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Unsere Alpine Meldungen

Alpine in: Alpine A110 E-ternité: Elektro-Umbau vom Hersteller selbst

Alpine A110 E-ternité: Elektro-Umbau vom Hersteller selbst

Prototyp erhält Batteriemodule des Megane ? und ein Zweigang-Getriebe
Normalerweise werden Elektromod-Versionen von Spezialfirmen entwickelt. Den A110 baute der Hersteller selbst zum E-Auto um - mit .
Alpine in: Rückblick: Die Alpine A110 bei der französischen Gendarmerie

Rückblick: Die Alpine A110 bei der französischen Gendarmerie

Da möchte man gerne Polizist sein ...
Frankreich hat jüngst 26 Alpine A110 bestellt, welche die aktuellen Renault Mégane R.S. ablösen. Alpine steht seit 50 Jahren im Staatsdienst.
Alpine in: Die Alpine A110 wird Teil der französischen Strafverfolgung

Die Alpine A110 wird Teil der französischen Strafverfolgung

Dies sind die ersten beiden der 26 Mittelmotor-Polizeiautos, die in Frankreich in den Einsatz gehen werden ...
Die französische Regierung hat 26 Alpine A110 für ihre Gendarmerie bestellt. Die ersten beiden Exemplare wurden enthüllt und zeigen uns die neue Optik.
Alpine A110 Facelift (2022)

Alpine A110 und A110 S (2022): Moderates Facelift

Die Versionen S und GT bekommen mehr Leistung
Nach vier Jahren bekommt die Neuauflage der Alpine A110 eine Modellpflege. Optisch ändert sich wenig, doch S und GT bekommen mehr Leistung.
Alpine A310 (1971-1984)

Alpine A310 (1971-1984): Klassiker der Zukunft

Cooles Design, aber ein schweres Erbe: Der Nachfolger der A110 wird 50
Ganz schon keil: Die Alpine A310 überraschte vor 50 Jahren die Betrachter mit sechs Scheinwerfern. Nur an der Leistung haperte es.
Alpin A110 "Legende GT"

Alpine A110 Légende GT (2021) kehrt mit neuem Motor zurück

Es wird nur 300 geben
Alpine legt die Luxus-Edition seines Mittelmotorsportlers neu auf. Dieses Mal aber mit einem stärkeren Antrieb.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Alpine Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Alpine A110 E-ternité: Elektro-Umbau vom Hersteller selbst

Prototyp erhält Batteriemodule des Megane ? und ein Zweigang-Getriebe

Normalerweise werden Elektromod-Modelle von Spezialfirmen vorgestellt. Doch im Fall des Alpine A110 rüstete der Hersteller selbst sein Verbrennerauto auf Elektroantrieb um. Mit dem A110 E-ternité will er prüfen, wie sich eine schwere Batterie mit einem Sportwagen verträgt, der für Leichtigkeit und Agilität bekannt ist, so Alpine.

Verwendet wurde die 60-kWh-Batterie aus den Renault Megane E-Tech (mit NMC-Chemie, vom Hersteller LGES). Doch die zwölf Module konnten in dem kleinen Auto nicht in einer durchgehenden Platte untergebracht werden. Stattdessen wurden vorne vier und hinten acht Module platziert. Trotz der 392 Kilo schweren Module wuchs das Gesamtgewicht nur um 258 Kilo.

Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor aus dem Konzern-Regal, der hier 178 kW leistet. Als Besonderheit kommt jedoch (wie beim Porsche Taycan) ein Zweigang-Getriebe hinzu. Man entschied sich für ein Doppelkupplungsgetriebe, wie es auch beim Verbrenner-A110 verwendet wird, jedoch mit Kupplungen, die für hohe Drehmomente ausgelegt sind (und mit zwei statt mit sieben Gängen). Diese Lösung ist kompakt und leicht und minimiert die Drehmomentunterbrechung beim Schaltvorgang, erklärt Alpine.

Als wäre die Umrüstung auf Elektroantrieb noch nicht genug, wollte man auch noch das Dach entfernen, schreibt Alpine. Denn Forderungen nach einem A110 Cabrio gebe es schon lange. Vielleicht hat aber auch der Wunsch nach einem niedrigen Gewicht zu der Entscheidung beigetragen. Denn die Entwickler ersetzten das Dach nicht etwa durch ein elektrisch bedienbares Stahlklappdach, sondern durch ein abnehmbares Dach aus Recycling-Carbon.

