ANZEIGE

Polestar Gebrauchtwagen

Polestar Gebrauchtwagen und Vorführwagen auf automobile.at plus Tuning-News, Tests und Fahrberichte! Plus kostenlos privat inserieren!

Klicken Sie bitte Ihr gewünschtes Modell in der Liste im linken / unteren Bereich an. Sie gelangen dann zu den entsprechenden Polestar Gebrauchtwagen-Angeboten und Testberichten.

Aktuelle Polestar Gebrauchtwagen-Angebote


Derzeit wird leider kein Polestar Gebrauchtwagen angeboten.


 

Unsere Polestar Meldungen

Polestar in: Polestar entwickelt 800-Volt-System und eigene Elektromotoren

Polestar entwickelt 800-Volt-System und eigene Elektromotoren

Polestar 5 soll offenbar mit Zweiganggetriebe gegen den Porsche Taycan antreten
Bisher teilen sich Polestar- und Volvo-Elektroautos die Komponenten, doch das soll sich offenbar spätestens beim Polestar 5 ändern.
Polestar in: Polestar 3: Neues Teaserbild zeigt das Elektro-SUV genauer

Polestar 3: Neues Teaserbild zeigt das Elektro-SUV genauer

Neues Modell wird ab 2022 in den USA gebaut
Auf dem neuen Teaserbild des Polestar 3 wirkt das Elektro-SUV nicht mehr so gestreckt. Die Front des 2022 startenden Modells ist nun gut erkennbar.
Polestar in: Polestar 5: Die Serienversion des Precept startet 2024

Polestar 5: Die Serienversion des Precept startet 2024

Rein elektrisch angetriebener Grand Tourer per Video angeteasert
Mit einem Video gibt Polestar einen neuen Ausblick auf den Polestar 5, eine große, rein elektrisch angetriebene Coupé-Limousine, die 2024 startet.
Polestar 2 (2021)

Polestar 2 (2021) als Standard Range Single Motor im Test

Reichen 165 kW an der Vorderachse und der kleine 64 kWh-Akku dem neuen Basismodell für unter 42.000 Euro?
Den neuen Basis-Polestar 2 gibt es jetzt schon für unter 42.000 Euro. Dann mit Frontantrieb, 165 kW und einem kleineren 64 kWh-Akku. Reicht das? Test!
Polestar in: Polestar Precept geht spätestens 2025 in Serie

Polestar Precept geht spätestens 2025 in Serie

Schickes Viertürer-Coupé wurde 2020 als Studie präsentiert
Dass der Polestar Precept in Serie geht, war bereits bekannt, doch nun nennt der Hersteller auch ein Datum: Spätestens 2025 soll es so weit sein.
Volvo Concept Recharge (2021): Die Designstudie soll einen Ausblick auf ein konkretes Serienmodell bieten

Polestar 3 startet 2022 als Fünfsitzer mit 2WD und AWD

Ein Siebensitzer gäbe keinen Sinn, da es ja schon den XC90 gebe, so Markenchef Ingenlath
Zum Polestar 3 gibt es bislang nicht viel mehr als ein Teaserbild. Nun verriet Polestar-Chef Ingenlath weitere Details zu Sitzanalage und Antrieb.
Preisangaben in den Meldungen gelten für Deutschland. Quelle: Auto-News

Polestar Gebrauchtwagen News und Bilder im Automagazin

Polestar entwickelt 800-Volt-System und eigene Elektromotoren

Polestar 5 soll offenbar mit Zweiganggetriebe gegen den Porsche Taycan antreten

Nach dem Polestar 1 und 2 sollen bald ein Polestar 3, 4 und 5 folgen. Dabei nehmen sich die Schweden keinen geringeren als Porsche zum Vorbild. Dazu entwickelt Polestar eigene Antriebe und Batterien. Das sagte nun Polestar-Amerika-Chef Gregor Hembrough gegenüber Green Car Reports.

