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Genesis Gebrauchtwagen

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Unsere Genesis Meldungen

Genesis G70 Shooting Brake (2021)

Genesis G70 Shooting Brake (2021) in der ersten Sitzprobe

Muss sich ein BMW 3er Touring jetzt warm anziehen?
Genesis, die Nobelmarke des Hyundai-Konzerns, drängt auf den deutschen Markt. Ein Highlight soll der G70 Shooting Brake sein. Wir saßen schon drin!
Genesis GV80 (2021) im Test

Genesis GV80 im Test: So kann das was werden

Trotz kleinerer fahrerischer Schwächen mehr als nur ein Geheimtipp
Eine neue Premium-Marke in Europa zu launchen, grenzt an Wahnsinn, aber der GV80 ist trotz Fahrdynamik-Schwächen zu gut, um ihn zu ignorieren.
2022 Genesis G70 Shooting Brake Vorderansicht Teaser

Genesis G70 Shooting Brake: Europa-Premiere in Goodwood

Das Festival of Speed bietet die Kulisse für den besonderen Kombi
Noch 2021 soll der schicke Genesis G70 Shooting Brake auch in Europa auf den Markt kommen. In Großbritannien gibt es nun einen Vorgeschmack.
Genesis G70 Shooting Brake

Genesis in: IAA 2021: Die Herbst-Neuheiten in der Vorschau

Das erwartet uns, sofern die Automesse in München stattfinden wird
Im September 2021 findet die Automesse IAA zum ersten Mal in München. Was werden die Hersteller dort präsentieren? Wir wagen einen ersten Ausblick.
Genesis in: Genesis G80 und GV80: 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest

Genesis G80 und GV80: 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest

Die koreanische Nobelmarke ist für den Marktstart in Europa gerüstet
Ein wichtiger Schritt, um Kunden im Premiumsegment von einem Wechsel zu einer anderen Marke zu überzeugen, ist exzellente Sicherheit.
Genesis in: Die Polizei in Dubai gönnt sich einen Genesis GV80

Die Polizei in Dubai gönnt sich einen Genesis GV80

Sonst sind die Wüsten-Cops für ihre Supersportwagen bekannt
Der letzte Neuzugang des verrückten coolen Fuhrparks der Polizei von Dubai ist ein fst schon normaler Genesis GV80.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Genesis Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Genesis G70 Shooting Brake (2021) in der ersten Sitzprobe

Muss sich ein BMW 3er Touring jetzt warm anziehen?

Sein Name ist G70. G70 Shooting Brake. Beim Anblick des wohl hübschesten Genesis muss ich spontan an James Bond 007 denken. Und nicht nur, weil die Lackierung "Bond Silber" getauft wurde. Heute darf ich den Kombi persönlich in Augenschein nehmen. Kann er den deutschen Platzhirschen gefährlich werden?

Oh Pardon, sagte ich "Kombi"? Das böse K-Wort mag irgendwie so gut wie kein Autohersteller in den Mund nehmen. Nur Skoda schreibt "Combi" ans Heck, ansonsten sollen Touring, Variant, Sports Tourer, Turnier und so weiter und so fort den Nutzwertaspekt modern verpacken. Oder man ändert gleich die Verpackung an sich: Der letzte Schrei sind sogenannte "Shooting Brakes", die mehr schick als praktisch sein wollen.

Genau so ein Design bringt nun Genesis an den Start. Moment mal, die frühere Kapelle um Phil Collins? Natürlich nicht. Mit diesem Namen bezeichnet Hyundai bereits seit vielen Jahren seine besonders noblen Modelle. Jetzt wurde Genesis zu einer eigenen Marke befördert und soll in Deutschland durchstarten.

Im Angebot sind zunächst die G80 Limousine und das große SUV GV80 (hier geht es zum Fahrbericht) im Format BMW 5er und X5. Bald folgen der G70 und der GV70, wenn also ein V im Spiel ist, handelt es sich um ein SUV. Diese 70er-Reihe hat das Format von BMW 3er und X3, um Ihnen eine Orientierung zu geben. Genesis will aber nicht den Fehler von Infiniti wiederholen und weiß, dass man in Europa auch einen Kombi braucht. Oder eben so etwas Ähnliches.