Zudem erhielt der Wagen ein modernes Audiosystem mit acht Lautsprechern und ein Cockpit, in dem das Tablet der Fahrerin oder des Fahrers als Display verwendet wird.

Zu den verwendeten Materialien gehört Flachs - laut Alpine ein Material so stark wie Kohlefaser und mit besseren Akustik-Eigenschaften. Ein zweiter Prototyp verwendet dieses leichte Material für die Fronthaube, das Dach, den Grill, die Sitzschalen, die Heckschürze und sogar für die Heckscheibe. Ob letztere dennoch transparent ist, lässt Alpine offen. Das Material stammt jedenfalls von der Firma Terre de Lin aus der Nähe von Dieppe.

Technische Daten von A110 und A110 E-ternité im Vergleich


Rückblick: Die Alpine A110 bei der französischen Gendarmerie

Da möchte man gerne Polizist sein ...

Wenn die schnellen Einsatzteams der französischen Gendarmerie auf der Autobahn gefragt sind, führt kein Weg an leistungsstarken Fahrzeugen vorbei. Deshalb haben die Ordnungskräfte jüngst 26 Alpine A110 bestellt, welche die aktuell verwendeten und ebenfalls äußerst sportlichen Renault Mégane R.S. ablösen. Das Alpine im Staatsdienst steht, ist dabei kein neues Phänomen. Seit über 50 Jahren gibt es bereits eine Verbindung, die jetzt wieder auflebt.

Jahrelang fragten sich französische Autofahrer nur beim Anblick eines blauen Renault 4 oder einer Estafette im Rückspiegel, ob sie etwas falsch gemacht haben. Lange waren diese beiden Renault-Modelle der Inbegriff für Recht und Ordnung auf den Straßen. Für Verfolgungsjagden bei hohem Tempo waren diese Fahrzeuge aber nicht ausgelegt.

Und da in den 1960er-Jahren auch in Frankreich das Autobahnnetz stark ausgebaut wurde, brauchte es Autos, denen auch jenseits der 200 km/h nicht die Puste ausging. Da kam die Alpine A110 gerade richtig.

"Bei Einsätzen mit Geschwindigkeiten um 230 km/h ist es entscheidend, dass unsere Einsatzfahrer ihrem Fahrzeug vollkommen vertrauen können", meint Richard Filmotte, Schwadronschef der Gendarmerie und Kurator des Gendarmerie Nationalmuseums. "Die maßgeschneiderten, schnellen Fahrzeuge verschafften unserer Organisation ein moderneres, technologisches Image, das durch den Einsatz der Alpine A110 im Jahr 1967 noch verstärkt wurde."

Da nicht jeder mit der neu gewonnen Power in den Fahrzeuge umgehen konnte, wurde jedes Einsatzteam für die Alpine A110 sorgfältig ausgewählt. Die Fahrer durchliefen eine medizinische Untersuchung und ihre Fahrkünste wurden auf einer Rennstrecke bewertet. Anschließend erfolgte ein spezielles Training auf der Rennstrecke von Le Mans-Bugatti, damit sie sich mit den Fahrzeugen vertraut machen und sich ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren konnten.

Nachdem die berühmte Berlinette dann 1973 ihren Abschied nahm, wechselte die Gendarmerie zur moderneren Alpine A310, welche bis 1987 im Einsatz war. Dann war erst einmal Schluss mit der Kooperation, denn inzwischen hatte auch Renault leistungsstarke Modelle für den Autobahneinsatz im Programm.

Jetzt hat die neue Alpine A110 das Erbe ihrer berühmten Vorgänger angetreten. Das französische Innenministerium fällte seine Entscheidung zu Gunsten des Sportwagens auf Grund seiner Performance und Agilität. Neben den Fahrleistungen des 252 PS starken Mittelmotormodells waren auch das agile Fahrwerk und das präzise Handling ausschlaggebend für die Wahl. Als Lackierung erhalten die neuen Streifenwagen ein Gendarmerie-typisches, dunkles Abysse-Blau.

In einigen Jahren dürfte eines der neuen Fahrzeuge zweifellos im Museum in Melun neben seinen Vorfahren einparken. Richard Filmotte wird es dann mit der gleichen Sorgfalt und Aufmerksamkeit pflegen wie den A310, den er früher selbst während seiner Karriere fahren durfte.


Die Alpine A110 wird Teil der französischen Strafverfolgung

Dies sind die ersten beiden der 26 Mittelmotor-Polizeiautos, die in Frankreich in den Einsatz gehen werden ...

