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Unsere BMW iX3 Meldungen

BMW iX3

BMW iX3: Erste Details zur Elektroversion des X3

270 PS starker Hinterradantrieb und vielleicht ein Zweigang-Getriebe
BMW gibt erste Details zur Elektroversion des BMW X3 preis. Der iX3 bekommt einen 270 PS starken Hinterradantrieb und möglicherweise ein Zweigang-Getriebe.
BMW iX3 in: BMW iX3, i4 und iNEXT im Kältetest am Polarkreis

BMW iX3, i4 und iNEXT im Kältetest am Polarkreis

Wird der Nachfolger des 4er Gran Coupé ab 2021 zum i4?
BMW erprobt seine Elektro-Neuheiten am Polarkreis: Bis 2021 kommen der ix3 (G08), der i4 (G26) und der iNEXT auf den Markt. Erlkönige zeigen die Optik
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

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BMW iX3: Erste Details zur Elektroversion des X3

270 PS starker Hinterradantrieb und vielleicht ein Zweigang-Getriebe

Die neue Elektroversion des BMW X3 startet im kommenden Jahr. Genauer gesagt: Der iX3 wird im Jahr 2020 vorgestellt und die Produktion wird 2020 beginnen. Nun gibt BMW erste Details zum Antrieb des Neulings bekannt. So soll das Elektro-SUV einen 74-kWh-Akku (netto) bekommen, der eine WLTP-Reichweite von rund 440 Kilometer ermöglicht.

Der neue X3 ist der erste BMW, den es sowohl mit Otto- und Dieselmotoren als auch mit Plug-in-Hybrid-System sowie mit rein elektrischem Antrieb gibt. Die iX3 genannte Elektroversion erhält erstmals die fünfte Generation des BMW-Elektroantriebs eDrive. Ab dem Jahr 2021 kommt er dann auch im BMW i4 und im BMW iNext zum Einsatz.

Beim eDrive der fünften Generation sind Elektromotor, Leistungselektronik und Getriebe in einem Gehäuse vereinigt. Dadurch werden Bauraum und Gewicht reduziert. Antriebsleistung und Batteriekapazität sind flexibel skalierbar und so in unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten und Segmenten einsetzbar. Nach der Grafik von BMW ermöglicht der Antrieb Onboardlader zwischen 3,7 und 22 kW Ladeleistung, und Elektroantriebe zwischen 90 und über 300 kW. Daneben dürfte auch DC-Schnellladen möglich sein; das war zumindest beim iX3 Concept so.

Das System ermöglicht Front- wie Heckantrieb sowie Allradantrieb. Beim iX3 werden jedoch allein die Hinterräder angetrieben, von einer Allradversion mit einem zweiten E-Motor ist nicht die Rede. Der Heckantrieb steigert die Effizienz und damit die Reichweite, erklären die Münchner ihre Entscheidung.

Die Leistungsdaten ähneln stark der Studie iX3 Concept. So erzeugt der Elektromotor "mehr als 200 kW (270 PS)", das Drehmoment liegt bei 400 Newtonmeter.neu ist jedoch die Information, dass das maximale Drehmoment "durch besondere Konstruktionsmerkmale" auch bei hohen Drehzahlen zur Verfügung stehen soll. Damit könnte gemeint sein, dass der iX3 ein Zweiganggetriebe erhält, wie es der Porsche Taycan vorgemacht hat, und wie es ZF anbietet. Eine weitere Besonderheit ist eine Konstruktionsweise, die es ermöglicht, auf Seltene Erden zu verzichten, verspricht der Hersteller.

Der Akku verwendet NMC-811-Zellen in Form von Prismen. Das Kürzel steht für eine Lithium-Ionen-Batterie, bei der die eine Elektrode aus Nickel, Mangan und Cobalt im Verhältnis 8:1:1 besteht. Damit wird besonders viel Nickel, aber weniger Mangan und Cobalt eingesetzt als in gängigen NMC-622-Zellen. Prismatische Zellen besitzen anders als Pouch-Zellen ein Metallgehäuse und haben anders als zylindrische Zellen eine flache, eckige Form sowie plattenförmige Elektroden. Nach wie vor lässt BMW die Zellen extern fertigen, besitzt aber Expertise auf diesem Gebiet, um den Produzenten spezifische Vorgaben machen zu können.

Im Vergleich zur letzten Batterie-Generation konnte der Cobalt-Anteil um zwei Drittel reduziert werden. Die gravimetrische Energiedichte (also die Speicherkapazität pro Kilogramm) verbessert sich auf Zellebene um rund 20 Prozent. Außerdem beschafft BMW die Rohstoffe Cobalt und Lithium nun erstmals selbst und gibt sie an die Zell-Produzenten weiter. Danach werden die Zellen in BMW-Werken zu fertigen Akkus zusammengebaut. Die Batterie wird wie üblich im Fahrzeugboden untergebracht, so dass es keine Einbußen beim Platzangebots gegenüber dem normalen X3 gibt.

