyaq macht, sieht das Heck doch deutlich eleganter und weniger klobig aus als bei dem Modell, dass bereits seit Anfang 2021 auf dem Markt ist und sich im Skoda-Universum zu einem Elektro-Beststeller gemausert hat.

Aber was schön ist, muss nicht immer praktisch sein und für eine Marke, die sich mit Regenschirmen in der Tür, Eiskratzern in der Heckklappe und praktischen Taschen und Schwämmchen für Ladekabel "Simply Clever" auf die Fahnen schreibt, ist solch eine Gestaltung natürlich etwas kontraproduktiv.

Trotzdem hat es Skoda geschafft, mit einem serienmäßigen Panorama-Glasdach die Kopffreiheit im Fond auch für Menschen über 1,80 Meter zu bewahren. Der Kofferraum hinter der riesigen Fließheck-Klappe fasst 570 Liter und damit nur 15 Liter weniger als der des Standard-Enyaq.

Das RS-Modell erkennt man dann im speziellen an spezifischem Zierrat mit zwei entsprechenden Plaketten, dem beleuchteten und schwarz gerahmten Grill namens "Crystal Face", den serienmäßigen Matrix-LED-Leuchten und den gewaltigen 21-Zoll-Felgen. Emotional entscheidend sind diese eher technischen Features aber noch nicht und deshalb ist es nur fair, dass Skoda mit der bereits erwähnten Lackierung "Mamba Green" ein farbliches Highlight setzt.

Wer aber den Mut hat, einen 4,65 Meter langen, 1,88 Meter breiten und 1,61 Meter hohen (die RS-Ausführung ist rund ein Zentimeter flacher als die normalen Coupé-Modelle) SUV-Coupé-Brocken in diesem auffällig-grellen Ton zu bestellen, bleibt abzuwarten.

RS-Interieur mit bequemen Sportsitzen

In den Innenraum des Enyaq Coupé RS iV schraubt Ihnen Skoda ebenfalls die RS-typischen Insignien. Neben dem sportlich-perforierten Lenkrad, Bauteilen in Carbon-Optik, den Ziernähten, die in verschiedenen Farben ausgeführt werden können, und einem teilweise mit Alcantara (oder anderen Stoffen) überzogenen Armaturenbrett, fallen besonders die Sportsitze mit integrierter Kopfstütze (und natürlich den entsprechenden Logos) auf.

Die Seitenwangen sehen extrem fett aus, sind aber so weich gepolstert, dass hier der Seitenhalt ein wenig ins Hintertreffen gerät. Besser als die normalen Sitze halten einen die Sportstühle aber trotzdem in Position.

Hinter dem Lenkrad sitzt wie bei allen MEB-Modellen des VW-Konzerns das kleine Kombiinstrument. In der Windschutzscheibe visualisiert uns ein Head-up-Display mit AR-Funktion zusätzliche Infos und zwischen Fahrer- und Beifahrerplatz thront der freistehende und 13 Zoll große Infotainment-Bildschirm, der jetzt mit einem Update (intern ME3 genannt) läuft.

Ein Bediengenuss ist der Enyaq durch die Überarbeitung zwar noch nicht geworden, aber zumindest gibt man sich bei den Aktualisierungen Mühe und sobald ME3 in allen auch bereits ausgelieferten Modellen am Start ist, sind Over-the-Air-Auffrischungen möglich.

Schnell. Aber nicht sehr schnell

Aber jetzt zur Gretchenfrage ... hat sich das Enyaq Coupé den RS-Zusatz verdient und macht das Modell wirklich Sinn? Um dies zu beantworten, waren wir auf den kurvigen und teilweise seeehr schlechten Straßen in der Toskana unterwegs ...

Wie bereits erwähnt arbeiten wie auch in den 80x-Modellen von Skoda zwei E-Motoren im RS. An der Vorderachse sitzt ein Asynchron-Elektromotor (wegen Verbrauch und so) an der Hinterachse arbeitet eine stärkere PSM-Maschine. Die dadurch erreichbare Systemleistung befördert das Enyaq Coupé RS in 6,5 Sekunden auf Tempo 100. Abgeregelt wird bei 180 km/h. Das ist schon schnell, aber nicht wirklich sportlich. Sowohl beim Thema Höchstgeschwindigkeit als auch bei der Beschleunigung.