Das französische Innenministerium hat 26 Exemplare der Alpine A110 bestellt. Diese Mittelmotor-Sportwagen sollen in Zukunft von der Gendarmerie Nationale eingesetzt werden. Jetzt wurden zwei dieser A110 enthüllt, die uns das neue Gesicht der französischen Staatsführung und Strafverfolgung zeigen sollen.

Für Uneingeweihte: Die Gendarmerie Nationale ist in Frankreich der Teil der Polizei, der für Kleinstädte und ländliche Gebiete mit weniger als 20.000 Einwohnern zuständig ist. Die Police Nationale hingegen ist für Paris und andere städtische Gebiete zuständig.

Die Alpine-Polizeiautos haben eine blaue Lackierung, die dem Modell im allgemeinen schon sehr gut steht. Die Motorhaube, das Dach und die Seiten sind mit Streifen und dem Schriftzug "Gendarmerie" versehen. Auch ein französischer Spruch findet sich an der Seite, der grob ins Deutsche übersetzt lautet "Unser Engagement, Ihre Sicherheit".

Vorne und hinten befinden sich die notwendigen reflektierenden Aufkleber. Und natürlich die blinkenden Sirenenlichter, die in diesem Fall ebenfalls blau sind. Bemerkenswert ist, dass die französische Regierung die Alpine A110 mit 18-Zoll-Felgen bestellt hat, die noch einmal größer sind als die sonst üblichen 17-Zöller. Was für Poser ...

Es heißt, dass diese Polizei-Mittelmotor-Sportwagen bei Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagden eingesetzt werden sollen. Vor allem bei Rauschgiftoperationen.

Zum Basisfahrzeug: Die Alpine A110 ist ein leichter Sportwagen, der von einem 1,8-Liter-Turbomotor angetrieben wird, der eine Leistung von 252 PS und ein Drehmoment von 320 Newtonmetern hat. Diese Daten reichen dem nur rund 1,1 Tonnen leichten Fahrzeug, um in 4,6 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h zu erreichen.

Für das Modelljahr 2022 wurde die A110 kürzlich einem Facelift unterzogen (den Link zu diesem Artikel finden Sie über diesem Absatz). In diesem Zuge kam es zu einer Leistungssteigerung. Allerdings nur bei der Top-Ausstattung A110 S. Sie leistet jetzt 300 PS und entwickelt ein Drehmoment von 340 Nm. Das sind 12 PS und 20 Nm mehr als beim Vorgängermodell und so konnte die 0-100-km/h-Zeit von 4,4 auf 4,2 Sekunden verbessert werden. Ob die Polizei irgendwann auch auf dieses Modell zurückgreifen wird?!


Alpine A110 und A110 S (2022): Moderates Facelift

Die Versionen S und GT bekommen mehr Leistung

Retro-Design, aber trotzdem zeitlos: Die Neuauflage der Alpine A110 ist auch schon seit Herbst 2017 auf dem Markt. Zwar ist die ferne Zukunft der Marke elektrisch, doch für die kommenden Jahre wird zunächst die A110 frisch gemacht. Optisch ändert sich aber nicht allzu viel, einige Versionen bekommen mehr Leistung.

Hinzu kommen neue Ausstattungslinien für den Franzosen-Cayman. Der Mittelmotorsportler ist künftig als Einstiegsmodell A110, leistungs- und komfortoptimierte A110 GT und sportliche A110 S mit speziellem Aerodynamikpaket verfügbar. Dieses umfasst erstmals auch einen Front- und Heckspoiler.

Den sportlichen Charakter signalisiert das S im Namen der 221 kW (300 PS) starken A110 S. Mit dem optionalen Aero-Kit verfügt die leistungsstärkste und mit 275 km/h Spitze schnellste A110-Version erstmals über einen Front- und Heckspoiler, die in Kombination mit der verlängerten Unterbodenverkleidung vorn und dem Heckdiffusor die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten steigern sollen.

So bewirken Front- und Heckflügel laut Alpine bei Höchstgeschwindigkeit einen zusätzlichen Anpressdruck von 60 Kilogramm auf der Vorderachse und 81 Kilogramm auf der Hinterachse, so dass die A110 S ihr dynamisches Potenzial noch besser entfalten kann.

Verstärkt wird der sportliche Look durch die neue Zweifarb-Lackierung in Feuerorange für die Karosserie und Deep Black für das Dach. Passend dazu sind auch die Bremssättel in Orange gehalten. Optional stehen für die Version außerdem die Semi-Slick-Reifen Michelin PS Cup 2 mit 18-Zoll-Leichtmetall-Rädern GT Race in Glanz-Schwarz zur Verfügung. Auch die Ziernähte der mit Microfaser bezogenen Sportsitze und die Sicherheitsgurte präsentieren sich in Orange.