"Polestar möchte ein Porsche-Konkurrent sein, in Design, Leistung und Innovation", so Hembrough. So soll sich der Polestar 3 mit dem Cayenne messen (den es bislang nicht mit Elektroantrieb gibt), der Polestar 4 mit dem Macan (demnächst auch als Elektroauto zu haben) und der Polestar 5 mit dem Taycan.

Offenbar für den Polestar 5 wird derzeit ein neuer Elektromotor mit dem Codenamen P10 entwickelt. Der soll etwa 475 kW leisten - wohlgemerkt, ein einzelner Motor, nicht der Antrieb. Mit zwei solchen Motoren würden fast 1.000 kW erreicht, womit ein solches Auto auch gegen das Tesla Model S Plaid oder den Lucid Air antreten könnte.

Der Motor wird mit einem Zwei-Gang-Getriebe kombiniert - ob nur an der Hinterachse wie beim Taycan, oder an beiden Achsen, blieb offen. Um die Verluste klein zu halten, sollen die E-Motoren auch abgekoppelt werden können - auch hier blieb offen, ob nur an einer Achse (wie beim Hyundai Ioniq 5 & Co) oder an beiden.

Bemerkenswerterweise sollen die neuen Motoren nicht von den Konzernpartnern übernommen werden, so Hembrough: Weder Volvo noch Lotus werden davon profitieren, obwohl diese ebenfalls zu Geely gehören.

Aber auch an die Synergien denkt der Konzern. So wird gemeinsam mit Volvo und Lotus ein neues 800-Volt-System entwickelt. Damit soll sich ein 103-kWh-Akku in 20 Minuten oder weniger auf 80 Prozent aufladen lassen. Zum Vergleich: Porsche gibt für den Taycan eine Ladezeit von 22,5 Minuten an (5 bis 80 Prozent).

Das 800-Volt-System wird im Polestar 5 eingesetzt. Der kürzlich erstmals angeteaserte Grand Tourer soll laut Hembrough auf einer neuen Plattform beruhen, die nicht von Volvo und Lotus benutzt wird. Der Polestar 3 dagegen wird nach Aussage des Polestar-Managers auf der SPA2-Plattform aufsetzen, die auch den Volvo-XC90-Nachfolger tragen wird.

Wenn wir all das richtig verstanden haben, dann soll vor allem der Polestar 5 eine eigenständige Position im Konzern bekommen. Technisch auf einer neuen Plattform basierend, mit einem 800-Volt-System, starken E-Motoren sowie einem Zweigang-Getriebe könnte er gut mit dem Taycan mithalten.


Polestar 3: Neues Teaserbild zeigt das Elektro-SUV genauer

Neues Modell wird ab 2022 in den USA gebaut

Vom Polestar 3 gab es bisher nur Bilder, die das verhüllte Fahrzeug und seine eher flache, aerodynamische Silhouette zeigen. Nun veröffentlicht der Volvo-Ableger ein neues Bild, das die klassische Dreiviertel-Ansicht zeigt.

Noch ist der Wagen getarnt, aber das neue Bild zeigt die Form des Elektro-SUVs nun wesentlich besser. Nun haben wir ein Teaserfoto von schräg vorne und eines von der Seite:

Die Seitenfenster enden hinten in einem spitzen Winkel, was dem Auto etwas coupéhaftes gibt. Doch auf dem neuen Bild sieht der Wagen nicht mehr so gestreckt aus wie auf dem ersten Teaserfoto.

Die Scheinwerfer erinnern an die Studie Precept. Die Radkästen sind etwas ausgestellt, vor allem hinten. Offenbar bekommt das Auto auch Kratzschutzleisten an den Radhäusern und einen muskulös wirkenden Schweller.

Von dem Lidar-Sensor, den das Auto laut Hersteller bekommt, ist auf dem Bild nichts zu sehen. Offenbar wird er nicht auf dem Dach positioniert. Er versteckt sich vermutlich hinter dem kleinen "Grill". Die Technik von Partner Luminar soll dem Polestar 3 jedenfalls das autonome Fahren auf der Autobahn ermöglichen.

Der Polestar 3 wird 2022 vorgestellt und dann in den USA in einem Werk in Charleston (South Carolina) gebaut, so die Marke. Dort soll auch der neue Volvo XC90 gefertigt werden, den es allerdings auch mit Verbrenner geben wird.

