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Unsere VW T7 Multivan Meldungen

VW T7 Multivan in: delta4x4 verpasst dem neuen VW T7 Multivan eine wilde Optik

delta4x4 verpasst dem neuen VW T7 Multivan eine wilde Optik

Breiter, höher, geländegängiger ...
Der neue Bulli wurde gerade erst vorgestellt und schon legt der Tuner delta4x4 den T7 Multivan höher, macht ihn breiter und geländegängiger.
VW T7 Multivan 1.4 eHybrid (2021) im Test

VW T7 Multivan (2021) im Test: Der Sharan unter den Bullis

Sind die Benziner und der Plug-in-Hybrid wirklich eine gute Wahl oder sollte man auf den Diesel warten?
VW hat das Nutzfahrzeug erstmalig auf die MQB-Plattform gestellt. Gut für Antriebe, Assistenz und digitale Features und Synergien. Und für die Bulli-Gene? Test!
VW T7 Multivan in: VW T7 Multivan (2021): Debüt mit Hybrid und vorerst ohne Diesel

VW T7 Multivan (2021): Debüt mit Hybrid und vorerst ohne Diesel

Da ist er also endlich ...
VW Nutzfahrzeuge feiert die Weltpremiere des neuen T7 Multivan. Benziner und Plug-in-Hybrid kommen sofort, ein Diesel folgt erst im kommenden Jahr.
VW T7 Multivan

VW T7 Multivan in: IAA 2021: Die Herbst-Neuheiten in der Vorschau

Das erwartet uns, sofern die Automesse in München stattfinden wird
Im September 2021 findet die Automesse IAA zum ersten Mal in München. Was werden die Hersteller dort präsentieren? Wir wagen einen ersten Ausblick.
VW T7 (2021) Designskizze

VW T7 (2021): Neuer Multivan kommt erstmals mit Plug-In-Hybrid

Offenbar handelt es sich um den 204-PS-Antrieb aus dem Golf eHybrid
VW Nutzfahrzeuge gibt weitere Details zu den Antrieben des neuen T7 bekannt. Als Premiere gibt es einen Plug-in-Hybrid aus dem Golf.
VW T7 Multivan Teaser

VW T7 Multivan (2021) bekommt neuen Multifunktionstisch

Eine weitere Designskizze teasert vor der Premiere ein weiteres Multivan-Feature ...
Die neue Generation des Multivan wird mit einem neuen Tischsystem auf den Markt kommen. Es dient auch als Mittelkonsole. Ein Teaser gibt erste Einblicke.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

VW T7 Multivan Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

delta4x4 verpasst dem neuen VW T7 Multivan eine wilde Optik

Breiter, höher, geländegängiger ...

Der neue VW T7 Multivan wurde erst vor Kurzem vorgestellt. Alle Details zu der Neuauflage auf MQB-Basis finden Sie hier. Und auch eine erste Testfahrt konnten wir mit dem Bus - den es fortan auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb gibt - schon unternehmen. Flexibel, praktisch und komfortabel ist der T7 Multivan dabei schon serienmäßig. Was fehlt? Abenteuer! Genau hier will in Zukunft delta4x4 Abhilfe schaffen.

Wenn es nach dem Offroad-Tuner geht, soll das Kultfahrzeug von VW (den Bulli gibt es eben schon seit 70 Jahren) eben nicht nur für Familien, Transportaufgaben oder als Shuttlefahrzeug herhalten, sondern auch als robustes Overland-Mobil. Und das obwohl wir auf ein T7-Allrad-Modell (dann als PHEV mit elektrischer Hinterachse) noch ein wenig warten müssen. Der Multivan, den Sie auf den folgenden Bildern begutachten können, baut demnach erst einmal auf einer frontgetriebenen Basis auf ...

Um trotzdem den gewissen Abenteuer-Charakter zu erreichen, entwickelt delta4x4 für diese jüngste Bulli-Generation einen Fahrwerkssatz mit speziell abgestimmten Bilstein-Stoßdämpfern und Eibach-Federn für die Vorder- und Hinterachse. So kann die Karosserie um zirka 40 Millimeter angehoben werden.

