4,36 Meter: Mit diesem Format befindet sich der Nissan Kicks in einer Kategorie mit dem Dacia Duster und dem VW T-Roc. Seit 2024 gibt es das SUV bereits auf vielen globalen, demnächst kommt auch Europa dazu. Das hat Nissan heute angekündigt.
Neben dem Nissan Kicks startet im nächsten Jahr auch die neue Generation des Juke, der erstmals als rein elektrisches Modell auf den Markt kommt. Das dürfte mit ein Grund sein, warum der Kicks zu uns kommt, schließlich will der kriselnde Konzern keine Verbrenner-Kunden des bisherigen Juke verlieren. Für die Produktion des Kicks investiert der japanische Automobilhersteller 170 Millionen Pfund in sein Werk in Großbritannien, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert.
Das kompakte Crossover-Modell im B-Segment ist mit der sogenannten e‑Power Hybridtechnologie von Nissan ausgestattet und wird künftig in Sunderland neben dem Nissan Qashqai, dem Juke und dem Leaf gefertigt.
"Diese Ankündigung ist eine großartige Neuigkeit für Europa, die zeigt, wie flexibel und schnell wir neue Modelle in neuen Märkten einführen können", sagt Massimiliano Messina, bei Nissan verantwortlich für die AMIEO-Region (Afrika, Naher Osten, Indien, Europa und Ozeanien).
"Der Nissan Kicks ist ein kompakter Crossover mit dem einzigartigen e‑Power Hybridantrieb, einem spannenden Design und innovativer Technologie. Die europäischen Kundinnen und Kunden wünschen sich eine Auswahl unterschiedlicher elektrifizierter Antriebstechnologien. Mit der Einführung des Nissan Kicks zeigen wir einmal mehr, dass Nissan für jeden das Passende im Angebot hat.", so Messina weiter.
Pixo als zweites neues Modell
Die Ankündigung des Nissan Kicks folgt unmittelbar auf die des neuen Nissan Pixo. Das auf dem Renault Twingo basierende Elektromodell im A-Segment wird in der nächsten Woche, am 23. September, offiziell enthüllt.
Der Nissan Kicks der zweiten Modellgeneration wird derzeit in Japan, Mexiko und Brasilien produziert und weltweit verkauft. Insgesamt sind bereits mehr als 1,8 Millionen Einheiten in über siebzig Märkten verkauft worden. Er ist das zehnte Modell, das im Nissan-Werk in Sunderland im Nordosten Englands gefertigt wird, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert. In Großbritannien betreibt Nissan darüber hinaus ein Designzentrum in Paddington, London, sowie einen Standort für Forschung und Entwicklung in Cranfield, Bedfordshire.
Kürzlich hat das Werk in Sunderland den nächsten Meilenstein erreicht: Seit im Jahr 1986 der erste Nissan Bluebird vom Band lief, wurden dort bis heute insgesamt zwölf Millionen Fahrzeuge gebaut. Im Durchschnitt entspricht das einem gefertigten Auto alle 1:45 Minuten.
Ausschließlich mit speziellem Elektro-Hybrid
In Sunderland wird bereits der Nissan Qashqai mit e‑Power Antrieb gefertigt. Auf diesem Know-how aufbauend wird der Nissan Kicks künftig für Kundinnen und Kunden in Großbritannien, Europa und der Türkei produziert. Seit der Markteinführung im Jahr 2016 wurden weltweit mehr als 1,9 Millionen Fahrzeuge mit e‑Power-Antrieb verkauft, darunter 200.000 Nissan Qashqai aus Sunderland.
Der Euro-Kicks erhält das e‑Power Hybridsystem der dritten Generation, das 2025 auf den Markt kam. Diese aktuelle Generation wurde umfassend überarbeitet und bietet laut Nissan einen noch effizienteren Betrieb, geringere Emissionen und höheren Fahrkomfort.
Das Besondere an der e‑Power-Hybridtechnologie ist, dass die Räder ausschließlich von einem leistungsstarken Elektromotor angetrieben werden. Ein kleiner Benzinmotor dient lediglich dazu, Strom zu erzeugen und die Bordbatterie aufzuladen. Dies ermöglicht ein elektrisches Fahrerlebnis, ohne dass externes Aufladen erforderlich ist. Stattdessen wird das Fahrzeug wie gewohnt an einer Tankstelle getankt.