Der Polestar werde "in Amerika für Amerikanerinnen und Amerikaner" gebaut, so Polestar-Chef Thomas Ingenlath.

"Der Polestar 3 soll im Jahr 2022 auf den Markt kommen und als Premium-Elektro-Performance-SUV das Design von SUVs im Elektrozeitalter definieren. Es wird auch das erste Polestar-Fahrzeug sein, das in den USA gebaut wird."

Ob das Auto auch bei uns zu haben sein wird, bleibt zunächst offen, aber es klingt eher nicht so.

"We will build in America for Americans." (Polestar-Chef Thomas Ingenlath)

Neben dem Polestar 3 zeigt die Marke auch noch die bereits erwähnte Studie Polestar Precept, aus der 2024 der Polestar 5 wird, wie bereits offiziell verkündet wurde. Ein weiterer Neuling ist der Polestar 4, der schon 2023 auf den Markt kommt. Dieses Modell basiert auf einer Geely-Plattform und soll kleiner, günstiger und coupéhafter als der Polestar 3 werden.

Die neuen drei Fahrzeuge zeigte Polestar bereits in verhüllter Form:

Schon auf dem Markt sind der Polestar 1 und2. "Unsere beiden preisgekrönten Fahrzeuge fahren auf den Straßen von 14 Märkten weltweit und wir erwarten, dass wir in diesem Jahr rund 29.000 Fahrzeuge verkaufen werden," sagte Ingenlath. Bis Ende 2023 will Polestar in mindestens 30 Märkten präsent sein, so der Markenchef weiter.

Polestar will seinen Absatz in den nächsten vier Jahren verzehnfachen.

Durch die drei neuen Fahrzeuge (Polestar 3 bis 5) will Ingenlath den weltweiten Absatz bis 2025 verzehnfachen - von heute 29.000 auf dann 290.000 Fahrzeuge. "Von nun an dreht sich bei Polestar alles um Wachstum, so Ingenlath.


Polestar 5: Die Serienversion des Precept startet 2024

Rein elektrisch angetriebener Grand Tourer per Video angeteasert

Die Designstudie Precept geht einen weiteren Schritt in Richtung Serienfertigung. Nun veröffentlichte Polestar eine neue Episode der YouTube-Video-Serie "Precept: from Concept to Car" (siehe ganz unten in diesem Artikel) und gibt damit einen Ausblick auf das Serienmodell. Erstmals verrät der Hersteller auch offiziell, dass das Auto Polestar 5 heißen wird.

Den Polestar 5 präsentiert die Marke als "viertürigen Grand Tourer mit Elektroantrieb, der im Jahr 2024 auf den Markt kommt." Zur Technik hält sich Polestar noch bedeckt. Als Plattformen kommen wohl SPA2 und die Geely-Plattform SEA in Frage.

Das Auto soll einen Radstand von 3,10 Metern haben, was 20 Zentimeter mehr als beim Porsche Taycan (2,90 Meter) wäre, 14 Zentimeter mehr als beim Lucid Air und Tesla Model (beide 2,96 Meter), aber elf Zentimeter weniger als beim Mercedes EQS (3,21 Meter). Diese Modelle kämen vielleicht als Konkurrenten in Frage.

Das Precept Concept wurde Anfang 2020 vorgestellt. Der dritte Teil der Video-Serie zu dem Auto zeigt nun, wie das Außendesign des Serienfahrzeugs entwickelt wird. Künftige Folgen sollen Nachhaltigkeits-, Technologie- und Leistungsmerkmale des neuen Modells zeigen.

Polestar hat derzeit zwei Autos auf dem Markt, den Polestar 1 und den Polestar 2. Der 2019 gestartete Polestar 1 ist ein Coupé auf Basis des S90 mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Ein Jahr später, 2020, startete der Polestar 2, ein Crossover mit reinem Elektroantrieb. 2022 soll der Polestar 3 folgen, ein Elektro-SUV von der Größe des XC90, aber mit aerodynamischerer Form:

Für 2023 ist der Polestar 4 eingeplant, ein kleinerer Crossover. Das Auto soll von der Größe her zwischen dem Polestar 3 und dem Polestar 5 liegen, aber weniger kosten als beide.

