Die nächste Generation des BMW 1er soll es erstmals auch als Elektroauto geben. Der BMW i1 soll auf einer anderen Plattform basieren als die Verbrennerversionen, doch die Optik soll bei beiden Varianten ähnlich sein. Auf den Markt kommen soll die neue Generation des Kompaktwagens im Jahr 2028. Unser Rendering zeigt, wie das Modell aussehen könnte.
Die aktuelle Generation des BMW 1er mit dem Baureihenkürzel F70 ist nach BMW-Zählung bereits die vierte und wurde 2024 eingeführt. Der 4,36 Meter lange Kompaktwagen wird als reiner Benziner und Diesel sowie mit Mildhybrid-Unterstützung angeboten. Ein kompaktes Elektroauto, das es mit dem neuen Audi A2 e-tron und der geplanten elektrischen A-Klasse von Mercedes aufnehmen könnte, bietet BMW nicht an.
Das soll sich 2028 ändern. Den neuen 1er soll es als Verbrenner, Plug-in-Hybrid und als Elektroauto geben. Analog zum 3er und i3 werden diese Varianten auf unterschiedlichen Plattformen basieren, aber eine ähnliche Optik haben. Die Versionen mit Verbrennungsmotor sollen weiter auf der altbewährten UKL-Plattform basieren, während für den i1 eine dedizierte Elektroauto-Plattform verwendet werden soll. Das berichtete Autocar im Mai und berief sich dabei auf den BMW Kompaktwagen-Designchef Oliver Heilmer sowie den Entwicklungsvorstand Joachim Post.
Die Optik soll Elemente der Neuen Klasse aufgreifen. Unser Rendering zeigt das Auto mit ähnlichem Grill, ähnlichen Scheinwerfern und der charakteristischen Längssicke auf der Fronthaube. Trotz des Neue-Klasse-Looks soll das Kompaktmodell jedoch seinen eigenen Charakter behalten. Das elektrische Einstiegsmodell soll vor allem Jüngere ansprechen und so Kundschaft gewinnen, die später auf größere und teurere Fahrzeuge wechselt.
Technische Basis für das Elektromodell soll laut Autocar die "hochskalierbaren, aber ausschließlich für Elektrofahrzeuge gedachte Gen6-Plattform" sein. Gemeint ist wohl das neue E-Antriebssystem mit 800 Volt, neuen Elektromotoren und Batterien. Ob auch der i1 800 Volt erhält, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Bei der Elektroversion des 1er sei auch eine dreitürige Variante denkbar, während der 1er mit Verbrenner weiter ein Fünftürer bleiben soll, so Post. Außerdem dürfte die Elektroversion ein Hecktriebler sein, während der 1er seinen Frontantrieb behalten soll.
Im Interieur sollen der neue 1er und i1 eine ähnliche Optik wie der iX3, i3 und i7 bekommen. Bei diesen Modellen kommt ein 17,9-Zoll-Display in Parallelogrammform und das Panoramic-Vision-Display an der Frontscheibe zum Einsatz. Das könne man problemlos in jedes Auto einbauen, so Post.
Den Antrieb soll ein Heckmotor mit bis zu 240 kW übernehmen. Damit ergäbe sich eine Version, die etwa so stark wäre wie der iX3 40 mit 235 kW. Alternativ soll es einen Allradantrieb geben, der mit 345 kW so stark wie der iX3 50 xDrive sein soll. Die Batterie soll allerdings kleiner sein als der 109-kWh-Akku des iX3 50 xDrive.
Unter dem Strich
Aus Äußerungen von BMW-Managern geht klar hervor, dass ein elektrischer Kompaktwagen geplant ist. So soll 2028 ein i1 neben den 1er treten. Nicht ganz klar wird, ob das neue Modell auf der Neuen-Klasse-Plattform basieren oder nur einzelne Elemente daraus aufgreifen wird. Ähnlich wie beim 3er und i3 sollen Elektro- und Verbrennerversion auf unterschiedlichen Plattformen basieren, sich optisch aber ähneln.