Hier kommt als fünftes Genesis-Modell der G70 Shooting Brake ins Spiel, vor dem ich stehe. Er wurde als erster Genesis speziell für den europäischen Markt entwickelt. Weil sich die Marke Genesis stark über das Design definiert, hat sich Luc Donckerwolke, einst bei Audi, Bentley, Lamborghini tätig, mächtig ins Zeug gelegt.

Gewisse Bentley-Einflüsse zeigen sich an der Frontpartie mit dem großen Gittergrill. Allerdings wirkt der Wagen nicht aggressiv wie diverse deutsche Mitbewerber. Ja, er glitzert und funkelt. Aber eher wie Karl Lagerfeld und nicht wie ein Gangsta-Rapper.

Weitere Details des Fotofahrzeugs: Schwarz und Burgunder innen, 18-Zoll-Felgen, Luxury Line. Sonnendach. Und auch innen erinnert der erste Eindruck an Bentley. Das meiste Metall fühlt sich auch so an, hinzu kommt tadellos verarbeitetes Leder. Manch deutsche Marke war vor 10 Jahren auf diesem Premium-Niveau, heute nicht mehr.

Die Kopffreiheit ist auf allen Plätzen ausreichend, lediglich das Glasdach knapst vorne ein wenig über dem Scheitel ab. Anders formuliert: Der G70 Shooting Brake ist keine Turnhalle wie ein Skoda Kodiaq, aber ein gemütliches Nobelrestaurant.

Nun werden Sie sagen: Der Hildebrandt hat recht, der Wagen ist schön anzusehen. Aber was ist mit den inneren Werten? Fakten auf den Tisch! Kein Problem, werter Leser. Der G70 Shooting Brake hat die gleiche Größe wie der neue G70, ist 4.685 mm lang, 1.850 mm breit und 1.400 mm hoch und hat einen Radstand von 2.835 mm.

465 bis 1.535 Liter passen ins Heck. Auffällig ist die zweite Heckscheibe als eine Art Dachverlängerung. Der Gepäckraum ist somit 40 Prozent größer als bei der G70-Limousine und die Rücksitze können im vielseitigen 4:2:4-Format umgeklappt werden. Zum Vergleich: 505 bis 1.370 Liter sind es beim längeren Mercedes CLA Shooting Brake, 500 bis 1.510 beim BMW 3er Touring.

Zu den Motoren: Auf Plug-in-Hybride wird im kombinösen G70 SB vorerst verzichtet. Zum Marktstart, der noch 2021 erfolgen soll, gibt es einen 2,2-Liter-Diesel mit 147 kW (200 PS) und 440 Newtonmeter Drehmoment. Oder wahlweise einen 2,0-Liter-Turbobenziner mit 180 kW (245 PS) und 353 Newtonmeter. Stets an Bord ist eine Achtgang-Automatik, bei beiden Aggregaten ist Hinterradantrieb Standard, aber Allrad als Option lieferbar.

An Sicherheitsassistenten mangelt es im G70 Shooting Brake nicht, ebenso gibt es zur Airbag-Armada auch Luftsäcke für Becken und Knie. Kunden haben die Wahl zwischen "Premium", "Luxus" und "Sport" als Ausstattungsvarianten, exakte Preise werden noch kommuniziert. Sagen wir es mal so: Ein BMW 330i Touring mit 258 PS startet bei 48.300 Euro, dann ist beim G70 Shooting Brake aber schon ordentlich was an Serienausstattung drin.

Und nicht nur das. Bei Genesis ist immer der sogenannte "5-Jahres-Serviceplan" inklusive. Bedeutet: Service, Abholung im geschlossenen Transporter, Pannendienst, Austauschfahrzeug (das bringt der Transporter), Karten- und OTA-Updates, Garantie. Und als Schmankerl ein "Personal Assistent", den man auch am Wochenende kontaktieren kann.

Der Kunde ist also König. Und die Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland kommt im schicken Gewand. Der "Visible Touch" (um einen Song von der Band Genesis etwas abzuändern) vermag jedenfalls zu überzeugen.


Genesis GV80 im Test: So kann das was werden

Trotz kleinerer fahrerischer Schwächen mehr als nur ein Geheimtipp

Was ist das?