Die offizielle Bestätigung des Modellnamens Polestar 5 für die Serienversion des Precept erfolgt kurz vor dem Nordamerika-Debüt der Studie. In der ersten Dezemberwoche soll der Precept dann in New York City einer kleinen Schar von Investoren, Analysten und Pressevertretern vorgestellt werden. Anschließend ist eine Tournee durch die USA geplant, wobei der Precept die Polestar Spaces im ganzen Land besuchen soll.

Hier sehen Sie das gesamte Teaser-Video von Polestar:


Polestar 2 (2021) als Standard Range Single Motor im Test

Reichen 165 kW an der Vorderachse und der kleine 64 kWh-Akku dem neuen Basismodell für unter 42.000 Euro?

Wenn Sie bisher mit einem Polestar 2 geliebäugelt haben, hatten Sie nicht wirklich die Wahl. Lediglich ein Modell mit Allradantrieb und großer 78 kWh-Batterie stand bereit - "Long Range Dual Motor" nennt die Marke dieses Derivat. Jetzt ändert sich die Sachlage und Polestar bringt die Nummer 2 auch mit Frontantrieb und zwei Akku-Optionen. Nimmt man nun den "Standard Range Single Motor", sinkt der Einstiegspreis gewaltig. Macht das Sinn? Test!

Die erste von vielen guten Nachrichten: Rein optisch ändert sich eigentlich nichts an dem Fahrzeug, sollten Sie sich für das Basismodell entscheiden. Das skandinavisch-kühle und hochtechnisierte Exterieur-Design bleibt unangetastet. Den Unterschied können Sie nur an den kleinen Aufklebern erkennen, die als genaue Modellbezeichnung an den vorderen Enden der vorderen Türen dienen. Auf unserem Testwagen steht jetzt also nicht mehr 300 kW, Dual Motor und 78 kWh, sondern 165 kW, Single Motor und 64 kWh.

Halbe Motorenanzahl, halbes Drehmoment

Um vom zweimotorigen zum einmotorigen Polestar 2 zu werden, hat der Hersteller den hinteren Antrieb entfernt. Dadurch sinkt auf dem Datenblatt nicht nur die Leistung. Auch das Drehmoment wird von 660 Nm auf 330 Nm halbiert. Die daraus resultierende 0-100-km/h-Zeit verschlechtert sich von 4,7 s auf 7,4 s. Das ist aber eigentlich immer noch schnell und vollkommen ausreichend. Es kommt jedoch jetzt öfter vor, dass die exklusiv angetriebenen Vorderräder nach einem ESP-Eingriff verlangen - gerade bei nasser Straße.

Weil Polestar mit den Single Motor-Derivaten aber eher ein wenig weg vom Performance-Anspruch möchte (die Statements, sich für Front- anstatt Heckantrieb zu entscheiden und die Tatsache, dass jetzt bei 160 km/h Höchstgeschwindigkeit abgeregelt wird, sind da ziemlich eindeutig), wird man im nicht allzu ambitionierten Alltagsbetrieb keinen großen Unterschied merken.

Etwas kopflastiger wird es in Kurven, aber die Gewichtsverteilung hat sich nun mal zwangsläufig nach vorne verschieben müssen. Von ziemlich perfekten 51/49 zu immer noch guten 55/45. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass durch den fehlenden Motor an der Hinterachse das Leergewicht verringert werden konnte. Etwas mehr als 100 Kilogramm kann Polestar so einsparen. Wenn dann noch der kleine 64-kWh-Akku an Bord ist, sinkt die Masse noch einmal um 54 kg.

Das kompensiert schon ziemlich viel an verlorener Agilität und trotz der extrem satten Straßenlage kann man dem Single Motor eine gewisse Leichtfüßigkeit abgewinnen. Um übrigens den Gewichtsunterschied zwischen dem 64er und dem 78er auszugleichen, darf der AC Permanentmagnet-Synchronmotor von Valeo-Siemens im Long Range 170 und damit 5 kW mehr leisten. Nett.

