Citroen C4 und C4 X (2024): Das kostet das Facelift (Update)

Daneben gibt es noch weitere interessante Neuheiten der Franzosen

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Update vom 24. Oktober 2024: Inzwischen haben die Facelifts von C4 und C4 X ihren Weg in den deutschen Konfigurator gefunden. Demnach startet der C4 künftig bei 22.900 Euro, der C4 X kostet mindestens 25.950 Euro. Damit sind die einstigen Basisversionen für unter 20.000 Euro Vergangenheit.

Allerdings muss man die 22.900 Euro beim C4 relativieren: Die neue Modell beginnt mit einem 100-PS-48V-Benziner und weist jetzt serienmäßig ein Sechs-Gang-DKG auf. Unverändert heißt die Basisversion "You", sie bietet 16-Zoll-Stahlfelgen, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine Einparkhilfe hinten, LED-Scheinwerfer, ein 5,5-Zoll-Digitalcockpit und einen 10-Zoll-Touchscreen. Extras gibt es nicht.

Wer das möchte, muss zu "Plus" ab 24.950 Euro greifen. Hier ist dann bereits der 130-PS-Turbobenziner mit Automatik inbegriffen. Die recht komplette Topausstattung nennt sich "Max", sie beginnt ebenfalls mit 130 PS bei 27.450 Euro. Wer den C4 mit Elektromotor möchte, muss mindestens 31.900 Euro investieren. Diesel sind nicht im Angebot.

Citroën C4 (2025)

Mit dem runderneuerten Citroën C4 und dem C4 X möchten die Franzosen neue Maßstäbe in der Kompaktklasse setzen. Beide Modelle wurden gerade auf der Pariser Automobilausstellung vorgestellt und sind ab Anfang 2025 im Handel erhältlich. Der Citroën C4 präsentiert sich als die bisher eleganteste und ruhigste Version, während der C4 X mit seiner Fastback-Silhouette einen geräumigen Innenraum bieten soll.

Das Design der neuen Modelle ist eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Konzepts. Die Frontpartie beider Fahrzeuge ist identisch und wurde überarbeitet. Auch das Heck des neuen C4 wurde neu gestaltet. Im Innenraum sorgen die neuen Citroën Advanced Comfort-Sitze und ein neues 7-Zoll-Instrumentendisplay für markentypischen Komfort.

Ein Highlight der neuen Modelle ist die Einführung der 48-Volt-Hybridtechnologie, die sowohl im C4 als auch im C4 X verfügbar ist. Diese Technologie kombiniert einen PureTech-Benzinmotor mit einem elektrifizierten Doppelkupplungsgetriebe und einem Elektromotor.  Die 48-Volt-Batterie wird während der Fahrt aufgeladen und ermöglicht es, bei niedrigen Drehzahlen zusätzliches Drehmoment bereitzustellen.

Unter geeigneten Bedingungen können die Fahrzeuge im Stadtverkehr bis zu 50 Prozent der Fahrten rein elektrisch absolvieren, was den Kraftstoffverbrauch um fast 20 Prozent senkt.

Der Fahrkomfort der neuen Modelle wird durch das weiche Fahrwerk und die gut gedämmte Karosserie bestimmt. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten auf der Straße effektiv ausgleicht und somit für eine ruhige und angenehme Fahrt sorgt. Auch die Geräuschdämmung im Innenraum wurde verbessert, sodass Motor- und Fahrgeräusche kaum wahrnehmbar sein sollen.

Citroën C4 X (2025)

In puncto Sicherheit und Assistenzsysteme sind der Citroën C4 und der C4 X ebenfalls gut bestückt. Beide Modelle sind mit zahlreichen modernen Assistenzsystemen ausgestattet, die den Fahrer unterstützen und für zusätzliche Sicherheit sorgen. Dazu gehören unter anderem ein Spurhalteassistent, ein Notbremsassistent und ein adaptiver Tempomat. Diese Systeme tragen dazu bei, das Unfallrisiko zu minimieren und den Fahrkomfort zu erhöhen.

Neben der Hybridvariante sind der C4 und der C4 X auch mit effizienten Benzin-, Diesel- und Elektroantrieben erhältlich. Die elektrische Variante, der ë-C4, bietet eine Reichweite von bis zu 420 Kilometern im WLTP-Zyklus und ist damit eine Option für umweltbewusste Fahrer. Die Preise für die neuen elektrifizierten Varianten beginnen bei 25.645 Euro für den C4 und 26.045 Euro für den C4 X.

Citroën hat aber auf dem Pariser Autosalon noch viel mehr zu bieten. Gleich vier Weltpremieren feierten die Franzosen dort, darunter das C5 Aircross Concept sowie der neue Ami. Auch der gerade vorgestellte C3 und sein Bruder C3 Aircross sind dort zu sehen. Damit macht Citroën seine Ankündigung wahr, in etwas mehr als einem Jahr fast 80 Prozent seiner Produktpalette zu erneuern.

Citroën auf dem Pariser Autosalon 2024
© Motor1.com
Autor: Christopher Otto