Skoda zeigt erste offizielle Bilder des neuen Epiq, wenn auch in bunter Tarnung. Neue Informationen zu dem Kleinwagen oder kleinen SUV gibt es nicht; der Hersteller schreibt nur, man werde bald mehr zeigen.
Das Modell basiert auf der verkürzten "MEB+"-Plattform mit Frontantrieb, die auch den VW ID. Polo, VW ID. Cross und Cupra Raval trägt. Bisher kannten wir das Modell nur als Studie und als Erlkönig. Das Modell soll angeblich erst Mitte 2026 vorgestellt werden. Als Basispreis wurden etwa 25.000 Euro genannt. Die neuen Teaserbilder erschienen auf Facebook. Darauf aufmerksam geworden sind wir durch unsere US-Kollegen.
VW bringt sowohl einen Kleinwagen (ID. Polo) als auch ein kleines SUV (ID. Cross) auf den Markt, während Cupra sich auf einen Kleinwagen (Raval) und Skoda sich auf ein SUV beschränkt - den Epiq. Insofern dürfte der Epiq ein Schwestermodell des ID. Cross sein.
Die Bilder mit knallbunter "Bällebad"-Tarnung zeigen ein recht hohes und kurzes Modell, dessen stufige Frontpartie wir schon von der Studie und den Erlkönigen her kennen. Ob die vordere Lichtsignatur T-förmig ausfällt wie dort, lässt sich wegen der Tarnung noch nicht endgültig entscheiden. Erkennbar sind nur die horizontale LED-Linie und die weiter unten angeordneten Scheinwerfer. Aber das lässt sich mit der Studie vereinbaren:
Bilder von: Skoda
Auch die senkrechten Elemente an der Frontschürze finden sich bei der getarnten Version wieder, genauso wie die ausgestellten Kotflügel und die Bügelgriffe und die Dachreling. Auch das Heck stimmt gut mit der Studie von 2025 überein. Hier ist neben der waagerechten Lichtlinie auch ein Teil der senkrechten Partie zu erkennen. Auch die Haiflossen-Antenne, der Dachspoiler und der Heckscheibenwischer finden sich wieder, genauso wie die senkrechten Elemente in der Schürze:
Bilder von: Skoda
Der etwa 4,10 Meter lange Epiq bietet Platz für fünf Insassen und verfügt über einen 475 bis 1.344 Liter großen Kofferraum, was für dieses Segment enorm ist. Die Technik dürfte ähnlich ausfallen wie beim VW ID. Polo. Das hieße, es gäbe eine LFP-Batterie mit 37 kWh netto und eine NMC-Batterie mit 52 kWh netto. Dazu kämen Antriebe mit 85, 99, 155 und 166 kW. Die reichweitenstärkste Variante soll bis zu 425 Kilometer schaffen.
Gebaut wird der Epiq in Pamplona, das im Nordosten Spaniens in der Provinz Navarra liegt. Der ID. Polo und der Cupra Raval werden dagegen in Martorell bei Barcelona produziert. Marktstart dürfte noch 2026 sein. Zu den Rivalen dürften der Kia EV2, der BYD Dolphin Surf, das Stellantis-Zwillingspärchen Citroën e-C3 und Fiat Grande Panda Elektro sowie der Renault 4 Electric gehören.
Unter dem Strich
VW und Cupra zeigten ihre neuen B-Segment-Stromer auf der IAA mit Tarnung, nun folgt der Skoda Epiq. Bisher gibt es nur Bilder auf Facebook, aber es dürfte nicht lange dauern, bis der getarnt Wagen auf einer Messe oder einem Presse-Shooting präsentiert wird. Vielleicht folgen noch weitere Teaserbilder. Die Karosserie kennen wir nun schon recht genau, es fehlen aber noch Fotos vom Interieur und natürlich genaue Maße, Daten und Preise.








