Mit dem Kombi-Crossover-Mix namens Striker hat Dacia gestern für Aufsehen gesorgt. Doch er ist nicht das einzige neue Modell, welches die rumänische Günstig-Marke in der Pipeline hat. Die sogenannte "Roadmap 2030" setzt ebenso stark auf Elektroautos.
Aktuell läuft es bei Dacia bereits sehr ordentlich: Man ist laut eigener Aussage zur zweitgrößten Automobilmarke Europas bei den Privatkunden gewachsen. Im Jahr 2025 hat Dacia in diesem Bereich mit seinen Kernmodellen weitere Erfolge gefeiert: Der Sandero war zum zweiten Mal in Folge das meistverkaufte Pkw-Modell Europas über alle Vertriebskanäle hinweg. Bereits seit 2017 ist der Sandero das meistverkaufte Fahrzeug auf dem europäischen Privatmarkt.
Der Duster war das zweitmeistverkaufte SUV auf dem europäischen Privatmarkt. Der Bigster war in der zweiten Jahreshälfte 2025 das meistverkaufte C-Segment-SUV auf dem europäischen Privatmarkt.
Ende 2025 erreichte Dacia einen wichtigen symbolischen Meilenstein und überschritt die Marke von 10 Millionen weltweit verkauften Fahrzeugen seit der Einführung des Logan im Jahr 2004, einem Modell, das den Automobilmarkt grundlegend verändert hat.
Der Fahrplan von Dacia bis 2030 basiert auf fünf Säulen: Zunächst die Einführung von vier vollelektrischen Fahrzeugen. Den Auftakt macht in diesem Jahr ein neues Elektrofahrzeug des A-Segments, das auf der AmpR Small Plattform der Renault Group basiert und in Europa hergestellt wird. Das Fahrzeug wurde in weniger als 16 Monaten entwickelt und spiegelt mit einem Einstiegspreis von unter 18.000 Euro die DNA von Dacia wider.
Es dürfte sich um einen technischen Bruder des neuen Renault Twingo handeln und wird wie dieser in Slowenien gebaut. Den Spring soll das noch namenlose Modell aber nicht ablösen.
Beschleunigte Elektrifizierung der gesamten Modellpalette
Dacia wird die Elektrifizierung zügig auf die gesamte Modellpalette ausweiten. Schon jetzt ist jedes vierte verkaufte Dacia Fahrzeug elektrifiziert, künftig werden es dank neuer Vollhybridmodelle und intelligenter Elektrifizierungslösungen zwei Drittel der Verkäufe der Marke sein.
Dacia verstärkt zudem seine Präsenz im C-Segment. Mit dem Bigster hat die Marke bereits erste erfolgreiche Schritte unternommen. Auf dieser Dynamik aufbauend, will Dacia den Anteil der C-Segment-Fahrzeuge an seinem Absatzmix von derzeit einem Fünftel in den kommenden Jahren auf ein Drittel steigern. Um dies zu erreichen, stellt Dacia den 4,62 Meter langen Striker vor. Sein Einstiegspreis soll bei unter 25.000 Euro liegen. Die Modellpalette umfasst eine Hybridversion, einen Hybrid 4x4 sowie eine umweltfreundliche LPG‑Variante.
Das nächste Kapitel für den Sandero
Die nächste Modellgeneration des Sandero wird über eine vollständig multi-energetische Antriebspalette (so drückt es Dacia aus) verfügen, die ganz auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden zugeschnitten und perfekt auf die Elektrifizierungsstrategie von Dacia abgestimmt ist.
Vor allem aber bleibt der Sandero auch in Zukunft das Maß aller Dinge in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis in seinem Segment. Das ist das Versprechen von Dacia, an dem die Marke weiterhin festhält.
Dacia wird auch in Zukunft auf Säulen aufbauen, die das Unternehmen einzigartig machen: seine anerkannte 4x4-Kompetenz, die für alle zugänglich ist, und seine Führungsposition bei LPG-Lösungen. Mit dieser mittelfristigen Roadmap stärkt Dacia seine einzigartige Positionierung und bekräftigt sein Ziel, pragmatische, zugängliche und zukunftsfähige Mobilität zu bieten.








