Kia K4 Hybrid: Neuer Vollhybrid mit 154 PS startet ab 33.590 Euro – auch als Kombi

Der neue Antrieb soll 25 Prozent Sprit sparen und kostet 1.500 Euro Aufpreis

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Der Kia K4 bekommt elektrifizierten Nachwuchs. Sowohl das Schrägheck als auch der größere K4 Sportswagon sind ab sofort mit einem Vollhybrid bestellbar. Der neue 1.6 GDI Hybrid leistet 154 PS, soll mit 5,2 Litern Benzin auf 100 Kilometern auskommen und kostet mindestens 33.590 Euro. Beim Kombi geht es bei 34.590 Euro los.

Damit schließt Kia eine Lücke, die bereits zum Marktstart angekündigt worden war. Bislang gab es den K4 als Nachfolger des Ceed ausschließlich mit verschiedenen Benzinern beziehungsweise einem 48-Volt-Mildhybrid. Jetzt folgt der klassische Vollhybrid, ohne Ladestecker, ohne Reichweiten-Diskussion und ohne Kabel im Kofferraum.

Kia K4 Hybrid (2026) und Kia K4 Sportswagon Hybrid (2026)

Unter der Haube arbeitet ein 1,6-Liter-Benziner zusammen mit einem Elektromotor. Die Systemleistung beträgt 154 PS, geschaltet wird über ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h nennt Kia unabhängig von der Karosserie 10,4 Sekunden. Beim K4 ist bei 174 km/h Schluss, der Sportswagon schafft 173 km/h.

Spannender dürfte im Alltag ohnehin der Verbrauch sein. Laut Kia benötigen beide Hybridvarianten kombiniert 5,2 Liter auf 100 Kilometer. Zum Vergleich: Der 150 PS starke 1.6 T-GDI kommt im normalen K4 auf 6,9 Liter, im Sportswagon sind es sogar 7,1 Liter. Kia rechnet damit rund 25 Prozent weniger Verbrauch aus.

Kia K4 Hybrid 2026 Kia K4 Hybrid 2026 Kia K4 Hybrid 2026 Bilder von: Kia

Ganz umsonst gibt es die Sparsamkeit natürlich nicht. Vergleicht man jeweils die Ausstattung Vision, kostet der Hybrid 1.500 Euro mehr als der 150-PS-Benziner. Beim K4 stehen 35.790 Euro für den Hybrid 34.290 Euro für den T-GDI gegenüber. Das Basismodell des Hybrid ist allerdings bereits als Core für 33.590 Euro zu haben. Der Aufpreis ist also spürbar, aber kein Preisschock.

An den praktischen Qualitäten ändert der Hybridantrieb laut Kia nichts. Das Schrägheck bleibt 4,44 Meter lang und bietet 438 Liter Gepäckraum. Der knapp 4,70 Meter lange Sportswagon packt 604 Liter hinter die Rückbank. Der Radstand beträgt bei beiden 2,72 Meter. Wer mit dem Platz bisher zufrieden war, muss sich beim Hybrid also keine Sorgen machen.

Kia K4 Hybrid 2026 Kia K4 Sportswagon Hybrid 2026 Bilder von: Kia

Gerade beim Kombi dürfte das interessant sein. In unserem Kurztest des Kia K4 Sportswagon überzeugte er bereits mit ordentlich Platz und guter Verarbeitung, fiel allerdings auch mit seinem ziemlich straffen Fahrwerk auf. Der Hybrid könnte nun vor allem für diejenigen interessant werden, denen die bisherigen Turbobenziner schlicht zu durstig sind.

Wie bisher reicht die Palette von Core über Vision und Spirit bis zur sportlicher auftretenden GT-Line. Letztere bekommt eigene Design-Details und kann unter anderem mit 18-Zoll-Rädern bestellt werden. Auch das bekannte Cockpit mit bis zu 12,3 Zoll großem Infotainmentdisplay, kabellosem Apple CarPlay und Android Auto sowie Kia Connect bleibt erhalten. Je nach Ausstattung sind außerdem Head-up-Display, Harman/Kardon-Soundsystem, Sitzbelüftung und ein digitaler Fahrzeugschlüssel erhältlich.

Kia K4 Sportswagon Hybrid 2026 Kia K4 Sportswagon Hybrid 2026 Kia K4 Sportswagon Hybrid 2026 Bilder von: Kia

Für Caravan-Freunde: Beide Hybride dürfen bis zu 1.010 Kilogramm gebremst anhängen. Der 1.6 T-GDI im Sportswagon schafft mit bis zu 1.410 Kilogramm deutlich mehr. Der Hybrid reicht also für den leichten Anhänger, für den großen Caravan eher nicht.

Der Kia K4 Hybrid startet bei 33.590 Euro, für den K4 Sportswagon Hybrid werden mindestens 34.590 Euro fällig. Beide Modelle können ab sofort bestellt werden, die ersten Auslieferungen sind für Dezember 2026 vorgesehen. Die bekannten Benziner bleiben parallel im Programm und starten weiterhin bei 28.890 Euro für das Schrägheck beziehungsweise 29.890 Euro für den Sportswagon.

Damit wird die Motorenpalette des K4 ein gutes Jahr nach seiner Europa-Premiere komplett. Und der Hybrid dürfte ziemlich genau die Variante sein, auf die einige Interessenten bislang gewartet haben: kein Ladekabel, deutlich weniger Normverbrauch und beim Preis zumindest kein riesiger Sprung.

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Autor: Fabian Grass