Die verschiedenen Batteriehersteller

Während wir also nur bei Beschleunigungsorgien auf rutschigen Untergründen und auf der noch unbegrenzten Autobahn etwas wehmütig an den Dual Motor denken, entschädigt uns der Blick auf die Zahlen zum Durchschnittsverbrauch und den möglichen Reichweiten.

540 km sind theoretisch mit dem 78 kWh fassenden und aus 324 Pouch-Zellen bestehenden Akku von LG möglich. Mit Allradantrieb sind es mit dem identischen Energiespeicher 60 km weniger. Kein Wunder: Es stehen sich schließlich 19,4 kWh/100km und 17,1 kWh/100km laut WLTP gegenüber.

Der kleinere und auch von uns getestete Akku sorgt für 440 km E-Reichweite und ist aus 288 prismatischen Zellen zusammengesetzt, die in 24 Modulen organisiert werden. Hersteller dieses Speichers ist CATL. Durch den unterschiedlichen Aufbau der beiden Akku-Optionen ergeben sich dann die abweichenden Ladegeschwindigkeiten. Während die Long Range-Modelle mit bis zu 155 kW Strom nachtanken können, schafft das Standard Range-Fahrzeug nur maximal 116 kW.

116 kW sollten im Regelfall aber ausreichend sein. Zumal der Akku sowieso kleiner ist und alle Modelle gemeinsam haben, dass unter optimalen Bedingungen von 10 auf 80 Prozent in 35 Minuten geladen werden kann. Wir hängen uns mit dem Einsteiger-2 deshalb bei Regen, 10 Grad Celsius und einer Ausgangsladung von 14 Prozent an eine 200-kW-Säule von EnBW. Und siehe da: Nach nicht einmal 15 Minuten sind wir schon wieder bei über 50 Prozent (ausreichend für unsere restliche Teststrecke) und maximal wurde kurzzeitig sogar mit 118 kW geladen.

Der neue Basispreis beziffert sich auf genau 41.930 Euro und passt erstaunlich gut zum Tesla Model 3 Standard Range mit Hinterradantrieb, das es ab 40.970 Euro gibt (wobei aber der Herstelleranteil des Umweltbonus von 3.000 Euro netto bei den Kaliforniern schon abgezogen ist). Auch die Reichweite ist vergleichbar: Der Tesla soll 448 WLTP-km schaffen - nur acht Kilometer mehr als der Polestar 2. Wenn es der Polestar 2 Long Range Single Motor sein soll, müssen Sie mit 3.000 Euro Aufpreis für die 14 kWh größere Batterie rechnen.

Kein Performance-Paket für die einmotorige Version

Die Ausstattungsliste bei Polestar ist ansonsten aber genauso aufgeräumt wie der großartig gestaltete und verarbeitete Innenraum. Im Prinzip muss man sich nur für eine Lackierung (1.000 Euro Aufpreis, wenn es nicht das schwarze "Void" sein soll) entscheiden. Und ob es nur das Plus- oder auch noch das Pilot-Paket sein soll. Das 6.000 Euro teure Performance-Paket ist hingegen dem Dual Motor vorbehalten. Sportlichkeit und so. Mit Öhlins-Stoßdämpfern, Brembo-Bremsen und vielen goldfarbenen Details.

Das Plus-Paket enthält ein Panorama-Glasdach, ein fantastisch klingendes 250-Watt-Audiosystem von Harman Kardon, Sitzheizung vorne und hinten für das dann elektrisch verstellbare Gestühl in der ersten Reihe, eine dreistufige Lenkradheizung sowie eine neue Wärmepumpe.

Letztere nutzt die Umgebungswärme sowie die Wärme des Antriebsstrangs zur Klimatisierung. So sollen bei niedrigen Temperaturen bis zu 10 Prozent Reichweite gewonnen werden - am effektivsten im Temperaturbereich zwischen 5 und 15 Grad Celsius. 4.500 Euro möchte Polestar für diese gebündelten Optionen.