Unter den neuen Radhaus-Verbreiterungen im Retro-Style werden dann Räder von 17 bis 22 Zoll Platz finden. So gerüstet, passt auch der Loder AT#1 des "vermutlich kleinsten Reifenherstellers der Welt" perfekt in die Radhäuser - und zwar im Format 255/55R18. Laut Tuner "die Idealbereifung für alle Einsätze abseits der Straße".

Doch auch die Emotionen soll der geplante Tuningsatz bedienen. So entwickelt delta4x4 für den VW T7 Multivan einen Frontbügel nach den Personenschutzrichtlinien der EG sowie eine Sport-Auspuffanlage, die dem Bulli einen sonoreren Sound verleiht und gleichzeitig den Gasdurchsatz des Endschalldämpfers optimiert. Für die optische Abrundung und eine optimale Sicht bei Dunkelheit sorgen letztendlich noch Hochleistungsscheinwerfer von PIAA an Frontbügel und dem Dachträger.

Apropos Dachträger: Und da man auf großer Tour nie genügend Staumöglichkeiten zur Verfügung haben kann, hat delta4x4 dieses neue System in sein Programm aufgenommen, das in seiner Solidität und Funktionalität einzigartig sein soll. Preise für die geplanten Umbauten nennt man noch nicht. Ein T7 Multivan für die Basis kostet aber mindestens 44.839 Euro. Dann mit 1,5-Liter-Vierzylinder-TSI und 136 PS sowie 220 Nm Drehmoment unter der Haube.


VW T7 Multivan (2021) im Test: Der Sharan unter den Bullis

Sind die Benziner und der Plug-in-Hybrid wirklich eine gute Wahl oder sollte man auf den Diesel warten?

Die Zukunft in der Bulli-Welt wird komplizierter. VW Nutzfahrzeuge positioniert den neuen Multivan ab sofort als Fahrzeug für den privaten Verwendungszweck. Aufgrund der Skalierbarkeit sowie Synergie-Effekten greift man auf viele Teile aus dem Modularen Querbaukasten (MQB) zurück.

Auf der anderen Seite bleiben die Modelle um Caravelle, Transporter und Pritsche auf T6.1-Basis vorerst erhalten. Und zwar bis man in Hannover dann in diesem Geschäftsbereich gemeinsame Sache mit Ford macht.

Aber auch der California und das Modell mit Diesel plus Allradantrieb bleiben erst einmal auf Basis der alten Nutzfahrzeug-Plattform stehen. Hier werden Änderungen erwartet, sobald 2024 eine elektrische Hinterachse in die MQB-Abwandlung in Bus-Form entwickelt wurde. Und dann wäre da ja noch das lange erwartete E-Modell im Bus-Universum - der ID. Buzz auf der MEB-Plattform. Er soll 2022 vorgestellt werden und das Modellportfolio zusätzlich ergänzen.

In Zukunft wird es also nicht mehr nur noch eine Baureihe geben, die sich einfach T7 schimpft, sondern gleich drei völlig unterschiedliche Bullis. Oder wie der Volkswagen-Konzern es zu sagen pflegt: "Für jeden den Richtigen." Wir konnten nun vor der Markteinführung des neuen Multivan in KW 46/2021 (ab dem 15.11.) schon eine erste Probefahrt mit dem MQB-Angehörigen des neuen Triumvirats unternehmen. Ob das Modell, das vorerst nur mit zwei Benzinern und einem PHEV-Antrieb kommt, überzeugen kann? Test!

Benzin und Bus? Funktioniert ...

Starten wir deshalb gleich mit der wichtigsten Frage, die wohl allen Bulli-Fans unter den Nägeln brennt: Ein Bus (vorerst) ohne Diesel? Kann das funktionieren? Die Antwort darauf lautet: Ja, kann es. Allerdings nur bis zu dem Punkt, an dem ein Anhänger ins Spiel kommt oder die maximale Zuladung ausgereizt werden soll.