Trotzdem macht der Kick beim Anfahren natürlich Spaß und sorgt für gewisse Emotionen. Ein Kia EV6 (ohne Allrad mit "nur" 168 kW und 350 Nm) ist mit 185 km/h aber schneller und mit rund 7 Sekunden auf Tempo 100 auch bei der Beschleunigung nur unwesentlich langsamer. Und dabei handelt es sich bei dem Kia nicht um ein speziell auf Sportlichkeit ausgelegtes Modell.

Das Fahrwerk wird zum Knackpunkt

Beim Fahrwerk im Enyaq Coupé RS setzt Skoda gegen 500 Euro Aufpreis auf das adaptive DCC, das sich über die bekannten Modi regeln lässt. So kann man in "Comfort" noch verstehen, dass Bodenwellen sanft weggeschaukelt werden. Bei ambitionierterer Herangehensweise in "Sport" verschwindet dieses Schaukeln aber nicht und das rund 2,3 Tonnen schwere Coupé gerät immer noch mächtig ins Wanken.

Und wenn Sie jetzt erwarten, dass sich daraus in normalen Fahrsituationen wenigstens ein hoher Komfort ergibt, müssen wir Sie enttäuschen. In Verbindung mit den 21-Zoll-Felgen werden Schlaglöcher und Querfugen nämlich immer unsanft ins Interieur übertragen.

Bei gutem Straßenbelag fährt sich der neue Skoda aber butterweich. Die Assistenzsysteme sorgen für weitere Entspannung. Genau wie das Canton-Soundsystem. Aber das machen alle Modelle so gut. Egal ob RS oder nicht.

Wir vermissen gerade beim RS aber die Sportlichkeit. Die Straffheit. Oder ein direktes Fahrverhalten. So gibt sich die Lenkung zwar große Mühe und der hecklastige Allrad würde ab und zu auch gerne mal das Hinterteil ausschwenken lassen.

Doch die Elektronik weiß um das Fahrzeuggewicht und das hohe Gefahrenpotenzial bei zu schnellen Kurven (sowie allzu viel Spaß) und greift schnell ein bevor es zu wild wird. So ist man zwar bequem, aber immer etwas abgekoppelt von der Straße unterwegs.

Am Stecker wird es flotter

Dafür wird es bei der Ladegeschwindigkeit schneller. Mit 135 kW lassen sich die neuen Enyaqs mit der neuen Software jetzt laden. Damit soll unter perfekten Bedingungen eine 10-bis-80-Prozent Ladung des 82 kWh-Akkus in etwa einer halben Stunde realisieren lassen. Die Kapazität könnte dann laut WLTP für 505 km reichen - was einem theoretischen Verbrauch 17,2 kWh/100km entspräche.

Das diese Zahlen nicht nur beim RS keinen Sinn machen, sollte klar sein. Mit mindestens 20 kWh/100km sollten Sie also schon rechnen. Wirklich repräsentativ war unsere kurze Testfahrt dafür aber nicht. Die 400-km-Marke bei der Reichweite sollte dennoch machbar sein.

57.700 Euro möchte Skoda für das Coupé RS iV mindestens haben. Viel Geld für wenig Sportlichkeit. Aber wenig Geld für viel Optik. Trotzdem sind das immer noch 10.700 Euro mehr, als man für einen Enyaq 80x iV zahlt. Und ein EV6 mit ungewollt und nicht extra propagierter Sportlichkeit ist bei Kia in der 239 kW starken Allradversion auch noch 5.000 Euro günstiger. Allerdings gibt es dieses Modell halt nicht in "Mamba Green".

Fazit: 6,5/10 Punkte

Mit dem Coupé iV bekommt man den besser und sportlicher aussehenden Enyaq. Das steht außer Frage. Und das ohne in Sachen Geräumigkeit oder Komfort große Abstriche machen zu müssen. "Simply Clever" eben.

Das RS-Modell hat die Insignien allerdings nur teilweise verdient. Vortrieb und Optik passen und die sportlichen Details im Innenraum auch. Wenn Sie aber wirklich hohe Ambitionen an die Sportlichkeit haben, könnten Sie enttäuscht werden. Der erzwungene Restkomfort bleibt einfach immer zu hoch. Hier wäre mehr gegangen.