Das 3.500 Euro teure Pilot-Paket enthält dann noch die Pixel-LED-Scheinwerfer mit LED-Nebelscheinwerfern, einen Abstandstempomaten, einen Spurhalteassistenten, das halbautonome Fahrsystem (Pilot Assist), eine 360-Grad-Kamera, Parkpiepser, Totwinkel-Warner und einen Querverkehrsassistenten.

Per Over-the-Air-Updates können zudem die Steuerung des Fahrzeugs über die 12,3-Zoll-Fahreranzeige hinter dem Lenkrad sowie das 11,15-Zoll-Mitteldisplay noch nachträglich optimiert werden. Obwohl das einfach strukturierte und derzeit wohl beste Infotainment-System auf dem Fahrzeugmarkt (betrieben mit Google-Software) der Konkurrenz so weit voraus ist, dass es einem fast Angst machen kann. Aber die ersten Kund:innen eines Polestar 2 werden sicher bemerkt haben, dass die Anlage plötzlich Dolby Surround kann und die Vorklimatisierung im System zu finden ist.

Fazit: 8,5 von 10 Punkten

Der Polestar 2 mit Frontantrieb, 165 kW und kleiner 64 kWh-Batterie lässt einen im Fahrbetrieb nichts vermissen und wäre für uns das gegenüber dem Long Range Dual Motor 5.470 Euro günstigere Alltags-Modell unserer Wahl. Kritik am Gesamtpaket? Schwer! Wenn wir in uns gehen, fallen uns nur zwei Punkte ein. Die Reichweitenanzeige könnte nicht nur in 5- beziehungsweise 10-Kilometerschritten arbeiten und die Einstellung der Rekuperation braucht irgendwo einen Shortcut. Aber wenn wir bei Shortcuts an die Bedienung eines Tesla denken ...


Polestar Precept geht spätestens 2025 in Serie

Schickes Viertürer-Coupé wurde 2020 als Studie präsentiert

Eine interessante Produktankündigung von Polestar hätten wir beinahe übersehen: Das schicke viertürige Coupé namens Precept soll 2025 in Serie gehen, kündigt der Volvo-Ableger offiziell an. Die Jahreszahl verbarg sich allerdings in einer Pressemitteilung zum Ausbau der Entwicklungskapazitäten von Polestar in Großbritannien.

Vor zwei Monaten hatte Polestar mit einem Video an die bereits im Februar 2020 vorgestellte Designstudie erinnert. Der Film war als Nummer eins einer ganzen Serie gekennzeichnet, die das Auto auf seinem Weg zum Serienstart begleiten sollte. Zum Zeitpunkt der Markteinführung hieß es damals nur, er sollte "in den kommenden Jahren" erfolgen. Nun wissen wir es genauer: Spätestens 2025 soll das Modell in Serie gehen.

"Produktion soll spätestens 2025 beginnen" (Polestar)

Entwickelt wird das Viertürer-Coupé in den britischen Midlands, so Polestar. Dazu wurde das Entwicklerteam auf aktuell 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdoppelt. In Zukunft soll es auf über 500 Beschäftigte anwachsen.

Die neuen Standorte von Polestar befinden sich im Mira Technology Park - einem Test- und Entwicklungsstandort für die Automobilindustrie, der etwa 20 Kilometer östlich von Birmingham liegt.

"Das britische Forschungs- und Entwicklungsteam wird eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung der Marke spielen und sich auf die Entwicklung des Polestar Precept konzentrieren, der erstmals im Jahr 2020 vorgestellt wurde und dessen Produktion bis 2025 geplant ist." (Polestar)

Die Erweiterung der Entwicklungskapazitäten ist in Hinblick auf die wachsende Modellpalette von Polestar nötig. Der halboffiziell vom Markenchef Thomas Ingenlath für 2022 angekündigte Polestar 3 dürfte zwar schon fast fertig sein, doch in vier Jahren soll nun schon das nächste Modell folgen. Ob dieses dann Precept heißen wird wie die Studie, sagt Polestar noch nicht. Logischer wäre der Modellname Polestar 4.