Dann könnte das Drehmoment von 220 bzw. 320 Nm etwas spärlich werden. Und gerade der kleine Motor realisiert lediglich eine Anhängelast von 1,6 Tonnen mit dem Multivan. Da wird manch einer seinen alten Wohnwagen stehen lassen müssen ...

Trotzdem ... und ja ... es klingt auch für uns komisch: Wir müssen zugeben, dass wir jeweils mit der Einstellung losgefahren sind, dass die Ottomotoren (1,5-Liter-Vierzylinder mit 136 PS und 2,0-Liter-Vierzylinder mit 204 PS) bei den Testfahrten für eine große Enttäuschung sorgen werden.

Wir wurden eines besseren belehrt. Sogar das kleine Derivat wirkt nur im äußersten Notfall sowohl in Sachen Vortrieb oder Durchzug überfordert und quittiert diesen Umstand mit einem angestrengten Jaulen. Mit dem großen Benziner sind diese minimalen Kritikpunkte nicht mehr gegeben.

Beide Motoren werden nur in Verbindung mit einem Siebengang-DSG angeboten, dass seine Arbeit VW-typisch ohne Beanstandung erledigt. Allerdings etwas komfortabler und gemächlicher ausgelegt als in den Pkw-Modellen des Herstellers. Der ausgewogene Frontantrieb des Multivan sei ebenfalls erwähnt.

Der Verbrauchsunterschied zwischen den Vierzylindern liegt bei etwa einem Liter auf 100 km. Während wir unsere Testrunde mit 136 PS mit durchschnittlich 7,9 Litern absolvieren konnten, benötigte die 204-PS-Maschine rund 9 Liter.

Durch den MQB-Einsatz konnte im Multivan aber auch ein PHEV-Antriebsstrang realisiert werden. Die Fakten: Er besteht aus einem 1,4-Liter-Vierzylinder mit 110 kW, einem 85 kW starken E-Motor und einem Sechsgang-DSG. Das System treibt exklusiv die Vorderräder an, ein Lithium-Ionen-Akku mit 10,4 kWh (netto) ermöglicht laut WLTP-Zyklus eine E-Reichweite von 50 km (realistisch sind eher 30 km), die Systemleistung liegt kurzzeitig bei 218 PS und das maximale Drehmoment gibt der Hersteller mit 350 Nm an. Klingt potent. Aber bei der Anhängelast ist wieder bei 1,6 Tonnen Schluss. Schade.

Guter Kompromiss zwischen Leistung und Verbrauch

Dafür kann der sogenannte eHybrid aber mit der bislang besten Relation zwischen Leistung und Verbrauch punkten. Man kann den Akku zwar in 5 Stunden an einer 220-Volt-Haushaltssteckdose laden, wir starteten aber mit leerem Stromspeicher. Gerade auf der Langstrecke ist dieses Szenario nämlich irgendwie realistischer.

Trotzdem konnten wir einen Benzinverbrauch von 7,5 Litern je 100 km einfahren. Die ebenfalls angegebenen 5,5 kWh/100 km stammen aus der rekuperativen Energiegewinnung oder wenn der Verbrenner als Stromerzeuger im Hybrid-Modus herhalten musste. Wenn die Akkus voll wären ließe sich übrigens bis zu 140 km/h elektrisch fahren.

Einen großen Schritt weg aus der Nfz-Region macht auch das Fahrwerk. Durch Schräglenker hinten, größer dimensionierte Gummilager und eine Gewichtsersparnis von 45 kg durch den Einsatz von Aluminium sowie in Verbindung mit der 8 kg leichteren Karosserie, die gleichzeitig auch noch 50 Prozent in der Torsionssteifigkeit verbessert wurde, wird aus dem People-Mover auf der Straße ein größerer und schwererer VW Sharan (mindestens 2,1 Tonnen) in VW-Bus-Optik. Ganz so leichtfüßig-agil wie ein Pkw fährt der neue Multivan also immer noch nicht, echtes Transporter-Flair kommt aber nicht mehr auf.

