Das Flaggschiff der Mazda-Palette heißt CX-80 und ist ein großes Siebensitzer-SUV mit einer Länge von 4,99 Metern. Zur Wahl stehen ein 3,3-Liter-Diesel mit Mildhybrid-Technik und ein 2,5-Liter-Benziner als Plug-in-Hybrid. Für meinen Verbrauchstest habe ich mich für den 2.5 PHEV entschieden. Damit bin ich auf unsere 360 km lange Standard-Teststrecke gegangen, die von Rom ins norditalienische Forlì führt.
Dabei benötigte erzielte der Mazda CX-80 Plug-in-Hybrid durchschnittlich 5,35 Liter/100 km. Die Fahrtkosten betrugen 40,80 Euro - 36 Euro für Benzin und 4,80 Euro für Strom. Die ersten 70 km nach dem Start in Rom habe ich rein elektrisch zurückgelegt.
- Mazda CX-80: Daten
- Mazda CX-80: Verbrauch
- Mazda CX-80: So viel verbraucht die Konkurrenz
- Mazda CX-80: Fahreindrücke
Mazda CX-80: Daten
| Mazda CX-80 2,5 L e-Skyactiv PHEV 327 PS Achtgang-Automatik AWD Takumi Plus | |
| Grundpreis in Italien | 74.650 Euro |
| Testdatum | 8 Juni 2026 |
| Wetter (Start / Ziel) | Heiter, 34 Grad / Heiter, 30 Grad |
| Kraftstoffpreise in Italien | 1,869 Euro/Liter (Benzin) 0,27 Euro/kWh (Strom) |
| Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke Rom - Forlì |
71 km/h |
| Reifen | Toyo Proxes Sport 235/50 R20 104W XL MA (EU-Label: B, B, 70 dB) |
Mazda CX-80: Verbrauch
Auf unserer Standard-Teststrecke war der Mazda CX-80 recht sparsam. Doch im alltäglichen Einsatz ist es zuweilen anders. Vor allem in der Stadt und auf der (italienischen) Autobahn steigt der Benzindurst des Wagens deutlich, sobald die Batterie leer ist. Immerhin gibt es einen großen Tank, der mit einer Füllung mindestens 800 km Reichweite bietet. Die theoretische Marke von 1.000 km ist erreichbar, aber nur unter idealen Bedingungen auf Landstraßen bei niedriger Geschwindigkeit.
Mit voll geladener Batterie (17,8 kWh brutto) sind mindestens 60 km im rein elektrischen Modus möglich. 80 km emissionslose Reichweite schafft man nur unter besonders günstigen Bedingungen außerhalb der Stadt.
Mazda CX-80: Der Verbrauch
| Strecke | Verbrauch und theoretische Reichweite |
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7,6 Liter/100 km 917 km theoretische Reichweite |
| (Italienische) Autobahn |
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| Spritspartest |
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| Bordcomputer-Anzeige | 5,5 Liter/100 km |
| An der Tankstelle ermittelter Verbrauch | 5,2 Liter/100 km |
| Mittel aus diesen Werten | 5,35 Liter/100 km |
| Reichweite im Elektrobetrieb | 70 km |
Mazda CX-80: Technische Daten
- Antrieb: Plug-in-Hybrid (Benzin, 2.488 cm³)
- Leistung: 327 PS
- CO2-Emissionen (WLTP): 35 g/km
- Leergewicht: 2.184 kg
- Abgasnorm: Euro 6E
Mazda CX-80: Die Benzinkosten
| Wie viel kostet es? | Kosten |
| Tatsächliche Kosten (Rom-Forlì) | 40,80 Euro (36 Euro Benzin + 4,80 Euro Strom) |
| Monatliche Kosten (800 km pro Monat) | 79,99 Euro (ohne Stromkosten) |
| Reichweite mit 20 Euro | 200 km (ohne Stromkosten) |
| Reichweite mit einer Tankfüllung | 1.308 km |
Mazda CX-80: So viel verbraucht die Konkurrenz
Im Ranking unserer Testergebnisse landet der Mazda CX-80 im unteren Bereich seiner Klasse. Er liegt gleichauf mit dem älteren und kompakteren Jeep Compass PHEV 4xe Trailhawk, aber vor dem Alfa Romeo Tonale Plug-in Hybrid Q4 (5,40 Liter/100 km), dem Jaguar F-Pace P400e AWD (5,50 Liter), dem Volvo XC90 T8 AWD Plug-in hybrid (5,80 Liter) und dem in Deutschland nicht angebotenen Sportequipe 8 1.5 Plug-in Hybrid (6,30 Liter).