Unter allen nur erdenklichen Voraussetzungen ein absolutes Himmelfahrtskommando. Der Versuch, asiatische Nobelmarken in Europa zu positionieren, war bisher in etwa so erfolgreich wie die absurde Verbindung aus Schuhlöffel und Rückenkratzer. Lexus? Siecht irgendwie seit Ewigkeiten vor sich hin. Infiniti? Zog in Westeuropa im März 2020 die Notbremse. Selbst Hyundai hatte es ja 2014 bereits einmal versucht. Mit mehr als überschaubarem Erfolg.

Das hindert die Koreaner mitnichten daran, es jetzt erneut zu probieren. Deren Edel-Tochter Genesis ist inzwischen mehr oder weniger eigenständig und in den USA seit 2016 ziemlich erfolgreich unterwegs. "Lexus und Infiniti kaufen die Amis aber auch wie die Verrückten, das heißt gar nichts", könnten Sie jetzt kontern und natürlich haben Sie Recht. Aber irgendwas ist hier anders. Spätestens seit man 2020 mit einem kompletten, und seien wir ehrlich, verflucht gelungenen Redesign um die Ecke kam.

Die neue Produktpalette um den E-Klasse-Gegner G80 und unseren Testkandidaten GV80 (geht mit 4,95 Länge gegen BMW X5, Mercedes GLE und Audi Q7) sieht aus wie Kieseinfahrt vor dem Chalais, Monte Carlo bei Nacht oder Kolonne zum EU-Gipfel. Irgendwo zwischen Bentley, Benz und Aston (Designchef Luc Donckerwolke kommt von Bentley ...).

Mein erster Gedanke, als ich live vor dem GV80 stehe: Dieses Teil trieft vor Prestige. Übrigens auch innen und dort vielleicht sogar noch mehr. Design, Materialauswahl und die Fertigungsqualität bis in die hintersten Winkel sind auf einem Niveau, das selbst die deutsche Premium-Konkurrenz derzeit nicht oder gerade so erreicht.

Die Image-Ausrede zieht hier also nicht mehr. Technologisch schon gleich zweimal nicht, denn der GV80 hat alles an Bord, zu was die Hyundai Motor Group derzeit im Stande ist. Und ja, das ist eine ganze Menge.

Dinge wie das digitale 3D-Instrumentendisplay, Augmented-Reality-Navigation, automatisches Ein- und Ausparken mit dem Fahrzeugschlüssel oder eine elektronische Fahrwerksregelung, die Frontkamera-Daten nutzt, um die Federung in Echtzeit anzupassen, klingen eher nach neuer S-Klasse. Und dass der Totwinkel-Assistent beim Abbiegen oder Spurwechsel ein Echtzeit-Bild in Tacho (links abbiegen) oder Drehzahlmesser (rechts abbiegen) schickt, habe ich so auch noch nicht gesehen.

Ziemlich viel ziemlich cooles Zeug also, aber fahren muss das große Genesis-SUV dann schon auch noch. In unserem Fall mit einem 3,0-Liter-V6-Diesel, der es auf 278 PS und 588 Nm bringt. Eine 8-Gang-Automatik ist Serie, der hier verbaute Allradantrieb ist optional. In Anbetracht des Leergewichts von 2.255 Kilo erscheint der Diesel wie die sinnvollere Wahl. Die Alternative ist ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 304 PS und 422 Nm.

Der GV80 ist als 5- und 7-Sitzer zu haben. Bei der Anhängelast von maximal 2.722 Kilo muss er den deutschen Edel-SUVs den Vortritt lassen. Bei den Preisen allerdings schlägt er sie windelweich. Die sogenannte Premium Line startet mit Diesel und Allrad bei 63.400 Euro. Die Luxury Line, unter anderem mit 22-Zöllern, elektronischem Sperrdifferenzial, Nappaleder, Innovation Paket (adaptive LED-Scheinwerfer, 3D-Instrumente, Head-up Display, 360-Grad-Kameransicht, Totwinkelkameras) und hervorragender 21-Lautsprecher-Lexicon-Audioanlage kostet ab 70.100 Euro. Unser vergleichbarer BMW X5 Dauertester brachte es auf über 100.000 Euro.

Fünf Jahre lang kümmert sich Genesis um alle Wartungs- und Verschleißarbeiten mit Hol- und Bringservice. Außerdem bekommt ein Auto der Marke in diesem Zeitraum kostenlose Updates over the air und eine entsprechende Garantie. Ein persönlicher Assistent als zentraler Ansprechpartner kümmert sich von der Neuwagenbestellung bis zum Inspektionstermin um alle Belange.

