Der aktuelle Multivan, der auf der MQB-Plattform basierende T7, schwimmt derzeit auf einer echten Erfolgswelle. Im Jahr 2025 konnte VW die Auslieferungen um satte 31 Prozent auf 38.700 Fahrzeuge steigern - das erfolgreichste Jahr in der 40-jährigen Geschichte des Multivan-Namens überhaupt. Allerdings ist der Bus bereits seit 2021 auf dem Markt. Daher bereiten die Hannoveraner für die zweite Jahreshälfte 2026 eine Modellpflege vor.
Fürs Facelift des Bestsellers sind Designänderungen und optimierte Innenraumlösungen vorgesehen. Jetzt zeigt uns VWN auf einem ersten Bild zumindest ein wenig, was man sich so für die Auffrischung der Optik hat einfallen lassen.
Die optischen Retuschen konzentrieren sich vor allem auf die Frontpartie. Den Designern haben vor allem um die Betonung der horizontalen Linie. Die Teilung von Stoßfänger und Kühlergrill fällt nun markanter aus, was den Bus optisch satter auf der Straße stehen lassen soll. Dazu gibt es neu gestaltete LED-Scheinwerfer, die eine komplett eigenständige Lichtsignatur erhalten. Man möchte dem Multivan wohl ein wenig mehr High-Tech-Look verpassen, ohne die klassische Bulli-Silhouette zu verwässern.
Interessant wird es beim Blick in die Preisliste für das neue Modelljahr bei den Farben. Zum ersten Mal wird VWN für den Multivan eine Mattlackierung anbieten - ein Trend, der nun also auch im Van-Segment ankommt. Wer es klassischer mag: Die beliebte Zweifarblackierung bleibt erhalten. Neu im Programm ist hier die Kombination aus Candy-Weiß und Graubraun Metallic.
Bilder von: Volkswagen
Auch an den Rädern wurde geschraubt. Insgesamt sechs der 17- und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen hat man überarbeitet. Auch die offenbar besonders populäre 19-Zoll-Felge namens Halmstad bekommt ein leichtes Design-Update.
Viel mehr lässt sich VWN derzeit noch nicht in die Karten schauen. Man verspricht jedoch "viele weitere Updates bis zum späten Sommer, was vermuten lässt, dass die Facelift-Variante zu diesem Zeitpunkt bei den Händlern stehen wird. Ob sich auch unter der Haube bei den Antrieben etwas tut, bleibt abzuwarten.
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Dass im Spätsommer die überarbeitete Version beim Händler steht, dürfte auch kräftig Bewegung in den Gebrauchtwagenmarkt für die aktuellen T7-Modelle bringen. Viele Familien hoffen dann auf sinkende Preise bei ersten Leasingrückläufern, um sich den Traum vom "Bulli" etwas günstiger zu erfüllen. Doch gerade bei dieser begehrten Fahrzeugklasse ist auf dem Zweitmarkt höchste Vorsicht geboten.
Kaum ein Auto wird in seinen ersten Jahren so häufig als gewerbliches VIP-Shuttle oder Mietwagen hart rangenommen - was beim späteren Verkauf an Privatpersonen gerne verschwiegen wird. Auch Tachomanipulationen sind bei diesen klassischen Dauerläufern leider ein leidiges Thema. Um zu verhindern, dass das Raumwunder zur teuren Kostenfalle wird, lohnt sich ein digitaler Vorab-Check. Mit der Eingabe der Fahrgestellnummer bei unserem Partner carVertical lässt sich die echte Historie abrufen. Mit einem solchen Report erkennen Sie sofort, ob der angebotene Multivan eine versteckte Vergangenheit als Leihwagen hat oder teure Unfälle vertuscht wurden. Jetzt hier testen und als Motor1-Leser sogar 20% sparen!
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