Mit der Alpine GT bietet die Sportwagenmarke eine komfortorientierte Alternative zur Alpine S an. Kennzeichen sind diamantpolierte 18-Zoll-Räder und blaue Bremssättel. Zum serienmäßigen Lieferumfang gehören außerdem Einparkhilfen vorne und hinten, Rückfahrkamera sowie 6-Wege-Sitze mit Lederpolsterung.

Darüber hinaus überarbeiteten die Alpine-Techniker den Motor von A110 S und A110 GT: Beide Modelle mobilisieren nun 221 kW (300 PS) bei 6.300 U/min. Außerdem hoben die Entwickler das Maximaldrehmoment um 20 Nm auf 340 Nm an, die bereits bei 2.400 U/min zur Verfügung stehen. Das Basismodell A110 ist weiterhin mit dem 185 kW (252 PS) starken Turbobenziner motorisiert, der den Zweisitzer in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt.

Die Alpine A110 verfügt in allen Varianten über drei Fahrmodi, von denen zwei im Zuge der Aktualisierung weiter optimiert wurden. So überarbeitete Alpine die Programme "Normal" und "Sport" für noch dynamischere Schaltvorgänge und mehr Komfort. Eine weitere Neuheit: Beim Aktivieren der Launch-Control wird einer der Zylinder vorübergehend abgeschaltet, um einen rennsporttypischen Sound zu erzeugen.

Kennzeichen der aktualisierten Modelle ist darüber hinaus das neue Online-Multimedia- und Navigationssystem. Das System verfügt über einen 7,0-Zoll (17,78-Zentimeter)-Touchscreen, Bluetooth-Konnektivität und erlaubt die Smartphone-Integration und Sprachsteuerung über Apple CarPlay sowie Android Auto. Weitere Besonderheit: Durch die FOTA-Technologie (Firmware Over-The-Air) lassen sich über die gesamte Nutzungsdauer des Fahrzeugs neue Inhalte aufspielen.

Als weitere Neuheit haben Kunden die Möglichkeit, die Alpine A110 mit einem neuen Komfort-Paket auszustatten. Das Paket umfasst verstellbare Sabelt-Komfortsitze in schwarzem Leder, Aluminium-Sportpedale und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie ein Focal-Audiosystem und die Einparkhilfe vorne und hinten mit Rückfahrkamera. Ebenfalls neu für die A110 ist der optionale Sportauspuff.

Die neuen A110-Versionen sind ab sofort bestellbar. Das Basismodell startet bei 58.850 Euro, der GT kostet exakt 10.000 Euro mehr. Wer den S sein Eigen nennen möchte, muss mindestens 70.850 Euro überweisen.


Alpine A310 (1971-1984): Klassiker der Zukunft

Cooles Design, aber ein schweres Erbe: Der Nachfolger der A110 wird 50

Ob im Familienbetrieb oder bei Autos: Nachfolger haben es immer schwer. Umso mehr, wenn Sie einen großen Namen, eine Legende beerben sollen. Eines dieser Beispiele ist die Alpine A310, die vor 50 Jahren auf den Markt kam. Wir werfen einen Blick zurück.

Ein wenig ist die Geschichte der A310 vergleichbar mit dem Porsche 928. Auch hochmodern gestaltet, sollte er mehr Platz und Komfort bieten als sein ikonengleicher Vorgänger 911. Nur, das der 911 von Alpine auf den Namen A110 hörte. Sehr klein, sehr leicht und ein Rallye-Gott.

Nur eben zu klein und zu radikal für manche Kunden, zudem seit 1961 in Produktion. Ergo dachte Alpine durchaus folgerichtig an einen höher positionierten Nachfolger mit mehr Raum. Tauglich für Langstrecken, ohne danach zur Reha zu müssen. Etwas für Sportwagen-Fans, die größer als 1,75 Meter waren.

Mit der A310 stellte Alpine 1971 dem knochenharten Sportgerät A110 ein komfortableres Modell zur Seite. Das Design des Neuentwurfs war raffiniert und schnörkellos: Unverwechselbares Merkmal war die spitz zulaufende Front mit den Scheinwerfern hinter einer Plexiglasabdeckung. Diese wurde lediglich von einem dünnen Mittelsteg geteilt.