Wie fährt er?

Starten wir mit dem Motor. Der Diesel ist ein komplett neuentwickeltes Aggregat. Ein weiterer Beweis dafür, wie entschlossen Genesis dieses Unterfangen angeht. Man könnte argumentieren, dass es ziemlich dämlich ist, jetzt noch massiv Geld in eine aussterbende Technologie zu investieren, aber im realen Leben schadet es den Verkaufszahlen eines großen, betont komfortablen SUVs sicher nicht, wenn man ein D auf der Heckklappe anbieten kann.

"Das Auto federt relativ weich, schluckt größere Bodenwellen lässig weg und neigt sich in Kurven deutlich stärker als man das inzwischen von der deutschen Premiumkonkurrenz gewohnt ist."

Die 278 PS und 588 Nm entfalten sich progressiv und angenehm geschmeidig, unterstützt von einer gut eingestellten und sanft schaltenden 8-Gang-Automatik. Das ist alles wunderbar geschliffen, keine Frage. Mit Leistungslöchern und plötzlichen Gangwechseln gefolgt von hektischem Schub muss man sich hier nicht herumplagen. Diesel-typischen Lärm oder Vibrationen sucht man ebenfalls vergebens. Die Klangkulisse ist angenehm. Sie ist auch in verschiedenen Modi einstellbar, die Unterschiede sind allerdings kaum festzustellen.

Gut, dass dem allem so ist, denn häufiger muss man den Selbstzünder ziemlich auswringen, um souverän voranzukommen - der Vortrieb ist allenfalls Durchschnitt. Ein BMW X5 30d etwa hat 100 Nm mehr Drehmoment und geht gut eineinhalb Sekunden schneller von 0-100 km/h. Das geht im BMW schon deutlich besser nach vorne, gerade auch, wenn man mal auf der Autobahn bei 140, 150 noch zulegen will. Trotzdem ist der Münchner sparsamer.

Beim Fahrverhalten ist der GV80 ganz und gar auf der komfortablen Seite. Da scheint der amerikanische Markt dann doch noch ein wenig wichtiger zu sein. Die Lenkung ist leichtgängig, fühlt sich aber erfreulich präzise an und gibt in Anbetracht der wenig sportlichen Ausrichtung des Fahrzeugs gute, natürliche Rückmeldung. Das Auto federt relativ weich, schluckt größere Bodenwellen lässig weg und neigt sich in Kurven deutlich stärker als man das inzwischen von der deutschen Premiumkonkurrenz gewohnt ist.

Daraus könnte man jetzt folgern, dass der Genesis völlig in sich zusammenbricht, wenn man ihn mal etwas beherzter in die Ecken jagt, aber das passiert glücklicherweise nicht. Trotz der starken Aufbaubewegungen hält er stoisch die Spur, krallt er sich überraschend renitent in den Asphalt und zieht er sich sehr neutral und sicher aus der Affäre.

Einen weiteren Pluspunkt gibt es für die Fahrhilfen. Der adaptive Tempomat und die Spurführung agieren sehr stimmig und obendrein absolut sanft und elegant. Die Systeme verfügen über eine KI-Komponente. Selbst wenn sie abgeschaltet sind, überwachen sie die eigenen Lenk- und Geschwindigkeitskorrekturen und versuchen diese bei der nächsten Aktivierung so gut wie möglich zu imitieren.

Leider leistet sich das Chassis bei schlechteren Straßen, Schlaglöchern und kurzen Stößen einen fetten Lapsus, der in dieser Klasse eigentlich unentschuldbar ist. Umso mehr, wenn man überlegt, dass der GV80 auf einer neu entwickelten Plattform steht.

Beschriebene Straßenzustände bringen das große SUV nämlich völlig aus der Fassung. Plötzliche Unebenheiten schlagen laut und kräftig in den Innenraum durch, das Auto schüttelt sich, die Karosserie wird unruhig und manchmal muss man sogar Lenkkorrekturen durchführen. Vom Kamerasystem, das die Straße scannt, um die Dämpfer vorzuwarnen, ist in diesen Momenten aber mal überhaupt nichts zu spüren. Ein mehr als ärgerlicher Fehler, wenn man bedenkt, wie gut das Auto sich in allen anderen Belangen schlägt.