Assistenz, Anmutung, Aufbau

Zu diesen subjektiven Empfindungen tragen aber nicht nur das bessere Einlenkverhalten und die stark verringerte Wankneigung bei. Der MQB macht auch das Cockpit und alle verbauten Systeme für Assistenz und Infotainment so modern wie nie. So können im Zuge des Multivan auch endlich Begriffe wie beispielsweise IQ.Drive fallen.

Mit diesem Ausdruck fasst VW die Bündelung sämtlicher Assistenzsysteme zusammen und neben sicherheitsrelevanten Helferlein kann der Bus jetzt auch mit dem sogenannten Travel Assist ausgestattet werden, der unter Supervision der Fahrer:innen wirklich gut alle fahrrelevanten Aufgaben übernimmt.

Schön aussehen tut das Cockpit ebenfalls. Das digitale Kombiinstrument hinterm Lenkrad ist dazu serienmäßig und wenn man sich erst einmal an die Bedienung des 10-Zoll-Touchscreens in der Mittelkonsole sowie die umliegenden Knöpfen gewöhnt hat und den einen oder anderen Shortcut (z.B. zur Sitzheizung via Druck auf beide Temperaturregler) gelernt hat, macht das Layout aller Funktionen durchaus Sinn.

Abzüge gibt's für den MQB-Bus trotzdem. Bei der Verarbeitung im Detail und der Materialwahl. Über beides lässt sich aber sicherlich streiten. Wir finden den Einsatz von Hartplastik an vielen Stellen hier nämlich weniger problematisch wie beim neuen ID.4.

Auf zu den Kernkompetenzen

Die Kernkompetenzen des Multivan sollen neben dem hinzugewonnenen Pkw-Komfort in der neuen Generation noch immer die Funktionalität und das Platzangebot sein. Kommen wir also zu den allgemein gültigen Zahlen und Fakten der Baureihe: Im Vergleich zum Vorgänger ist die Neuauflage um acht Zentimeter flacher geworden.

Sie misst jetzt 1,9 Meter in der Höhe. Gut für Parkhäuser. Vermeintlich schlecht für den Innenraum. Weil VWN die Ausströmer der Lüftung der hinteren Sitzreihen aber an die Seite des Daches verlegt hat und auf Wunsch auch ein Panorama-Glasdach verbaut, können in diesem Fall sogar zwei Zentimeter mehr an Höhe gewonnen werden.

Die Länge beträgt 4,98 Meter. Als L2 gegen 1.862 Euro Aufpreis sind es 20 Zentimeter hinterer Überhang mehr. Über 4.000 Liter passen so maximal in den neuen Multivan. In der kurzen L1-Variante sind es ohne Sitze im hinteren Abteil immerhin 3.672 Liter. Aber so als puristischer Zweisitzer wird der Bus für den Privathaushalt wohl selten bewegt und deshalb lassen sich bis zu fünf weitere Sessel sowie ein neuer Multifunktionstisch auf den durchgängigen Schienen positionieren, nach Belieben verschieben sowie ein- und ausbauen.

Letztere Aufgabe gelingt übrigens ziemlich leicht, denn die schmalen Einzelsitze (eine richtige Rückbank gibt es ab sofort nicht mehr im Multivan-Programm) sind 25 Prozent leichter geworden und wiegen jetzt pro Stück weniger als ein 30 kg Sack Haftputz.

Außerdem lassen sich die Schienen gegen Aufpreis elektrifizieren. So kann über Stromabnehmern in den Sitzen auch auf den hinteren Reihen eine Plug-and-Play-Heizung eingebaut werden. Ziemlich komfortabel. Und variabel ebenfalls.

Vom Design und den Preisen ...

Wenn Ihnen jetzt noch das Design zusagt, das aus einer Mischung von Bulli-Zitaten, Fußgängerschutz-Vorgaben und Aerodynamik-Notwendigkeiten zusammengesetzt ist, sollten wir über den Preis reden ...

Mindestens 44.839 Euro wollen investiert werden. Für das Basismodell mit 136-PS-Benziner. 49.932 Euro sind dann schon für das 2,0-Liter-Aggregat nötig und wenn Sie den eHybrid wünschen, sollten Sie mit mindestens 57.174 Euro rechnen.