Bei den großen Plug-in-Hybrid-SUVs gibt es allerdings auch einige Modelle, die weniger verbraucht haben als der Mazda. Dazu zählen etwa der Honda CR-V e:PHEV 2.0l (4,90 Liter), der Hyundai Santa Fe 1.6 PHEV 253 PS Automatik 4WD Siebensitzer (4,45 Liter), der Omoda 9 SHS (3,45 Liter) und das Mercedes GLC 300 de 4Matic Plug-in-Hybrid Coupé (3,05 Liter).
Mazda CX-80: Was mir gefallen hat und was nicht
Das getestete Fahrzeug war ein Mazda CX-80 2.5L e-Skyactiv PHEV 327 in der Topausstattung Takumi Plus. Serienmäßig sind unter anderem 20-Zoll-Leichtmetallräder, Panoramadach, abgedunkelte hintere Scheiben, LED-Scheinwerfer mit "Illumi-Bright-Lichtsignatur", eine elektrische Heckklappe, beheizte und belüftete Vordersitze in weißem Nappaleder, Head-up-Display, ein Abstandstempomat (ACC), ein kabelloses Smartphone-Ladegerät, ein Rundumsichtsystem und ein Bose-Audiosystem mit zwölf Lautsprechern. Der Allradantrieb bietet 327 PS und wird mit einer Achtgang-Automatik kombiniert.
Damit fehlt praktisch nichts, was man von einem großen und modernen Premium-SUV erwarten kann. Mit der Metallic-Lackierung in Soul Red Crystal steigt der italienische Listenpreis auf 76.300 Euro. Das ist eine stattliche Summe für ein stattliches Auto, das in vielen Bereichen überzeugt.
| Was mir gefällt | Was mir nicht gefällt |
| Platzangebot und Kofferraumvolumen | Etwas geringe elektrische Reichweite |
| Fahrkomfort und Laufruhe | Fehlende Gleichstrom-Lademöglichkeit |
| Hochwertige Innenausstattung | Das Gewicht macht sich sowohl in Kurven als auch beim Bremsen bemerkbar |
| Leistung und Beschleunigung stets auf hohem Niveau |
Zu den größten Pluspunkten zählen vor allem die großzügigen Platzverhältnisse, die den Passagieren hohen Reisekomfort bieten, sowie die gute Geräuschdämmung im Innenraum. Hinzu kommt das Ladevolumen des großen Kofferraums (258 bis 1.971 Liter). Ebenfalls gelungen sind die Innenraumverarbeitung und die verwendeten Materialien, die in vielen Details einen hochwertigen Eindruck vermitteln.
Leistung und Durchzug sind jederzeit überzeugend, während ich mir eine größere elektrische Reichweite und die Möglichkeit zum DC-Schnellladen gewünscht hätte. Und in Kurven und beim Bremsen spürt man die Trägheit durch das Leergewicht von 2.184 kg deutlich.
Wir haben ein stets aktualisiertes Ranking der Verbrauchstest-Ergebnisse. Das Ganze ist in italienischer Sprache, aber wir denken, Sie finden sich zurecht.
Und so ermitteln wir den Verbrauch
Wenn Sie eine Freundin oder einen Freund nach dem Verbrauch seines Autos fragen, wird Ihnen wahrscheinlich ein Wert genannt, der keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt. Vielleicht wurde der Wert vom Bordcomputer abgelesen oder die Tankrechnungen wurden aufbewahrt und daraus ein Verbrauch errechnet.
Ähnlich ermitteln wir unseren Testverbrauch: Er ergibt sich als Mittel aus Bordcomputer-Wert und dem an der Tankstelle ermittelten Verbrauch. Die Testautos werden stets von Fabio Gemelli von Motor1.com Italien gefahren. Der Journalist fährt häufig fürs Wochenende von der Redaktion in Rom in seine Heimat Forlì (in der Emilia-Romagna).
Dabei bewegt er die Autos bewusst sparsam: Er bleibt knapp unter der Höchstgeschwindigkeit (auf der italienischen Autobahn: 130 km/h), vermeidet abruptes Beschleunigen und Bremsen und fährt vorausschauend. Die Teststrecke von Rom nach Forlì ist etwa 360 Kilometer lang und umfasst 65 Prozent Superstrada (autobahnähnliche Schnellstraße, Tempolimit zwischen 90 und 110 km/h), 25 Prozent Autostrada (Autobahn, Tempolimit 130 km/h), fünf Prozent Strada Statale (Bundesstraße, Tempolimit 90 km/h) und fünf Prozent Stadtverkehr.
Auf der Route wird der Apennin überquert, die Strecke enthält also durchaus auch Steigungen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt in der Regel bei 70 bis 80 km/h. Am Ende der Strecke notiert unser Tester die Bordcomputer-Anzeige und berechnet (bei Autos mit Verbrennungsmotor) den Verbrauch an der Zapfsäule. Dabei wird "von voll bis voll" gemessen, wobei voll bedeutet: Das Tanken wird beim ersten Klick der Zapfpistole beendet. Dann berechnet Fabio den Mittelwert.