Wie ist er innen?

Ich hatte es ja eingangs bereits erwähnt, aber in diesem Fall sage ich es gerne nochmal: Das Interieur des GV80 ist die helle (im wahrsten Sinne) Freude. Materialgüte und Verarbeitung auch im Detail sind aller Ehren wert.

Das Gestühl in Reihe eins ist auch auf längeren Strecken überaus bequem. Besonders komfortabel: Die weichen Kopfstützen. Im Fond herrschen Licht und Schatten. Die Rückbank glänzt mit elektrischer Verstellung in der Länge wie in der Neigung (ein bisschen Lümmeln und Liegen ist ja auch mal ganz schön), außerdem lässt sich der Beifahrersitz von der Rückbank aus nach vorne befehligen. Ein Segen für gestresste Rückbänkler mit langen Haxen, ein Fluch für Eltern mit zornigem Nachwuchs.

Die Beinfreiheit in der zweiten Reihe lässt für ein Gefährt dieser Größe allerdings zu wünschen übrig. Zum Luxus-Anspruch hätte ein Platzangebot gepasst, das besser ist als das eines X5.

Die Displays für Instrumente und Infotainment haben eine hervorragende Auflösung, der mittige 14,5-Zoll-Screen überzeugt darüber hinaus mit schnellen Reaktionszeiten. Die Bedienung geht alles in allem in Ordnung. Da gibt es sicher weitaus schlechtere Lösungen. Besonders die Klimasteuerung mit einer Mischung aus Display und klassischen Drehknöpfen überzeugt.

Wer das Infotainmentsystem nicht betouchen oder bequatschen will, kann auch mit einem Drehrädchen in der Mittelkonsole hantieren, auf dessen Oberfläche auch geschrieben werden darf. Grundsätzlich eine sehr gute Idee, aber aus irgendeinem Grund (will man sich einfach nur irgendwie abgrenzen?) hat man das Teil so weit versenkt, dass man es bedienen muss, wie eine gute alte Telefon-Wählscheibe. Und die hat aus gutem Grund vor Jahrzehnten das Zeitliche gesegnet.

Ich bleibe trotzdem dabei: Der Genesis GV80 verfügt über ein herausragendes Interieur, das in puncto Technologie, Anmutung und Ergonomie nichts und niemanden zu fürchten braucht.

Fazit: 7,5/10

Extrem wertiges Design, herausragender Innenraum, State-of-the-Art-Technologien und ein sehr komfortbetontes Wesen zum mehr als kompetitiven Preis. So könnte das was werden mit Genesis. Einzig die schwache Performance bei kurzen Stößen bleibt nach dem Test des X5-Q7-GLE-Konkurrenten in schlechter Erinnerung.

Das Problem dürfte sein, dass Genesis sich mit seinem Rundum-Sorglos-Paket samt persönlichem Assistenten hauptsächlich an Privatkunden richtet. Auch das Fehlen eines Plug-in-Hybrids dürfte es nahezu unmöglich machen, in die Firmen-Pools und damit auch zu größeren Stückzahlen zu kommen.

Verdient hätte es der Dicke in jedem Fall. Eine angenehm unsportliche und feudale Alternative im Premium-SUV-Segment, zu dem sich dieser koreanische Neuzugang nach dieser Performance auf jeden Fall hinzuzählen darf.


Genesis G70 Shooting Brake: Europa-Premiere in Goodwood

Das Festival of Speed bietet die Kulisse für den besonderen Kombi

Delta-Variante hin oder her: Genesis wird auf dem britischen Goodwood Festival of Speed 2021 vom 8. bis zum 11. Juli erstmalig den neuen G70 Shooting Brake in Aktion zeigen. Zusätzlich feiert der Genesis X Concept, ein leistungsstarkes GT-Coupé mit Elektroantrieb, seine Europa-Premiere auf dem legendären britischen Motorsportfestival.

Der mit Spannung erwartete G70 Shooting Brake wird von Dominique Boesch, Managing Director für Genesis Motor Europe, gemeinsam mit dem Duke of Richmond auf dem Genesis-Stand enthüllt.

Der koreanische Premiumhersteller nimmt zum ersten Mal am Goodwood Festival teil. Für die Besucher ergibt sich somit die Gelegenheit, die gesamte europäische Modellpalette sowohl auf dem Genesis-Messestand des als auch beim berühmt-berüchtigten Hillclimb-Rennen kennenzulernen.

