Der BMW i3 erhält zum Start die gleiche Antriebstechnik wie der iX3 50 xDrive. Das heißt: Das Auto kombiniert eine stromerregte Synchronmaschine hinten mit einer Asynchronmaschine vorne zu einer Systemleistung von 345 kW und 645 Newtonmeter Systemdrehmoment. Die Batterie arbeitet mit 800 Volt und lässt sich mit bis zu 400 kW laden. Produktionsstart ist laut BMW in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Ob die gleiche 109-kWh-Batterie eingesetzt wird wie im BMW iX3 50 xDrive, verrät der Hersteller noch nicht, aber wegen der gleichen Ladeleistung ist davon auszugehen. Auch zur Reichweite gibt es noch keine Hinweise. Da der iX3 mit gleicher Technik 805 km schafft, dürfte die strömungsgünstigere Limousine mindestens für 830 km gut sein, vermuten wir. Vielleicht schafft sie sogar 850 km. Damit würde der BMW den ebenfalls sehr reichweitenstarken Mercedes CLA 250+ EQ mit seinem Normwert von 792 km deutlich hinter sich lassen.
Derzeit absolvieren Prototypen des BMW i3 ein Erprobungsprogramm im BMW-Wintertestzentrum im schwedischen Arjeplog. "Design-Premiere" ist am 18. März 2026, so BMW. Die Formulierung klingt nicht so, als würden dann auch schon alle technischen Daten genannt werden.
Die neuen Bilder bieten nichts Neues mehr gegenüber den bisherigen Aufnahmen von getarnten BMW-i3-Modellen. Wie der iX3 hat auch der i3 bündig integrierte Türgriffe. Die Front sieht ähnlich aus wie beim iX3, aber die Rückleuchten wirken völlig anders. Innen wird das Auto das bekannte Panoramic-Vision-Display an der Frontscheibe und den "schiefen" Touchscreen erhalten.
Der BMW i3 ist "die erste Limousine der Neuen Klasse", wie sich BMW ausdrückt. Bei der Neuen Klasse handelt es sich um eine Plattform, die ausschließlich für Elektroautos bestimmt ist. Antriebsstrang und Batterie gehören zum "eDrive" der sechsten Generation (Gen6). Zu den Besonderheiten gehören zylindrische Batteriezellen, ein Cell-to-Pack- und Pack-to-Open-Body-System für die Batterie und wie gesagt vorne erstmals eine Asynchronmaschine und keine stromerregte.
Besonders stolz ist BMW auch auf das "Heart of Joy". Diese Einheit ist eine von vier "Superbrains" und steuert zusammen mit der inhouse entwickelten Software BMW Dynamic Performance Control den Antrieb, die Bremsen und Teilfunktionen der Lenkung ebenso wie die Rekuperation. Dabei soll das Heart of Joy zehnmal schneller als bisherige Systeme regeln. So soll der i3 unmittelbar den "Lenkeingaben" folgen. Das Heart of Joy reduziert laut BMW auch die Zahl an notwendigen ESP-Eingriffen.
Das soll ein besonders zuverlässiges Kurvenverhalten ergeben; der i3 ist auch nahe am Grenzbereich noch mühelos beherrschbar. Herausragend soll auch die Soft-Stop-Funktionalität sein: Durch die präzise Regelung der Elektromotoren soll die Neue Klasse einen extrem sanften Anhaltevorgang bieten - ohne Ruck und ohne Bremsgeräusch. Die hohe Fahrstabilität verbessert zudem die Effizienz, denn so kann das Auto sehr häufig und auch sehr stark rekuperieren - selbst bei flotter Kurvenfahrt.
Unter dem Strich
In zwei Wochen wissen wir genau, wie der neue BMW i3 aussieht. Auch wenn der meistverkaufte Elektro-BMW der iX1 ist: Limousinen wie der i4 und i5 tragen ebenfalls viel zum Elektroauto-Absatz bei. Wenn der Preis ähnlich attraktiv ist wie beim iX3 und BMW auch liefern kann, wird der i3 seinen Weg machen, da sind wir ganz sicher.