Skoda Enyaq: Ladeleistung erneut erhöht ? nun bis zu 135 kW

Außerdem nennt Skoda zwei neue Reichweiten-Werte fürs Coupé

Eine verbesserte Software erhöht Reichweite und Ladeleistung beim Skoda Enyaq. Beim Coupé wird die neue Software ab Produktionsbeginn im Februar 2022 eingesetzt, beim normalen Enyaq soll sie ebenfalls aufgespielt werden, und zwar, wenn wir Skoda richtig verstehen, bei allen ab jetzt gebauten Autos: "Neue Softwareversion ME3 ab sofort in allen neuen Enyaq iV und Enyaq Coupé iV", schreibt der Hersteller.

Bereits ausgelieferte Enyaq werden in der zweiten Jahreshälfte beim Händler kostenlos auf den neuen Software-Stand gebracht - ein Over-the-Air-Update ist offenbar nicht möglich.

Durch eine verbesserte Batterie-Temperierung steigt die Reichweite. Die erhöhten Reichweiten für den normalen Enyaq gibt Skoda nicht an. Die derzeit im Konfigurator genannten Werte liegen sogar etwas unterhalb der Reichweiten von Anfang Dezember. Für das Coupé nennt der Hersteller zwei neue Reichweiten-Werte (gefettet). Außerdem wurden nun die DC-Ladeleistungen für zwei Versionen genannt. Nach wie vor ist bislang nur der Preis für den RS bekannt; dieser ist auch konfigurierbar.

Beim Laden mit Gleichstrom verbessern sich die Ladeleistungen. Damit dauert der DC-Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent nun nur noch 35 Minuten - bei beiden Batteriegrößen. Skoda erwähnt nur den Enyaq 60 mit 120 kW Ladeleistung und der Enyaq 80x mit 135 kW Ladeleistung, doch für die übrigen Autos mit gleich großer Batterie und das Coupé dürften die neuen Werte ebenfalls gelten:

  • 58-kWh-Akku: bisher 100, jetzt 120 kW
  • 77-kWh-Akku: bisher 125, jetzt 135 kW

Für den Enyaq wurde die Ladeleistung zuletzt Anfang Dezember erhöht, knapp drei Monate später folgt nun die nächste Erhöhung. Offenbar tastet sich Skoda hier langsam an größere Werte heran. Für den ID.5 GTX versprach VW Mitte Dezember 150 kW, doch bislang gibt der Konfigurator auch für das VW-Topmodell nur 135 kW an. Gerüchteweise war sogar schon einmal von 170 kW Ladeleistung bei den MEB-Modellen die Rede.

Zu den weiteren Verbesserungen gehört der Batteriepflege-Modus (der von VW schon Mitte Dezember angekündigt wurde, siehe oben). Darin wird nur noch bis auf 80 Prozent aufgeladen. Außerdem wird die maximale Ladeleistung begrenzt, um Leistungsspitzen zu vermeiden. Beides erhöht die Lebensdauer der Batterie. Noch nicht die Rede ist von der ebenfalls versprochenen Einführung des bidirektionalen Ladens und von Plug and Charge.

Die Allradversionen (also der 80x und der RS) bekommen den neuen Fahrmodus Traction für unbefestigte Wege oder glatten Untergrund. Dabei wird der Wagen bis 20 km/h ständig über beide Achsen angetrieben und die Antriebsschlupfregelung (ASR) bremst die Räder beim Anfahren weniger herunter.

Erleichtert wird auch die Ladeplanung auf längeren Routen. So kann im Navi eine alternative Ladestation einfach über eine Schaltfläche "Hinzufügen" in die aktuelle Route integriert werden. Für alle geplanten Ladestopps werden die verbleibende Batteriekapazität und die vorgesehene Ladedauer detailliert angegeben.

Die neue Software bringt auch Verbesserungen bei den Anzeigen. Unter anderem wird der Ladestand nun nicht mehr nur grafisch sondern auch in Prozent angezeigt; außerdem erscheint er nun auch im Head-up-Display. Zudem gibt es Detailverbesserungen bei der Anzeige der Rückfahrkamera, bei der Bedienung des Abstandstempomaten, bei Skoda Connect und mehr.


Skoda plant drei Elektroautos unterhalb des Enyaq

Modell auf Plattform des VW ID.Life soll "in Kürze" präsentiert werden, so Markenchef Schäfer

Mit dem Enyaq Coupé hat Skoda erst sein zweites Elektroauto vorgestellt - während sich bei Volkswagen schon deutlich mehr Modelle abzeichnen, und zwar zunächst mal auf Basis der aktuellen Elektro-Plattform MEB. Doch auch Skoda plant drei weitere E-Autos, so nun ein Bericht in Autocar.