Aber die 43-seitige Preisliste kann noch mehr. Viel mehr. Und so lässt sich neben den höheren Ausstattungslinien "Life" und "Style" auch noch das Launch-Modell namens "Energetic" ordern, dass preislich auf "Style"-Niveau liegt und den PHEV schon mal knapp 67.800 Euro teuer macht.

Ist das jetzt volle Hütte? Fehlanzeige! Es gibt noch viele Punkte, die sich VW selbst in der höchsten Ausstattungslinie immer noch extra bezahlen lässt. Beispiele wären das Head-up-Display (1.244 Euro), die AGR-Komfort-Sitze vorne (2.844 Euro), der bereits erwähnte Travel Assist (1.232 Euro), das Navigationssystem "Discover Pro" (660 Euro), die elektrischen Schiebetüren (1.297 Euro), das adaptive Fahrwerk (1.357 Euro) oder auch Selbstverständlichkeiten wie die vordere Sitzheizung (470 Euro) sowie ein Multifunktions-Lederlenkrad mit Heizung (154 Euro). 90.000 Euro für einen Multivan? Möglich!

Fazit: 7,5 von 10 Punkten

Wenn der VW Sharan stirbt, ist der neue T7 Multivan in Sachen Fahrverhalten sicher ein guter Nachfolger für den Van. Die Benziner und der PHEV-Antrieb passen überraschend gut zu dem großen Fahrzeug und solange Sie nichts ziehen müssen, muss man auch nicht unbedingt auf den 150 PS starken Diesel im kommenden Jahr warten.

Die umfangreiche sowie moderne Ausstattung, die der MQB möglich macht, tun dem Multivan ebenfalls gut. Der Preis ist allerdings eine Hausnummer und wenn Sie diesen nicht zahlen, auf den neuesten Komfort-Schnickschnack verzichten und authentischeres Nfz-Bulli-Feeling haben möchten, dann gibt es ja immer noch den T6.1 Caravelle.


VW T7 Multivan (2021): Debüt mit Hybrid und vorerst ohne Diesel

Da ist er also endlich ...

Die nächste Generation der VW-T-Baureihe - der T7 - ist schon seit Jahren in der Entwicklung. Und nachdem in den letzten Wochen die Erlkönigbilder bereits durch offizielle Teaser des Herstellers abgelöst wurden, hat das Warten nun ein Ende.

Denn der bei Bauunternehmern bis hin zum abenteuerlustigen Camper gleichermaßen beliebte Allzweck-Bus ist nun offiziell vorgestellt worden. Also ... zumindest in Form des Multivan. Der Transporter steht noch in den Startlöchern, aber jetzt heißt es erst einmal "Hallo" zum VW T7 Multivan.

Die wohl größte Neuigkeit für die nächste Generation des Transporters ist der Antrieb. Zum ersten Mal erhält der Multivan einen Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang. Er heißt eHybrid und kombiniert einen 1,4-Liter-TSI-Motor mit einem 85-kW-Elektromotor zu einer Gesamtleistung von 218 PS.

Eine 13-kWh-Lithium-Ionen-Batterie ist tief unten im Fahrzeug angebracht, der Ladeanschluss befindet sich an der rechten Seite. VW macht noch keine Angaben zu Geschwindigkeit und Reichweite im reinen Elektrobetrieb, gibt aber an, dass der Multivan für kurze Fahrten in der Stadt geeignet ist. Der Antrieb des eHybrid erfolgt ausschließlich über ein Sechsgang-DSG-Getriebe.

Die Leistung des PHEV-Antriebs im neuen VW Bus ist - wie wir finden - recht interessant. Schließlich kommt das eHybrid-System im Konzern nicht zum ersten Mal zu Einsatz. Im VW Tiguan leistet der Antrieb 245 PS. Genau wie im Golf GTE. Der Golf eHybrid kommt dann auf nur 204 PS. Der Passat GTE teilt sich komischerweise aber wieder die Leistungsdaten mit dem neuen Multivan. Dort stehen dann auch noch 400 Newtonmeter auf dem Datenblatt und die EV-Reichweite liegt mit dem identischen Akku bei 66 bis 70 Kilometer.