Genesis-Fans können sich ganz besonders auf das berühmte Bergrennen in Goodwood freuen: Der frisch vom Band gerollte GV80 SUV, die G80 Limousine sowie der GV70 SUV und die G70 Limousine treten hier gemeinsam mit dem G70 Shooting Brake an - im ersten Herstellerkonvoi dieser Art.

Der G70 Shooting Brake, das fünfte Fahrzeug in der wachsenden Genesis Modellpalette für Europa, verkörpert nicht nur die preisgekrönte Designphilosophie des Unternehmens, sondern lehnt sich mit seinem ikonischen Design bewusst an der geschichtsträchtigen Shooting Brake-Tradition an.

Der Genesis X, ein GT-Konzeptauto mit Elektroantrieb, ist auf dem Festival of Speed erstmalig in Europa zu sehen. Der Gran Turismo war bereits Anfang des Jahres bei einem spektakulären US-Auftritt in Los Angeles der Weltöffentlichkeit präsentiert worden. Mit seinem markentypischen Zwei-Linien-Design und ultramoderneren Technologie-Features versinnbildlicht der Genesis X eine futuristische Vision von nachhaltigem Luxus.

Am 4. Mai gab Genesis offiziell seine Pläne für den europäischen Markt bekannt: Noch in diesem Jahr soll mit dem Vertrieb an europäische Kunden begonnen werden, zunächst in Deutschland, Großbritannien und der Schweiz.

Die G80 Luxuslimousine und der GV80 SUV können ab diesem Sommer bestellt werden; die G70 Sportlimousine und der GV70 SUV folgen in Kürze. Auch eine Elektroversion des G80 wird bald erhältlich sein, als eines von insgesamt drei EV-Modellen, die Genesis für das laufende Jahr angekündigt hat.


Genesis in: IAA 2021: Die Herbst-Neuheiten in der Vorschau

Das erwartet uns, sofern die Automesse in München stattfinden wird
Vom 7. bis zum 12. September 2021 soll die internationale Automobil-Ausstellung IAA erstmals in München stattfinden. Durch Corona gibt es zwar noch keine hundertprozentige Garantie dafür, doch bislang stehen die Zeichen gut.Was werden die Autohersteller dort an Neuheiten präsentieren? Wirklich fest steht dahingehend noch nichts, auch bleibt offen, welche Marken sich überhaupt auf der Messe präsentieren werden. So hat etwa Volkswagen seinen Marken Seat und Skoda die Teilnahme freigestellt, auch viele ausländische Firmen überlegen noch.Dennoch haben wir uns bereits Gedanken gemacht, welche automobilen Neuheiten in Richtung Herbst 2021 auf der Bildfläche erscheinen könnten. Einige Modelle wie der Opel Astra L werden komplett neu sein, andere Highlights wie der BMW iX sind zwar schon bekannt, feiern in München aber ihre große Messepremiere.Gewiss: Vieles ist in diesen Zeiten ein Blick in die Kristallkugel ohne Gewähr. Aber es gibt einige spannende Neuheiten, auf die wir uns freuen können. Klicken Sie sich durch!

Genesis G80 und GV80: 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest

Die koreanische Nobelmarke ist für den Marktstart in Europa gerüstet

Genesis setzt bei seinem Europa-Start auf große Zahlen. Mehr als fünf Jahre nach der Markteinführung in den USA und Südkorea wird Hyundais Premiummarke in diesem Sommer endlich mit dem Verkauf seiner Luxusfahrzeuge in Deutschland und Co. beginnen und will es mit den Bestsellern des Segments aufnehmen. Wer gegen die Besten antreten will, muss wie die Besten sein.

Ein wichtiger Schritt, um Kunden im Premiumsegment von einem Wechsel zu einer anderen Marke zu überzeugen, sind exzellente Werte bei der Sicherheit. Im letzten Testzyklus von Euro NCAP hatte Genesis zwei Modelle, die eine Fünf-Sterne-Bewertung erhielten, und im Anhang zu diesem Artikel finden Sie deren Crashtest-Videos. Um es kurz zu machen: Mit dem G80 und GV80 sind Sie in Europa sehr sicher unterwegs.