Neu ist auch, dass der Polestar 3 nicht nur in den USA produziert wird, sondern auch in China, wie die Marke nun schreibt. Die in South Carolina gebauten Polestar-3-Modelle sollen ausschließlich US-Kunden vorbehalten bleiben. Demnach dürften die Autos für Europa aus China kommen.


Polestar 3 startet 2022 als Fünfsitzer mit 2WD und AWD

Ein Siebensitzer gäbe keinen Sinn, da es ja schon den XC90 gebe, so Markenchef Ingenlath

Nach dem Plug-in-Hybrid-Coupé Polestar 1 und dem Elektro-SUV Polestar 2 soll ein Polestar 3 folgen. Im Juni veröffentlichte der Volvo-Ableger ein Teaserbild von seinem dritten Modell (unser Titelbild). Es zeigte ein verhülltes SUV mit geringer Höhe und nach hinten abfallender Dachlinie.

Außerdem sollte das neue Modell auf einer neuen Plattform basieren, die ausschließlich für Elektrofahrzeuge entwickelt wurde. Das Fahrzeug soll mit anderen neuen Volvo-Fahrzeugen im US-amerikanischen Ridgeville (South Carolina) gebaut werden, wo auch die neue Generation des Volvo XC90 produziert werden soll. Mehr ist bisher zum Polestar nicht bekannt. Ein paar weitere Details verriet nun Markenchef Thomas Ingenlath gegenüber Car and Driver.

Danach soll das Auto 2022 auf den Markt kommen. Es wird sich um einen Crossover mit zwei Sitzreihen handeln, also wohl um einen Fünfsitzer. Er habe nichts gegen Autos mit drei Reihen, so Ingenlath, aber es gebe ja schon den XC90. Das große SUV wird optional auch mit sieben Sitzen angeboten, hat aber nur Mildhybrid- oder Plug-in-Hybrid-Antriebe. "Die zwei Reihen bieten die Möglichkeit, dem Auto diese aerodynamische Dachlinie zu verleihen, es gibt die Möglichkeit, den Raum zwischen der ersten und zweiten Reihe zu betonen, was der zweiten Reihe wirklich ein luxuriöses Gefühl verleiht," so Ingenlath.

Wie beim Polestar 2 soll auch der Polestar 3 als Allradler, aber auch mit nur einem E-Motor angeboten werden, sagte der Polestar-Chef. Den Polestar 2 gibt es auch als Fronttriebler. Ob die neue Plattform, auf der der Polestar 3 basiert, ebenfalls Frontantrieb vorsieht, ist noch nicht bekannt.

Der Polestar 2 basiert auf der Compact Modular Architecture (CMA), die auch den XC40 (mit fossilem aber auch elektrischem Antrieb) sowie diverse andere Fahrzeuge des Geely-Konzerns trägt. Da der Polestar 3 auf einer dedizierten Elektroauto-Plattform basieren soll, handelt es sich offenbar nicht um CMA.

"Der Polestar 3 stellt das Debüt einer neuen Generation der Elektrofahrzeugarchitektur der Volvo Car Group dar, die von Grund auf für eine vollständige Elektrifizierung entwickelt wurde." (Polestar im Juni)

Wahrscheinlich ist entweder die zweite Generation der Scalable Product Architecture (SPA2) von Volvo gemeint oder aber die Sustainable Experience Architecture (SEA) von Geely. Da der für 2023 angekündigte, rein elektrisch angetriebene XC90 ebenfalls in Ridgeville gefertigt werden soll, liegt nahe, dass beide auf der gleichen Plattform beruhen werden. Das würde auch die Äußerung von Ingenlath erklären, dass es ja schon den XC90 mit drei Reihen gebe - vermutlich meinte er die neue Generation. Diese neue Version soll allerdings nicht mehr XC90 heißen, sondern einen "richtigen" Namen bekommen.

Vorbehaltlich Irrtümer, Schreibfehler und Zwischenverkauf. automobile.at übernimmt entsprechend den Nutzungsbedingungen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und ggf. zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.
ANZEIGE
ANZEIGE