Weiter im Text: Sollte der Teilzeit-Stromer nicht das Richtige für Sie sein, bietet VW weiterhin reine Verbrenner an. Zur Markteinführung hat man die Wahl zwischen einem aufgeladenen 1,5-Liter-TSI-Motor mit 136 PS und einem stärkeren 2,0-Liter-TSI-Motor mit Turboaufladung und 204 PS. Ein Diesel fehlt zur Markteinführung. Er soll erst im nächsten Jahr folgen. Mit vier Zylindern und 150 PS. Unabhängig von der Motorisierung und wann diese kommt, ist ein Siebengang-DSG das einzige Getriebe, das für die Verbrenner zur Verfügung steht.

Natürlich geht es beim Multivan darum, vielseitig einsetzbar zu sein. In dieser Hinsicht enttäuscht der T7 nicht. Er ist insgesamt etwas größer als sein Vorgänger und bietet in der verlängerten Version einen Kofferraum von bis zu 4.053 Litern. Das neue Sitzsystem ist modular und mit verstellbaren sowie - laut Hersteller - leicht herausnehmbaren Einzelsitzen im Fond ausgestattet.

Sie sind Teil eines neuen Interieurs, das "Lounge-Charakter" haben soll. Die Sitze der zweiten Reihe können um 180 Grad gedreht werden, um eine Konferenzanordnung zu bilden. Ein Multifunktionstisch ist ebenfalls modular aufgebaut und lässt sich nach vorne und hinten verschieben. Wo immer er gebraucht wird.

Im Dachbereich werden sich die Passagiere über ein optionales Panorama-Glasdach freuen, während Fahrer und Beifahrer eine digitale Standardausstattung zu schätzen wissen. Neben einem 10,25 Zoll großen digitalen Instrumentendisplay gibt es einen 10 Zoll großen Infotainment-Touchscreen in der Mitte, und als ob das nicht schon genug wäre, bekommt der Fahrer auch noch ein Head-up-Display - eine Premiere für ein Produkt von Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Das Kabinenlayout ist minimalistisch gehalten, doch darunter steckt jede Menge Technik. Das serienmäßige Infotainment-Paket von VW heißt "Ready 2 Discover" und beinhaltet "We Connect free", das unter anderem eine Pannenhilfe bietet und den Fahrzeugstatus aufs Smartphone übermittelt. "We Connect Plus" ist für drei Jahre kostenlos erhältlich und beinhaltet alle möglichen vernetzten Dienste wie Navigation, Echtzeit-Verkehrsmeldungen und mehr. Das High-End-Soundsystem von Harmon Kardon bringt 14 Lautsprecher und 840 Watt in den Multivan, und natürlich finden Sie überall im Innenraum Ladeanschlüsse für verschiedene mobile Geräte.

VW legt großen Wert darauf, den neuen Multivan mit Fahrerassistenz- und Sicherheitstechnologien auszustatten. Laut Hersteller stehen nicht weniger als 34 verschiedene Systeme für Sicherheit, Komfort und Assistenz zur Verfügung, wobei Grundfunktionen wie automatische Notbremsung und Spurhalteassistent zur Serienausstattung gehören.

Car2X ist ein Kommunikationssystem, das den Multivan mit anderen Fahrzeugen und der technischen Infrastruktur "sprechen" lässt und so die FahrerInnen über mögliche Gefahren in der Umgebung informiert. Das teilautonome Fahren wird im Multivan durch das VW-System "IQ.Drive" unterstützt, das einen vorausschauenden Tempomat und einen Spurhalteassistenten bietet.

Weitere Informationen wie zur Markteinführung, den detaillierten technischen Daten oder den Preisen verkündet der Hersteller noch nicht. Wir sollen wohl erst einmal die aktuellen Infos sowie die neue Optik mit den präsenten LED-Scheinwerfern verdauen, bevor wir mit weiteren Happen versorgt werden.