Die drei Elektroautos sollen sämtlich kleiner sein als Enyaq und Enyaq Coupé, so Skoda-Markenchef Thomas Schäfer gegenüber dem britischen Automagazin. Größere Elektrofahrzeuge sind nicht ausgeschlossen, haben aber offenbar keine Priorität.  

Zuerst sei eine Stufenhecklimousine ("saloon-style car") in der Größe des VW ID.3 zu erwarten, so der Bericht. Allerdings hatte Skoda-Vertriebschef Martin Jahn im Dezember gegenüber der gleichen Zeitschrift von einer Art Elektro-Octavia (samt Kombi-Version) gesprochen. Damals hatte Autocar vermutet, dass es sich um eine Skoda-Version des Aero B handelt.

Das liest sich zunächst wie ein Widerspruch, denn der Aero B wird oft als Elektro-Passat bezeichnet. Ein Passat tritt in der Mittelklasse an und ist 4,77 Meter lang, während der ID.3 mit seinen 4,26 Meter Länge in die untere Mittelklasse (Golfklasse) gehört. Aber ein ID.3 mit hinten angeklebtem Stufenheck könnte durchaus 50 Zentimeter länger sein; damit hätte er die Länge eines Passat.

Neben der Stufenhecklimousine plant Skoda auch ein Äquivalent zum VW ID.Life und Cupra UrbanRebel. Diese beiden Studien wurden im September im Umfeld der IAA präsentiert. Sie bieten einen Ausblick auf 2025 startende Serienmodelle, hieß es damals. Dabei wurde der kantige und recht hoch wirkende VW als Crossover bezeichnet, während Cupra sein mit großem Heckflügel bewehrtes Auto als sportlichen Kleinwagen anpries. Beide Modelle basieren auf einer verkürzten MEB-Plattform.

"Were coming shortly with an announcement on this one, but rest assured it will be differentiated from our sister brands and a beautiful concept that really fits Skoda." (Skoda-Chef Schäfer zum ID.Life-Äquivalent)

Skoda hat bisher keine solche Studie gezeigt. Gefragt, wann das passieren wird, antwortete Schäfer, die Partnermarken drängten da "etwas stärker nach vorne." Man wolle in Kürze ein Auto ankündigen, das sich aber deutlich von den Studien der Schwestermarken unterscheiden und exakt zu Skoda passen soll.

Zu den Aussichten auf ein größeres Siebensitzer-SUV oder einen Van im Stil des VW ID. Buzz sagte Schäfer: "Sag niemals nie. Wir machen einen Schritt nach dem anderen - aber wir haben versprochen, dass die drei Modelle unterhalb des Enyaq vorerst Priorität haben."


Skoda Enyaq Coupé kommt auch als RS-Version mit 220 kW

Serienmäßig mit dunkel getöntem Glasdach, das optisch in die Heckscheibe übergeht

Nach etlichen Teasern und gewaltigem Marketing-Aufwand stellt Skoda nun sein Enyaq Coupé vor. Die Überraschung: Die Allradversion mit 220 kW ist der erste Elektro-Skoda mit dem RS-Signet. Auch beim normalen Enyaq hatte Skoda schon eine RS-Version angekündigt, die allerdings bisher nicht konfigurierbar ist.

Beim Coupé fehlt gegenüber dem normalen Enyaq dafür die 50er-Version mit kleiner 52-kWh-Batterie und 109 kW Antriebsleistung. Mithin gibt es zwei Batteriegrößen (58 und 77 kWh) sowie vier Leistungsstufen: 132, 150, 195 und 220 kW.

Die Reichweite gibt Skoda bisher nur für die reichweitenstärkste Version 80 iV an: Hier liegt sie mit 545 km genau 16 km höher als beim entsprechenden normalen Enyaq (aktuelle Angabe im Konfigurator: 529 km). Zur maximalen DC-Ladeleistung gibt es ebenfalls noch keine Angaben. Den normalen Enyaq kann man seit Kurzem serienmäßig mit 100 kW laden, die große Batterie kann mit 125 kW aufgeladen werden.

Zur Ladedauer sagt Skoda, dass sich der iV 80 in 29 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen lässt, beim 80x- und RS-Modell dauere es 36 Minuten. Das ist seltsam, denn alle drei haben die große 77-kWh-Batterie.