Angefangen bei der großen Limousine, deren Fünf-Sterne-Bewertung sowohl für die 2,5-Liter-Benzin- als auch für die 2,2-Liter-Dieselversion gilt. Laut der Sicherheitsorganisation erhält der G80 die volle Punktzahl für den Insassenschutz bei Kindern und bietet eine vollständige Palette an Fahrerassistenzsystemen. Darüber hinaus erhält er die volle Punktzahl für den Seitenaufprallschutz sowie fünf Sterne für den Fußgängerschutz dank seiner aktiven Motorhaube.

Der GV80 wiederum schneidet beim Seitenaufprallschutz etwas besser ab, da er serienmäßig mit Kopf-, Brust- und Mittelairbags ausgestattet ist. In puncto Fußgängerschutz liegt er knapp hinter seinem Limousinen-Pendant zurück, erhält aber immer noch eine Fünf-Sterne-Bewertung von Euro NCAP.

Der G80 und der GV80 sind die ersten beiden Modelle der Marke, die ab diesem Sommer über die sogenannten "Genesis Studios" in London, München und Zürich in die europäischen Showrooms kommen werden. Der Vertrieb erfolgt aber größtenteils online.

Noch vor Jahresende wird Genesis auch den G70 und GV70 sowie den kürzlich vorgestellten G70 Shooting Brake als Alternative zu den etablierten Premium-Kombis auf dem Kontinent einführen. Nicht zuletzt plant die Marke auch den Verkauf des elektrischen G80 in Europa.


Die Polizei in Dubai gönnt sich einen Genesis GV80

Sonst sind die Wüsten-Cops für ihre Supersportwagen bekannt

Bei einer gewöhnlichen Polizeibehörde würde ein so protziges Fahrzeug wie ein Genesis GV80 auffallen. Doch in Dubai gibt es keine gewöhnliche Polizeibehörde. In der Supercar-Hauptstadt der Welt läuft die Polizeiarbeit ein wenig anders. Deshalb sticht dieser Luxus-SUV hervor, aber nicht aus den Gründen, die man erwarten würde. Eigentlich ist er an diesem Ort fast schon ein wenig zahm.

Nichtsdestotrotz ist der GV80 das neueste Streifenfahrzeug, das zur Flotte des "Dubai Police General Command" gehört. Eine Ankündigung von Genesis enthält das Foto oben und zwei weitere unten, die den markanten SUV im passenden weiß-grünen Outfit zeigen, wie wir es von anderen Polizeifahrzeugen in Dubai kennen.

Darunter befinden sich auch so exotische Fahrzeuge wie ein Lamborghini Aventador, ein Porsche 918 Spyder und sogar ein Bugatti Veyron. Ein Tesla Cybertruck ist ebenfalls in Arbeit, sobald er verfügbar ist, denn hey, man muss ja auch ein bisschen Abwechslung haben, oder?

"Wir sind stolz darauf, mit der Polizei von Dubai bei verschiedenen Initiativen zusammenzuarbeiten, die darauf abzielen, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit in allen Teilen der Gesellschaft zu verbreiten", sagte Suliman Al-Zaben, Direktor von Genesis UAE. "Wir hoffen, dass der Genesis GV80 dazu beiträgt, die Arbeit der Polizei von Dubai zu erleichtern und der Öffentlichkeit verschiedene Dienstleistungen anzubieten."

Aus der Ankündigung geht nicht hervor, was der GV80 unter der Haube hat. Es könnte ein turbogeladener 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner sein, der 304 PS leistet, oder ein 3,5-Liter-V6-Biturbo mit 375 PS. Aufgrund der anderen Fahrzeuge in dieser Polizeiflotte vermuten wir, dass es sich um den letzteren handelt, Allradantrieb inklusive.

Nach Europa kommt das SUV stets mit Allrad, fünf oder sieben Sitzen sowie 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Diesel (278 PS) oder dem bereits erwähnten 2,5-Liter-Turbobenziner (304 PS). Die Preise beginnen beim GV80 mit Diesel, fünf Sitzen ab 63.400 Euro für die "Premium Line".

Dubais Polizei ist nicht die einzige offizielle Einrichtung, die sich über interessante Dienstfahrzeuge freut. Im Jahr 2019 hat der Rettungsdienst der Stadt sowohl eine C7 Chevrolet Corvette Z06 als auch einen Nissan GT-R übernommen.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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