VW T7 Multivan in: IAA 2021: Die Herbst-Neuheiten in der Vorschau

Das erwartet uns, sofern die Automesse in München stattfinden wird
Vom 7. bis zum 12. September 2021 soll die internationale Automobil-Ausstellung IAA erstmals in München stattfinden. Durch Corona gibt es zwar noch keine hundertprozentige Garantie dafür, doch bislang stehen die Zeichen gut.Was werden die Autohersteller dort an Neuheiten präsentieren? Wirklich fest steht dahingehend noch nichts, auch bleibt offen, welche Marken sich überhaupt auf der Messe präsentieren werden. So hat etwa Volkswagen seinen Marken Seat und Skoda die Teilnahme freigestellt, auch viele ausländische Firmen überlegen noch.Dennoch haben wir uns bereits Gedanken gemacht, welche automobilen Neuheiten in Richtung Herbst 2021 auf der Bildfläche erscheinen könnten. Einige Modelle wie der Opel Astra L werden komplett neu sein, andere Highlights wie der BMW iX sind zwar schon bekannt, feiern in München aber ihre große Messepremiere.Gewiss: Vieles ist in diesen Zeiten ein Blick in die Kristallkugel ohne Gewähr. Aber es gibt einige spannende Neuheiten, auf die wir uns freuen können. Klicken Sie sich durch!

VW T7 (2021): Neuer Multivan kommt erstmals mit Plug-In-Hybrid

Offenbar handelt es sich um den 204-PS-Antrieb aus dem Golf eHybrid

Darauf wartet gefühlt halb Deutschland: Im Juni 2021 wird endlich das Tuch vom neuen Volkswagen T7 Multivan gezogen. Mit diversen Teasern hat VW Nutzfahrzeuge bereits einige Details zum T7 verraten: Die Grundzüge des Designs im Stil von Caddy und Golf 8, ein neuer Multifunktionstisch, nur DSG als Getriebe.

Jetzt folgt die Ankündigung, dass es den bis zu siebensitzigen T7 Multivan auch als Plug-in-Hybrid geben wird. Ein Bild vom Heck zeigt das Kürzel eHybrid. Beim VW Golf und dessen Brüdern steht das für 204 PS Systemleistung, womit der Antrieb unterhalb des GTE rangiert. Hinsichtlich der genauen Leistung im T7 hält man sich aber noch bedeckt.

Die MQB-Plattform als technische Grundlage des T7 ermöglicht den Plug-in-Hybrid, Benziner und vor allem Diesel wird es aber auch geben. Nicht so einen rein elektrischen T7, diese Funktion übernimmt ab 2022 die Serienversion des ID.BUZZ. Für kommerzielle Nutzfahrzeuganwendungen bleibt zudem der T6.1 im Programm.

Es ist VW zufolge ein neues Multivan-Erlebnis: START-Taste drücken, Doppelkupplungsgetriebe (DSG) per Klick "by wire" auf D schalten, Fahrpedal betätigen und der frontgetriebene Van nimmt lautlos Fahrt auf. Silent Running mit System: Wann immer möglich, startet der Multivan eHybrid im "E-Mode" - also rein elektrisch und damit emissionsfrei.

Die elektrische Reichweite wird dabei so ausgelegt sein, dass die typischen Tagesdistanzen emissionsfrei zurückgelegt werden können. Bei höheren Geschwindigkeiten respektive je nach Ladestand der Batterie schaltet sich ein Turbobenziner (TSI) hinzu.

Der Leiter Design von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Albert Kirzinger, erläutert, was einen modernen Multivan ausmacht: "Souveränität in allen Lebenslagen. Auch technologisch. Sie können innerstädtisch vollelektrisch Ihren Alltag gestalten. Und auf Langstrecken die Vorzüge eines kraftvollen Hybrid nutzen."

