Update vom 6. Juni 2024: Der aktualisierte Hyundai Bayon ist ab sofort bestellbar. Die Preise starten bei 22.900 Euro für den 1.0 T-GDI mit 74 kW (100 PS) und manuellem Sechsgang-Getriebe in der Ausstattung Select. Damit steigt der Preis um fast 2.000 Euro, wenngleich einige Assistenten nun inklusive sind. Wahlweise ist das kompakte B-SUV auch in den Ausstattungslinien Trend (ab 25.200 Euro) und Prime (ab 27.800 Euro) erhältlich.
Zur Serienausstattung im Bayon Select zählen ein 4,2-Zoll-LCD-Instrument hinter dem Lenkrad und ein 10,25-Zoll-Bildschirm für Infotainment und Navigation. Auch eine Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto ist bereits im Einstiegsniveau inklusive. Hinzu kommen Over-the-Air-Updates, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, eine Klimaanlage, ein Lederlenkrad mit Multifunktionstasten sowie USB-Ladeanschlüsse vorne und hinten.
Die serienmäßige Sicherheitsausstattung umfasst den autonomen Notbremsassistenten mit Fußgänger- und Fahrradfahrererkennung, die intelligente Verkehrszeichenerkennung, den Spurfolgeassistenten, den Fernlichtassistenten und den Insassenalarm. Parkmanöver und das Rangieren auf engem Raum werden durch eine Einparkhilfe hinten und eine Rückfahrkamera erleichtert.

Mit genau 2.893 Neuzulassungen im Jahr 2023 spielt der Bayon im deutschen Hyundai-Portfolio eine eher untergeordnete Rolle. Zum Vergleich: Vom etwas größeren Kona konnte der Hersteller im gleichen Zeitraum 23.207 Stück absetzen. Damit der Bayon trotzdem irgendwie attraktiver wird, ist es jetzt Zeit für ein Facelift. Und optisch macht das B-Segment-SUV nun einen kleinen Sprung in Richtung großer Kona-Bruder.
Die neuen Merkmale des Bayon beginnen also beim Äußeren, mit neu gestalteten Stoßfängern und der durchgehenden Lichtsignatur, die die LED-Frontscheinwerfer wie beim neuen Kona verbindet. Insgesamt ist der Look außerdem ein wenig kantiger. Unter anderem dank eines komplett neu gestalteten Kühlergrills mit sportlicherem Erscheinungsbild. Neue 16- und 17-Zoll-Räder geben ebenfalls ihr Debüt am Facelift, während die charakteristischen pfeilförmigen Leuchtengruppen am Heck erhalten bleiben.

Die Technik an Bord des aufgefrischten Hyundai wurde mit der Einführung von Over-the-Air-Kartenupdates überarbeitet. Die Innenbeleuchtung ist jetzt komplett in LED-Technik ausgeführt und eine mehrfarbige Ambientebeleuchtung soll für ein noch lebendigeres Ambiente sorgen.
Darüber hinaus freut sich der Bayon über einen Spurhalteassistenten, der das Fahrzeug in der Mitte der Fahrspur hält, einen Auffahrassistenten, der bei Bedarf bremst, um Kollisionen mit Autos, Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden, sowie einen Geschwindigkeitsregler, der auf Navigationsdaten basiert. Ebenfalls vorhanden sind der Tote-Winkel-Warner und der Aufmerksamkeitswarner.
Der koreanische Hersteller ändert allerdings nichts an den Antrieben. So ist der Bayon weiterhin mit einem Motor in drei Varianten erhältlich. Das Grundgerüst bildet jeweils ein 1,0-Liter-Dreiyzlinder-Turbo-Benziner. Er ist mit 100 oder 120 PS erhältlich. Beide Leistungsstufen sind mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-DCT konfigurierbar. Die 120-PS-Version ist zudem immer mit einem 48-Volt-Mildhybrid gekoppelt, während man das 100-PS-Modell auch ohne Elektrounterstützung ordern kann.
Über die Preise schweigt sich Hyundai noch aus, aber es ist zu erwarten, dass sie nur leicht steigen werden. Aktuell liegt der Einstiegspreis in die Bayon-Welt bei 21.115 Euro.