Serie beim Enyaq Coupé ist ein dunkel getöntes Panoramaglasdach, das optisch "nahtlos in die Heckscheibe übergeht" - der Blechsteg dazwischen fällt durch die dunkle Verglasung kaum auf. Das Glasdach soll dünner als das normale Blechdach sein. Von der guten Kopffreiheit hinten konnten wir uns bereits in einer getarnten Version selbst überzeugen.

Der cW-Wert des Enyaq Coupé liegt bei 0,234 und ist damit deutlich niedriger als beim normalen Enyaq (0,258 bis 0,280 beim Enyaq iV 80). Zu diesem Wert tragen ein aktives Kühlrollo im unteren Lufteinlass, optimierte Schürzen, ein flacher Unterboden sowie Air Curtains bei. Eine Wärmepumpe ist nur optional erhältlich.

Das RS-Modell bekommt eine eigenständige Frontschürze und ist mit 20-Zöllern sowie einem tiefer liegenden Sportfahrwerk ausgerüstet. Charakteristisch sind zudem schwarze Akzente sowie eine rote Reflektorleiste hinten. Beim RS zum Serienumfang gehört das Crystal Face, eine illuminierte Version des Grills mitsamt einer horizontalen Lichtleiste. Exklusiv für den RS ist auch die Lackierung in Mamba-Grün erhältlich.

Innen gibt es bei allen Enyaq-Coupé-Versionen einen 13-Zoll-Touchscreen und ein 5,3-Zoll-Instrumentendisplay; optional gibt es das bekannte Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion.

Immer an Bord sind eine 2-Zonen-Klimaautomatik, ein Multifunktionslederlenkrad sowie der schlüssellose Start. Bei den Modellen mit der größeren Batterie kommen unter anderem eine Lenkradheizung und Wippen am Lenkrad hinzu, mit denen sich die Rekuperationsstärke einstellen lässt.

Mit dem Coupé führt Skoda die neue Software-Version ME 3 ein. Sie bringt neben verbesserten Anzeigen bei Touchscreen und Head-up-Display ein verbessertes Batteriemanagement. So gibt es nun auch einen Batterie-Pflegemodus und die Kühlung des Akkus setzt früher ein als bisher. Sie wird auch nicht mehr nur ein- und ausgeschaltet, sondern kontinuierlich angepasst.

Nachträgliche Freischaltung von Navigation und Abstandstempomat möglich

Auch Over-the-air-Updates sind möglich, wobei nicht nur Aktualisierungen, sondern auch Upgrades möglich sind. Ab der zweiten Hälfte 2022 kann man so die Navigationsfunktion, zusätzliche Farben für die Ambientebeleuchtung, der Abstandstempomat und der Fernlichtassistent freischalten - optional auch zeitlich befristet. Der Einparkassistent kann künftig auch den Parkvorgang bei häufig angesteuerten Plätzen abspeichern. Der Travel Assist 2.5 unterstützt bei der Längs- und Querführung, wobei sich der Spurhalteassistent nun auch in den "Favoriten" ausschalten lässt.

Gebaut wird das Coupé wie der normale Enyaq im tschechischen Mladá Boleslav. Damit sind die beiden Skodas die einzigen europäischen MEB-Modelle, die außerhalb von Deutschland vom Band rollen. Zum Datum des Marktstarts hat sich Skoda noch nicht geäußert. Den normalen Enyaq gibt es als 60 iV ab knapp 40.000 Euro. Wie hoch der Aufschlag für das Coupé sein wird, verrät Skoda noch nicht.

Technische Daten des Skoda Enyaq Coupé

  • Antrieb: 1 oder 2 E-Motoren
  • Systemleistung: 132, 150, 195 oder 220 kW
  • Akku: 58 oder 77 kWh netto
  • Reichweite: bis zu 545 km WLTP
  • Aufladen: AC bis 11 kW, DC noch nicht bekannt
  • Maße: 4.653 mm Länge / 1.879 mm Breite / 1.622 mm Höhe / 2.765 mm Radstand
  • Kofferraum: 570 Liter, Maximalwert nicht bekannt
  • cW-Wert: 0,234
  • Anhängelast: Hecktriebler 1.000 kg, Allradler 1.200 kg (12 Prozent Steigung)

Skoda Enyaq Coupe iV: Teaser zeigt scharf geschnittenes Design

Das tschechische VW ID.5-Derivat debütiert am 31. Januar

Auch wenn es sicher nicht jeder gleich vermuten würde - Skoda ist in Sachen Coupéifizierung von SUVs fast schon ein alter Hase. Immerhin sind der Kodiaq GT und der Kamiq GT in China schon seit Jahren erhältlich.

