Bei den meistverkauften Autos in Europa kämpft er mit Renault Clio, Dacia Sandero und VW T-Roc regelmäßig um die Spitze. Kein Wunder also, dass der neue Peugeot 208 zu den am heiß erwarteten Modellen gehört. Zumal die aktuelle Generation seit 2019 auf der Straße ist.
Eine mögliche Vorstellung des Peugeot 208 erwarten wir noch in diesem Jahr. Möglicherweise im Rahmen des Pariser Autosalons. Der Marktstart wird dann voraussichtlich im Jahr 2027 liegen. Nach ersten, nicht bestätigten Informationen soll die neue Generation auf der STLA-Small-Plattform basieren und ausschließlich vollelektrisch erscheinen.
Der Polygon-208
Unser Rendering wagt einen Ausblick darauf, wie der 208 künftig aussehen könnte. Die neue Generation dürfte sich am Peugeot Polygon Concept orientieren. Die Proportionen werden wohl weiterhin innerhalb der kompakten vier Meter liegen, auch wenn das Konzeptfahrzeug rund fünf Zentimeter kürzer ist als der aktuelle e-208. Die deutlich markantere und futuristischere Designsprache könnte dabei übernommen werden.
Saubere geometrisch Flächen werden von klaren Linien unterstützt. Insgesamt wird der neue Style wohl minimalistisch modern. Die Front könnte durch eine neue Lichtsignatur mit drei horizontalen Elementen über die gesamte Breite geprägt sein. Ein Motiv, das sich auch am Heck wiederfinden dürfte und zum Erkennungsmerkmal künftiger elektrischer Peugeot werden könnte.
Wichtige Neuerungen werden auch im Innenraum erwartet. Wie Peugeot bereits bestätigt hat, werden die nächsten Modelle das rechteckige Hypersquare-Lenkrad erhalten. Das konnten wir zwar bereits im Polygon sehen, ganz so futuristisch wie oben wird es aber definitiv nicht kommen.
Abseits der sehr eigenständigen Optik werden die Franzosen wohl auf eine fortschrittliche Steer-by-Wire-Lösung setzten. Hierbei entfällt die klassische mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderrädern. Gesteuert wird das Ganze über ein Steuergerät. So kann die Abstimmung der Lenkung je nach Situation direkter oder komfortabler ausgerichtet werden.
Fokus ausschließlich auf Elektro?
Technisch würde die Plattform STLA Small die Integration von Batterien bis zu 82 kWh ermöglichen. Das wäre ein deutlicher Schritt gegenüber der aktuellen Generation. Derzeit stehen nur 50- und 51-kWh zur Auswahl.
Die maximale Reichweite könnte sich so locker einer Marke von um die 500 Kilometer nähern. Eine 400-Volt-Elektroarchitektur garantiert zwar nicht die Ladezeiten der Lademeister, sollte aber dennoch Wartezeiten bei Ladungen von zehn auf 80 Prozent in etwa 25 Minuten bereitstellen können.
Bei den E-Motoren ist eine breite Leistungsspanne zu erwarten: 130 bis 220 PS scheinen wahrscheinlich. So werden Einsätze in und abseits des urbanen Raums möglich. Und auch ein e-208 GTi mit um die 280 PS ist in Planung.
Die Eingangs erwähnten Gerüchte um eine reine Elektroversion können wir allerdings noch nicht ganz glauben. Wahrscheinlicher ist es, dass Peugeot angesichts der Unsicherheiten auf dem Markt rund um einen vollelektrischen 208 auch Verbrenner-Varianten anbieten wird.
In diesem Zusammenhang bleibt offen, ob ein neuer 208 mit Benziner (vermutlich als Mildhybrid) ebenfalls auf die STLA Small setzt. Möglich ist es, dass Peugeot die aktuelle Generation auf der "alten" CMF-B-Plattform weiterhin im Programm belässt - eventuell angepasst an die Optik der neusten Generation.