Technisch orientierte sich die A310 an der A110. Das heißt: Heckmotor, Zentralrohrrahmen und darüber eine Kunststoffkarosserie. Das Fahrwerk war mit Einzelradaufhängung und Stabilisatoren vorn und hinten sowie Dreiecksquerlenkern voll auf der Höhe der Zeit.

Da der von Renault, Peugeot und Volvo gemeinsam entwickelte "Euro-V6" 1971 noch nicht serienreif war, startete die A310 ihre Karriere als Vierzylindermodell mit 84 kW (115 PS) und 210 km/h Spitze. Ganz okay, aber nicht gerade das, was manch Kunde in Anbetracht der Optik erwartet.

Richtig in Fahrt kam die Laufbahn der A310, als 1977 endlich der erhoffte Europa-V6-Motor zur Verfügung stand und parallel die A110-Produktion endete. Für den Einsatz in dem gerade einmal 1,15 Meter hohen Sportwagen auf 110 kW (150 PS) leistungsgesteigert, sorgte das 2,7-Liter-Triebwerk im A310 für Fahrleistungen, die der spektakulären Optik gerecht wurden.

Mit 220 km/h Höchstgeschwindigkeit und 7,8 Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 km/h bot die A310 V6 echte Sportwagen-Performance, vom Prestigegewinn durch die zusätzlichen Zylinder ganz abgesehen. Spätere Versionen schafften sogar 225 km/h. Kennzeichen der V6-Modelle waren die neuen Scheinwerfer. Statt der durchgehenden Lichtbatterie gab es jetzt zwei abgegrenzte Leuchtfelder rechts und links. Die markanten Plexiglasabdeckungen blieben zur Freude der Fans.

Als optisch schärfste Version erschien 1982 die A310 GT mit extrem verbreiterten Kotflügeln sowie extra großem Front- und Heckspoiler. Nach Deutschland kam sie ein Jahr später unter dem Namen A310 S. Insgesamt entstanden bis 1984 exakt 11.616 Exemplare der A310, davon 2.340 Vierzylinder-Modelle und 9.276 Fahrzeuge mit Sechszylinder.


Alpine A110 Légende GT (2021) kehrt mit neuem Motor zurück

Es wird nur 300 geben

Die Alpine A110 Légende GT kehrt 2021 in einer limitierten Serie von 300 Fahrzeugen zurück. Schön für die Fans: Die Neuauflage ist stärker als das letzte Modell. Sie übernimmt nämlich den 1,8-Liter-Turbo aus der A110S, der es auf 292 PS und 320 Nm Drehmoment bringt. In Frankreich starten die Preise bei 71.600 Euro.

Die Légende GT ist in zwei Farbvarianten erhältlich. Zum einen paaren die Macher ein Exterieur in Mercury Silber mit einem schwarzen Innenraum, zum anderen gibt es die Kombination aus Abyss Blau mit Leder in Amber Braun. Beiden gleich sind die durchsichtigen LED-Heckleuchten.

Ebenfalls unabhängig von der Außenfarbe kommt das Sondermodell mit 18-Zoll-Speichenfelgen und goldenen Bremssätteln. Innen verfügt die neue Légende GT über sechsfach einstellbare Komfort-Sitze von Sabelt und einen Dachhimmel in der Wildleder-Nachbildung Dinamica. Auf der Mittelkonsole, den Lüftungsdüsen und den Sonnenblenden erkennt man Carbon-Akzente. Eine Plakette unter der Mittelkonsole zeigt die Produktionsnummer. 300 Légende GT werden insgesamt entstehen. Alle verfügen über Parksensoren vorne und hinten, eine Rückfahrkamera sowie ein Soundsystem von Focal.

Wie die A110S schafft die Légende GT den Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt. Einzige Getriebeoption ist eine 7-Gang-Doppelkupplung.

Was die Zukunft der Marke Alpine und des A110 im Speziellen betrifft, brodelt die Gerüchteküche unterdessen weiter. Renault-CEO Luca de Meo sagt, er wolle Alpine zu einem "Mini Ferrari" machen. Zur neuen Strategie der Mutter Renault gehört es auch, dass Alpine zu einem rein elektrischen Hersteller transformiert wird . Zuletzt wurde bekannt, dass die Franzosen mit Lotus an einem betont leichten Elektro-Sportwagen tüfteln. Dazu soll es einen elektrischen Kompaktsportler und einen ebensolchen Crossover im C-Segment geben.

Was die Pläne des Mutterkonzerns, das A110-Werk in Dieppe zu transformieren, für die Zukunft des Sportwagens bedeuten, ist noch unklar.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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