Die Lithium-Ionen-Batterie ist im Unterboden des neuen Multivan eHybrid untergebracht. Das spart Platz und senkt gleichzeitig den Schwerpunkt des Vans. Und das wirkt sich laut VW positiv auf das Fahrverhalten aus. Extern geladen wird die Batterie des Multivan über eine Schnittstelle vorn im Kotflügel auf der rechten Seite.

Volkswagen Nutzfahrzeuge wird für den elektrisierenden Van eigene Ladekarten für das öffentliche "Stromtanken" sowie Wallboxen zum schnellen Laden daheim anbieten. Auf den Markt kommen wird der neue Multivan mit verschiedenen Antriebsversionen in der zweiten Hälfte dieses Jahres.


VW T7 Multivan (2021) bekommt neuen Multifunktionstisch

Eine weitere Designskizze teasert vor der Premiere ein weiteres Multivan-Feature ...

Aktuell beliefert uns VW quasi jede Woche mit einem neuen Teaser zum künftigen T7. Zuerst wurde verkündet, dass die siebte Generation des Bullis nur noch mit einem Doppelkupplungsgetriebe bestellbar sein wird, dann wurde anhand einer ersten Skizze das künftige Design umrissen. Jetzt geht die Teaser-Reise vor der Premiere im Juni 2021 im Innenraum weiter ...

Der Aufhänger der heutigen Meldung? Der MuFoTi! Nicht nur Fans klassischer DDR-Möbelstücke werden ihn kennen, auch Multivan-Freunde sollte dies ein Begriff sein, denn sogar vor 35 Jahren hatte der Multivan ihn schon an Bord: einen praktischen Tisch im Fond.

Seitdem gab es für jede Generation des Allrounders dieses Ausstattungsdetail. Über die Jahre wurde die Konzeption der Tische im Detail aber immer verändert. Jetzt folgt laut VW "der variabelste Tisch aller Zeiten". Fortan wird aus dem Tischsystem nämlich ein Multifunktionssystem, das zugleich als Mittelkonsole genutzt werden kann - und zwar in jeder Sitzreihe.

Im aktuellen Multivan 6.1 hat der Tisch seinen festen Platz stets im Fond. Es gibt ihn je nach Ausstattungsversion des Vans als Klapptisch oder als Multifunktionstisch. Der Tisch des nächsten Multivan kann nun dank eines neuen Schienensystems nicht nur variabel im Fond verschoben und angeordnet werden. Da die entsprechenden Schienen bis nach vorn zwischen den Fahrer- und Beifahrersitz reichen, kann er eben auch als Mittelkonsole in der ersten Sitzreihe eingesetzt werden.


"Flexibilität, nutzbare Flexibilität. Wir haben von der ersten Sitzreihe bis zur dritten Sitzreihe einen absolut flachen Boden. Stellen Sie sich vor, wir haben ein Multifunktionsgerät, das Sie überall im Raum nutzen können. Flexibilität pur mit einem genialen USP. Das ist der neue Multivan." - Albert Kirzinger, Chefdesigner

Arretiert wird er auf dem neuen Schienensystem in der Fahrzeugmitte. In der Standardposition sind die zwei herausklappbaren Tischhälften und die Höheneinstellung eingefahren. Der Tisch ist in dieser Position eine Mittelkonsole, die wie skizziert in jeder Sitzreihe angeordnet werden kann. Oben in dieser Konsole sind drei Cupholder und eine Ablage integriert. Über eine große Drücktaste kann der Tisch nach oben gefahren werden. Jetzt erschließen sich weitere Staufächer - etwa für Spielzeug und größere Getränkeflaschen. Parallel können nun zudem die zwei Tischhälften links und rechts herausgezogen und aufgeklappt werden.

Möchte man den Tisch ausbauen, wird er über zwei Griffe am Sockel ausgeklinkt. Wird nur einer dieser Griffe betätigt, lässt sich der Multifunktionstisch verschieben. Wurde der Tisch zwischen Fahrer- und Beifahrersitz als Mittelkonsole eingesetzt, kann er ganz leicht in die zweite oder dritte Sitzreihe geschoben werden, um den typischen Durchstieg nach hinten freizugeben - der gehört zur DNA des Multivan.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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