Jetzt könnte man argumentieren, ein derartiger Karosseriestil stehe im krassen Kontrast zu allem, was für ein Auto aus Mladá Boleslav spricht. Schließlich sind Skodas in erster Linie noch immer eins - verdammt praktisch. Schneidig-flache Dachlinie? Schön und gut, aber will man wirklich mit dem weniger an Kopffreiheit im Fond leben?

Oder mit den Einschränkungen beim Kofferraumvolumen? Wobei - da können wir Sie beruhigen, denn die Coupé-Version des Enyaq bringt es noch immer auf 570 Liter. Das sind nur 15 Liter weniger als beim herkömmlichen Enyaq.

Vorgestellt wird die schnittigere Version des Skoda-E-SUVs übrigens am 31. Januar. Davor machen uns die Tschechen mit zwei Teaser-Bildern noch ein bisschen den Mund wässrig. Die Designskizzen zeigen das Enyaq Coupé neben einem ebenfalls sehr geschwungenen Popular Monte Carlo aus den 1930ern.

Einen kleinen Vorteil bietet der rundere der beiden Enyaqs erwartungsgemäß beim cW-Wert. Hier steht es künftig 0,234 zu 0,247 zu Gunsten des Coupés. Das könnte sich möglicherweise auch im ein oder anderen Kilometer mehr Reichweite niederschlagen.

Ob das Auto wirklich den Begriff "Coupé" im Namen tragen wird, ist noch nicht raus. Dafür wissen wir, dass es tatsächlich einen Millimeter höher (!) und vier Millimeter länger ist als der konventionelle Enyaq.

Bereits zu einem früheren Zeitpunkt wurde angekündigt, dass das Enyaq Coupé iV in drei Leistungstufen mit 179, 204 und 265 PS angeboten wird. Dazu gibt es die Wahl zwischen einem Akku-Paket mit 62 oder 82 kWh. Wir gehen fest davon aus, dass eine RS-Version folgen wird, die auf dem Leistungsniveau des 306 PS starken VW ID.5 GTX ist.

Nach der digitalen Premiere, die Ende des Monats in Prag über die Bühne geht, wird der coupé-isierte Enyaq in Europa wohl gegen Mitte 2022 auf den Markt kommen.


Skoda Enyaq: Mehr Ladeleistung, aber auch höhere Preise

Schnellladen jetzt serienmäßig mit 100 kW, Preise größtenteils um 800 Euro höher

Bisher gab es den Skoda Enyaq ab 33.800 Euro; dafür gab es den Enyaq 50 mit 109 kW. Nun kostet das Basismodell jedoch laut Skoda-Konfigurator 34.600 Euro. Auch die anderen Preise für das Elektro-SUV wurden offenbar erhöht. Auf der positiven Seite steht, dass auch die maximalen Ladeleistungen erhöht wurden, wie Electrive.net berichtet.

Laut Konfigurator stiegen die Preise der drei RWD-Versionen des Enyaq um jeweils 800 Euro. Der Preis der Allradvariante 80x blieb konstant. Nach wie vor ungewiss bleibt, was die angekündigte RS-Version mit 225 kW kosten wird:

Einige Sprintwerte und Reichweiten änderten sich ebenfalls geringfügig. Die serienmäßige Maximal-Ladeleistung für Gleichstrom dagegen erhöht sich von 50 auf 100 kW, beim Enyaq 80 und 80x (die über die große 77-kWh-Batterie verfügen) sogar auf 125 kW. Die maximalen Ladeleistungen sind dem Konfigurator zu entnehmen, allerdings muss man dazu die Modelle fertig konfigurieren; der Wert steht dann unter "Serienausstattung".

Durch die höheren Ladeleistungen verkürzt sich die Ladezeit deutlich: beim Enyaq 60 von 55 auf 35 Minuten, beim Enyaq 80 von 1h10 (mit 50 kW) auf 38 Minuten (mit 125 kW). Das geht aus der Vergleichstabelle im Skoda-Konfigurator hervor.

Ebenfalls positiv: Die Wärmepumpe kostet nun 990 Euro statt bisher 1.150 Euro Aufpreis. Die einzige nicht aufpreispflichtige Farbe beim Enyaq ist ein (allerdings recht schönes) Blau.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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