- Länge: 2.510 mm
- Breite: 1.500 mm
- Höhe: 1.470 mm
- Radstand: k.A.
- Kofferraumvolumen: 230 Liter
Elektroantriebe haben es vielen Herstellern ermöglicht, ihre Autos zu verkleinern - sogar um ein Vielfaches. Kein Verbrenner, kein Getriebe, einfachere mechanische Teile. Das Ergebnis: Immer mehr Cityflitzer kommen auf den Markt. So wie der Microlino, der lokal-emissionsfreie Erbe der Isetta.
Wie sein Vorgänger im Geiste hat er eine süße, runde Form, eine einzige Tür an der Vorderseite, verzichtet aber im Gegensatz zum BMW auf Verbrennungsmotoren und verlässt sich ausschließlich auf einen Batterieantrieb.
Die Abmessungen
Der Name ist Programm: Der Microlino ist wirklich klein. Er ist 2,51 Meter lang (weniger als der Smart Fortwo, der 2,69 Meter lang ist), 1,5 Meter breit und 1,47 Meter hoch. Perfekte Maße für die Stadt, in der sich der Microlino mit unvergleichlicher Agilität bewegt.

Geräumigkeit und Gepäckraum
Der Microlino ist sicherlich kein Auto für Leute, die viele Dinge oder Personen transportieren müssen. Er verfügt über zwei einfache Sitze, die durch eine Tür - die auf der Fahrerseite angeschlagen ist - an der Vorderseite zugänglich sind. Das kann ein Nachteil sein, und zwar kein kleiner, wenn man beispielsweise in einer Reihe parkt. Wenn man erst einmal drin ist, schätzt man das gute Platzangebot auch als besonders großer Passagier.

Trotz seiner ausgesprochen kompakten Abmessungen bietet der Microlino einen 230-Liter-Kofferraum - besser als zum Beispiel der Fiat 500, der bei umgeklappten Rücksitzlehnen nur 185 Liter fasst. Gut genug, um kleine Trolleys, Einkaufstüten oder sonstiges unterzubringen. Sicherlich kann man keinen Umzug machen oder an den Transport besonders sperriger Pakete denken, aber für den normalen Alltag ist er mehr als ausreichend.

All dies wird durch den elektrischen Charakter des Microlino ermöglicht, der mit drei verschiedenen Antriebsarten erhältlich ist, alle mit einem 12,5 kW (17 PS) starken Heckmotor. Es beginnt mit der Basisversion mit einer 5,5-kWh-Batterie und 93 km Reichweite, während die Mittelstufe mit einer 10,5-kWh-Batterie für 177 km mit einer Ladung ausgestattet ist. Die Spitzenversion verspricht dank einer 15-kWh-Batterien eine Reichweite von bis zu 228 km. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt übrigens 90 km/h.
Die Preisgestaltung ist ziemlich ambitioniert. Man braucht also viel Geld für vergleichsweise wenig Auto. Los geht's in Deutschland bei 19.900 Euro für die Pioneer Series. Die Retro-Variante Dolce kostet dann schon 21.190 Euro. Beide jeweils mit der mittelgroßen Batterie ausgestattet. Modelle mit den anderen Akku-Varianten lassen sich derzeit nicht konfigurieren.
| Batterie | Reichweite | Motor |
| 6 kWh | 93 km | Hinten, 12,5 kW |
| 10,5 kWh | 177 km | Hinten, 12,5 kW |
| 14 kWh | 228 km | Hinten, 12,5 kW |
Wettbewerber mit ähnlichen Abmessungen
Wie eingangs erwähnt, hat die Elektromobilität eine Miniaturisierung der Fahrzeuge ermöglicht und das Segment der leichten Vierradfahrzeuge, die sich perfekt für die Mobilität in der Stadt eignen, neu belebt. Der Microlino hat zahlreiche Konkurrenten, die sich alle durch ultrakleine Abmessungen und eine Reichweite auszeichnen, die zwar nicht "monströs", aber perfekt für den Stadtverkehr ist.
| Modell | Länge | Kofferraumvolumen |
| Microlino | 2,51 Meter | 230 Liter |
| Citroën Ami | 2,41 Meter | 63 - 150 Liter |
| Estrima Birò | 1,74 Meter | 122 Liter (Standard) 301 Liter (Big) |
| Fiat Topolino | 2,53 Meter | 63 - 150 Liter |
| Opel Rocks-e | 2,41 Meter | 63 - 150 Liter |
| Tazzari Zero | 2,88 Meter | 180 Liter |
| XEV YoYo | 2,53 Meter | 180 Liter |
| ZD D2s | 2,81 Meter | 300 Liter |








