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Max Verstappen hasst Autos mit Frontantrieb: "Das Schlimmste, was es je gab"

Der vierfache Formel-1-Champion bezeichnet Frontantrieb als "anti-fahren".

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Red Bull Racing wechselte zur Saison 2019 auf Honda-Motoren und beendete damit eine zwölfjährige Partnerschaft mit Renault. Obwohl sich Honda nach dem Titelgewinn 2021 offiziell aus der Formel 1 zurückgezogen hat, treibt den aktuellen RB21 nach wie vor ein von Honda entwickelter 1,6-Liter-V6 an. Im Lauf der Jahre war Max Verstappen mehrfach in Werbespots für Hondas Serienfahrzeuge zu sehen - darunter auch für den Civic Type R.

Ab 2026 und mindestens bis 2030 wird Red Bull Racing jedoch auf einen gemeinsam mit Ford entwickelten Antriebsstrang setzen. Der vierfache Formel-1-Weltmeister ist bereits in einem Werbespot für die Marke mit dem blauen Oval zu sehen.

Als Beifahrer in einem RS200, gefahren vom renommierten Motorjournalisten und Ex-Top Gear-Host Chris Harris, machte Verstappen anschließend selbst am Steuer des Mustang GTD deutlich, was er von Autos mit Frontantrieb hält: Ich finde sie wirklich langweilig. Für mich ist das wie Anti-Autofahren. Ich bin das manchmal im Simulator gefahren - das ist das Schlimmste überhaupt.

Dabei hat der F1-Champ ganz sicher nicht einfach vergessen, dass er vor wenigen Jahren noch für den Civic Type R geworben hat. Der Hot Hatch von Honda ist bis heute das schnellste frontgetriebene Serienfahrzeug auf dem Nürburgring und gilt allgemein als eines der besten, wenn nicht das beste Auto mit Frontantrieb. Dennoch ist es nachvollziehbar, warum Verstappen Fahrzeuge mit Hinterradantrieb bevorzugt.

Nicht nur, weil der Mustang GTD seine V8-Power an die Hinterräder schickt - sondern auch, weil Werbeverträge Vorrang haben. Ähnlich war es, als Verstappen einst in einem Spot für den elektrischen  Honda e mit Heckantrieb mitwirkte und ihn als spaßig zu fahren und großartiges Stadtfahrzeug lobte. Man sollte ihm das nicht negativ auslegen - es gehörte einfach zum Job, auch über den Civic Type R und andere Honda-Modelle positiv zu sprechen.

Auch wenn Fans des Type R oder eines Golf GTI über die Aussagen des Holländers nur den Kopf schütteln könnten - letztlich ist es eine Frage persönlicher Vorlieben. Die Mistgabeln dürfen also ruhig noch im Schuppen bleiben. Auch Ford hat schließlich eine lange Geschichte mit leistungsstarken Fronttrieblern. Der großartige Fiesta ST ist zwar Geschichte und auch für den Focus ST stehen die Zeichen auf Abschied - aber hätte es diese Autos noch gegeben, sähe man Verstappen womöglich grinsend in einem Werbespot für Fords Kompaktsportler durch die Kurven jagen.

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