Bisher gibt es die elektrische Mercedes C-Klasse nur in einer Motorisierung: als C 400 4Matic mit 360-kW-Allradantrieb und großer 94-kWh-Batterie für eine WLTP-Reichweite von 753 Kilometern. Nun gibt es Hinweise darauf, dass im Herbst zwei weitere Motorisierungen hinzukommen: der C 250 und der C 300 4Matic.
Offiziell ist von den neuen Versionen noch nichts zu hören, wir haben die Informationen aus Artikeln des niederländischen Magazins AutoWeek und von JesMB. Beim C 300 4Matic handelt es sich um einen Allradler mit etwas weniger Leistung und kleinerer Batterie. Statt 360 kW bietet er "nur" 310 kW und statt der 94-kWh-Batterie bekommt er eine Batterie mit 85 kWh. Die Reichweite soll bei etwa 650 bis 690 Kilometern liegen. Der Sprint von 0 auf 100 km/h verlängert sich von 4,0 Sekunden beim C 400 4Matic auf etwa 4,4 Sekunden.
Die zweite neue Version, der C 250, wird nur von JesMB erwähnt. Demnach handelt es sich um einen 260 kW starken Hecktriebler, der ebenfalls mit der 85-kWh-Batterie bestückt wird. Damit soll sich eine WLTP-Reichweite von etwa 720 Kilometern ergeben, also kaum weniger als beim C 400 4Matic. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert hier allerdings etwa 5,6 Sekunden.
Bei der Vorstellung der elektrischen C-Klasse kündigte Mercedes einen Hecktriebler mit 800 Kilometern Reichweite an. Diese Variante wird angeblich C 300+ heißen und die große 94-kWh-Batterie erhalten. Laut JesMB startet sie aber erst 2027. Dann soll es auch einen C 200 mit 64-kWh-Akku geben.
Unter dem Strich
Schade, die 800-Kilometer-Version der elektrischen C-Klasse startet wohl erst 2027. Immerhin soll es ab diesem Herbst zwei neue Versionen des Mittelklassemodells geben, mit denen der Einstiegspreis sinken dürfte. Als C 300 4Matic wird der Wagen angeblich etwa 3.000 Euro günstiger als der C 400 4Matic (ohne Mercedes-Rabatt ab 67.711 Euro), das C-250-Modell soll es sogar schon ab etwa 61.000 Euro geben. All diese Informationen sind mit Vorsicht zu behandeln, da es noch keine offizielle Bestätigung gibt.