BMW verspricht auch einen besonders niedrigen Stromverbrauch. Er soll unter 20 kWh/100 km im WLTP-Zyklus liegen. Durch die hohe Systemeffizienz und die große Energiedichte des Akkus soll der iX3 eine Reichweite bieten, die sonst nur mit viel größeren und schwereren Batterien möglich ist.

In Sachen CO2-Bilanz betont BMW, dass der iX3 im gesamten Produktzyklus (inklusive Rohstoffbeschaffung, Lieferkette, Produktion, Nutzungsphase und Recycling) einem konventionellen X3 (konkret: dem BMW X3 sDrive 20d der aktuellen Generation) deutlich überlegen ist. Bei Verwendung von europäischem Durchschnittsstrom in der Nutzungsphase wird 30 Prozent CO2 eingespart, bei Verwendung von grünem Strom sind es rund 60 Prozent, so BMW. Darüber hinaus kann der Akku wie beim i3 nach seiner Verwendung im Auto als Stationärspeicher weiter verwendet werden. Das verbessert die CO2-Bilanz weiter.

Gebaut wird der iX3 vom Joint Venture BMW Brilliance Automotive im chinesischen Shenyang produziert. Von dort wird der Weltmarkt beliefert, darunter auch Deutschland.


BMW iX3, i4 und iNEXT im Kältetest am Polarkreis

Wird der Nachfolger des 4er Gran Coupé ab 2021 zum i4?

BMW gibt neue Details zu seinen kommenden Elektroautos preis. Am Polarkreis werden der iX3, der i4 und der iNEXT Kältetests unterzogen. Das allein wäre keine Nachricht wert, doch es gibt mehr Informationen zu Reichweite und Beschleunigung. Auch der Marktstart und die internen Modellcodes werden präziser.

Im BMW iX3 kommt bereits vom kommenden Jahr an erstmals die fünfte Generation der "BMW eDrive Technologie" zum Einsatz. Ein besonders kraftvoller Elektromotor und ein Hochvoltspeicher mit aktuellster Batteriezellen-Technologie sollen rein elektrische Fahrfreude ermöglichen. Der Hersteller verspricht eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern und die Möglichkeit, Gleichstrom-Schnellladestationen mit einer Leistung von 150 Kilowatt zum Aufladen seines Energiespeichers zu nutzen. Der BMW iX3 wird das erste Modell sein, das vom Joint Venture BMW Brilliance Automotive am chinesischen Produktionsstandort Shenyang für den gesamten Weltmarkt gefertigt wird. Intern bekommt der iX3 den Baureihencode G08, wie ein genauer Blick auf die BMW-Presseseite verrät.

Noch aufschlußreicher ist der interne Code für den BMW i4: G26 wurde in den Medien bislang für den Nachfolger des BMW 4er Gran Coupé gehandelt, nun scheint der i4 diese Rolle einzunehmen. Von Unternehmensseite heißt es wörtlich: "Das viertürige Coupé für das Premium-Segment der Mittelklasse kombiniert sein dynamisches Design mit begeisternden Fahrleistungen und hoher Reisetauglichkeit." Die Reichweite des i4 soll mehr als 600 Kilometern betragen. Für den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h benötigt der i4 nur 4,0 Sekunden, seine Höchstgeschwindigkeit beträgt mehr als 200 km/h. Produziert wird der BMW i4 vom Jahr 2021 an im BMW Werk in München.

Der BMW iNEXT wirkt von den Proportionen und Abmessungen her etwas wie ein Elektro-X5. Doch anders als der iX3 ist er kein umgemodeltes SUV, sondern ein Technologieträger mit einem Elektroantrieb der fünften Generation und Systemen für hochautomatisiertes Fahren. Als Zukunftsbaukasten der BMW Group vereint er die jüngsten Innovationen auf den in der Unternehmensstrategie NUMBER ONE > NEXT definierten Aktionsfeldern Design, Automatisiertes Fahren, Connectivity, Elektrifizierung und Services (D+ACES). Sein BMW-eDrive-Antrieb sorgt für eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern. Darüber hinaus ist er mit aktuellster Vernetzungstechnologie ausgestattet und für automatisiertes Fahren auf Level 3 konzipiert. Das neue Technologie-Flaggschiff wird von 2021 an im BMW-Werk Dingolfing produziert.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
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